15.05.26
07:26
Reuters
Frankfurt, 15. Mai (Reuters) - Der Dax(.GDAXI) ist zum Wochenschluss mit Verlusten in den Handel gestartet. Der deutsche Leitindex verlor am Freitag ein Prozent auf 24.219 Zähler. Für Enttäuschung sorgte, dass der ersehnte Durchbruch bei den Iran-Verhandlungen bislang ausblieb. Auch das Gipfeltreffen zwischen US-Präsident Donald Trump und dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping brachte diesbezüglich keine Fortschritte. Die Iran-Unsicherheit sorge für Gewinnmitnahmen, sagte Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst bei CMC Markets. An den vergangenen beiden Handelstagen hatte der Dax gut zwei Prozent zugelegt.
Zum Wochenschluss rückte die Sorge vor einer erneuten militärischen Eskalation im Nahen Osten wieder in den Vordergrund. US-Präsident Trump drohte dem Iran in einem Interview mit dem Sender Fox News, er werde nicht mehr lange geduldig sein. Anleger fürchteten, dass die seit April geltende Waffenruhe auf der Kippe stehen könnte. Am Ölmarkt zogen die Preise für das Nordseeöl Brent(LCOc1) und das US-Öl WTI(CLc1) wieder an. Sie verteuerten sich um mehr als zwei Prozent auf 107,99 beziehungsweise 103,79 Dollar je Fass.
Zu den größten Verlierern zählten am deutschen Aktienmarkt die Tech-Aktien, die in den vergangenen Tagen ordentlich zugelegt hatten. Die Papiere von Infineon(IFXGn.DE) gaben im Dax mehr als sechs Prozent nach, im MDax(.MDAXI) notierten Aixtron(AIXGn.DE) 5,6 Prozent schwächer. Die Papiere des Rüstungskonzerns Rheinmetall(RHMG.DE) setzten sich mit einem Plus von 2,1 Prozent an die Dax-Spitze.
(Bericht von: Daniela Pegna, redigiert von Ralf Banser. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).) ((daniela.pegna@thomsonreuters.com; Reuters Messaging:
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07:26
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Frankfurt, 15. Mai (Reuters) - Der Dax(.GDAXI) ist zum Wochenschluss mit Verlusten in den Handel gestartet. Der deutsche Leitindex verlor am Freitag ein Prozent auf 24.219 Zähler. Für Enttäuschung sorgte, dass der ersehnte Durchbruch bei den Iran-Verhandlungen bislang ausblieb. Auch das Gipfeltreffen zwischen US-Präsident Donald Trump und dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping brachte diesbezüglich keine Fortschritte. Die Iran-Unsicherheit sorge für Gewinnmitnahmen, sagte Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst bei CMC Markets. An den vergangenen beiden Handelstagen hatte der Dax gut zwei Prozent zugelegt.
Zum Wochenschluss rückte die Sorge vor einer erneuten militärischen Eskalation im Nahen Osten wieder in den Vordergrund. US-Präsident Trump drohte dem Iran in einem Interview mit dem Sender Fox News, er werde nicht mehr lange geduldig sein. Anleger fürchteten, dass die seit April geltende Waffenruhe auf der Kippe stehen könnte. Am Ölmarkt zogen die Preise für das Nordseeöl Brent(LCOc1) und das US-Öl WTI(CLc1) wieder an. Sie verteuerten sich um mehr als zwei Prozent auf 107,99 beziehungsweise 103,79 Dollar je Fass.
Zu den größten Verlierern zählten am deutschen Aktienmarkt die Tech-Aktien, die in den vergangenen Tagen ordentlich zugelegt hatten. Die Papiere von Infineon(IFXGn.DE) gaben im Dax mehr als sechs Prozent nach, im MDax(.MDAXI) notierten Aixtron(AIXGn.DE) 5,6 Prozent schwächer. Die Papiere des Rüstungskonzerns Rheinmetall(RHMG.DE) setzten sich mit einem Plus von 2,1 Prozent an die Dax-Spitze.
(Bericht von: Daniela Pegna, redigiert von Ralf Banser. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).) ((daniela.pegna@thomsonreuters.com; Reuters Messaging: