15.05.26
13:33
Reuters
Frankfurt, 15. Mai (Reuters) - Es folgt der Börsen-Ticker zu wichtigen Kursbewegungen an den internationalen Finanzmärkten und ihren Ursachen:
15.25 Uhr - Der erneute Anstieg beim Ölpreis belastet den europäischen Chipsektor. An der Börse in Frankfurt rutschen Aixtron(AIXGn.DE) und Infineon(IFXGn.DE) um 7,6 und 4,6 Prozent ab. In Amsterdam büßt der Chipausrüster ASML(ASML.AS) ebenfalls rund 4,5 Prozent ein. Dies drückt den europäischen Branchenindex(.SX8P) um 2,3 Prozent ins Minus. Damit gehört er zu den größten Verlierern im breit gefassten europäischen Stoxx-600-Index(.STOXX). Daniel von Ahlen, Stratege beim Analysehaus TS Lombard, führt den Ausverkauf auf die Teuerung bei Öl und die Erwartung steigender Zinsen zurück. Höhere Zinsen schmälern laut Experten zukünftige Gewinne wachstumsstarker Technologiefirmen. Es handle sich dabei nicht um eine Änderung der fundamentalen Aussichten für den Sektor, sagt von Ahlen.
13.25 Uhr - Ein Rückgang der Passagierzahlen schickt die Aktien von Fraport(FRAG.DE) auf Talfahrt. Die Titel des Frankfurter Flughafenbetreibers geben rund 2,5 Prozent nach. Im April sei die Zahl der Fluggäste im Jahresvergleich um elf Prozent gesunken, teilte das Unternehmen mit. Zudem sei das Frachtaufkommen im April leicht zurückgegangen. Ein Händler führt die Entwicklung auf den sechstägigen Streik bei der Lufthansa(LHAG.DE) und auf Flugausfälle wegen des Nahost-Konflikts zurück. Seit Jahresbeginn haben die Fraport-Papiere 5,5 Prozent an Wert verloren.
08.29 Uhr - Die jüngste Dollar-Stärke(.DXY) macht den Preisen für Gold(XAU=) und Kupfer(CMCU3) zu schaffen. Das Edelmetall verliert in der Spitze zwei Prozent auf 4557 Dollar je Feinunze, das Industriemetall notiert mit 13.617 Dollar je Tonne in der Spitze 2,3 Prozent niedriger. Eine stärkere US-Währung verteuert in Dollar gehandelte Metalle für Inhaber anderer Währungen. Spekulationen auf steigende US-Zinsen aufgrund der anziehenden Teuerung haben die US-Währung zuletzt nach oben getrieben.
07.54 Uhr - Zunehmende Spekulationen auf eine baldige Zinserhöhung in den USA treiben die US-Währung nach oben. Der Dollar-Index(.DXY) steigt am Freitag um bis zu 0,4 Prozent auf 99,20 Punkte, den höchsten Stand seit fast drei Wochen. Seit Montag gewann er mehr als ein Prozent. Der Euro(EUR=) fiel um 0,3 Prozent auf 1,1631 Dollar und markierte damit ein Fünf-Wochen-Tief. Die durch den Nahost-Krieg explodierenden Ölpreise haben die Inflation in den USA zuletzt angeheizt. Laut dem CME FedWatch-Tool preisen Investoren nun eine Wahrscheinlichkeit von knapp unter 40 Prozent ein, dass die US-Notenbank Fed die Zinsen im Dezember anheben könnte, verglichen mit einer Wahrscheinlichkeit von 22,5 Prozent vor einer Woche. Die unabhängige Fed beließ den Leitzins zuletzt in der Spanne von 3,50 bis 3,75 Prozent, auch wenn US-Präsident Donald Trump immer wieder auf Senkungen dringt.
(Zusammengestellt vom Reuters Marktteam. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)
15.05.26
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