04.05.26
12:33
Reuters
Frankfurt, 04. Mai (Reuters) - Es folgt der Börsen-Ticker zu wichtigen Kursbewegungen an den internationalen Finanzmärkten und ihren Ursachen:
14.30 Uhr - Die jüngsten Pläne von Amazon(AMZN.O) belasten die Aktien der US-Logistikkonzerne Fedex(FDX.N) und UPS(UPS.N). Die Titel verlieren im vorbörslichen Handel an der Wall Street jeweils rund 2,5 Prozent. Der weltgrößte Online-Händler hat angekündigt, sein Logistiknetzwerk für andere Unternehmen zu öffnen. Unternehmen aller Größen könnten nun Waren vom Rohstoff bis zum Endprodukt über den Dienst "Amazon Supply Chain Services" transportieren, lagern und ausliefern.
14.10 Uhr - Nach widersprüchlichen Berichten über einen mutmaßlichen Angriff des Irans auf ein US-Kriegsschiff legt der Ölpreis weiter zu. Die Nordsee-Rohölsorte Brent(LCOc1) und die US-Sorte WTI(CLc1) verteuern sich um jeweils rund 3,5 Prozent auf 111,97 und 105,34 Dollar je Fass (159 Liter). Die iranische Nachrichtenagentur Fars hatte gemeldet, ein US-Kriegsschiff sei an der Einfahrt zur Straße von Hormus getroffen und zur Umkehr gezwungen worden. Das US-Militär dementierte jedoch, dass ein Schiff der US-Marine getroffen worden sei. Doch schon vor den Berichten hatten die Ölpreise um rund ein Prozent zugelegt. "Die Preise dürften weiter steigen, solange die Lieferungen durch die Meerenge eingeschränkt bleiben", sagt UBS-Analyst Giovanni Staunovo. Das Ölkartell Opec+ hatte am Sonntag eine Anhebung der Ölförderquoten um 188.000 Fass pro Tag für Juni beschlossen. Die zusätzlichen Mengen dürften jedoch weitgehend auf dem Papier bleiben, solange die Schifffahrt behindert ist.
12.30 Uhr - Die Investitionen der US-Technologiefirmen in Künstliche Intelligenz (KI) haben die Aktien des Chipherstellers SK Hynix(000660.KS) auf ein Rekordhoch getrieben. Die Papiere des südkoreanischen Unternehmens stiegen zum Wochenstart um 12,5 Prozent. Mit 1.447.000 Won (rund 845 Dollar) erreichten sie den höchsten Schlussstand der Firmengeschichte. Vier große US-Techkonzerne, darunter Alphabet(GOOGL.O), hatten in der vergangenen Woche deutlich gemacht, dass sie ihre hohen Ausgaben für KI beibehalten werden. Die gemeinsamen Ausgaben sollen in diesem Jahr 700 Milliarden Dollar übersteigen, gegenüber rund 600 Milliarden Dollar im Vorjahr. Insbesondere Microsoft(MSFT.O) und Meta(META.O) kündigten für dieses Jahr höhere Investitionen an als erwartet, was sie zum Teil mit den stark gestiegenen Preisen für Speicherchips begründeten. "Ich glaube, jeder weiß, dass die Kosten für diese Komponenten, insbesondere für Speicher, in die Höhe geschossen sind", sagte ein Vertreter von Amazon(AMZN.O) bei der Analystenkonferenz zu den Geschäftszahlen vergangene Woche.
10.35 Uhr - Die Verluste im Automobilsektor nach der Ankündigung erhöhter US-Zölle halten sich in Grenzen. Deutsche Hersteller wie BMW(BMWG.DE), Mercedes-Benz(MBGn.DE), Volkswagen(VOWG_p.DE) und Porsche SE(PSHG_p.DE) verlieren zwischen rund einem und zwei Prozent. Auch europäische Rivalen verzeichnen nur moderate Verluste - der Branchenindex(.SXAP) liegt rund ein Prozent im Minus. US-Präsident Donald Trump hat eine Anhebung der US-Zölle auf Autos und Lkw aus der EU von 15 auf 25 Prozent angekündigt. "Zuletzt sind Anlegerinnen und Anleger mit Trump-Drohungen zunehmend entspannter umgegangen", sagt Thomas Altmann, Portfoliomanager beim Vermögensverwalter QC Partners. "Entscheidend für die Börsen wird jetzt, ob Trump diese Zölle tatsächlich scharf schaltet und mit welchen Gegenmaßnahmen die EU gegebenenfalls reagiert." Die Analysten von Bernstein erwarten zudem, dass die Autobauer einen Teil der Belastung durch höhere Preise kompensieren werden.
07.30 Uhr - Folgende Aktien werden am Montag mit einem Dividendenabschlag gehandelt:
| Deutsche Unternehmen | Schlusskur | Dividende |
| Angaben in Euro | s | |
| BASF SE(BASFn.DE) | 54,74 | 2,25 |
| Continental AG(CONG.DE) | 64,18 | 2,70 |
| RWE AG(RWEG.DE) | 61,98 | 1,20 |
| HELLA GmbH & Co | 71,90 | 0,22 |
| KGaA(HLE.DE) | ||
| Knorr Bremse AG(KBX.DE) | 99,05 | 1,90 |
| ATOSS Software | 79,20 | 2,28 |
| SE(AOFG.DE) |
(Zusammengestellt vom Reuters Marktteam. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)
04.05.26
12:33
Reuters
Frankfurt, 04. Mai (Reuters) - Es folgt der Börsen-Ticker zu wichtigen Kursbewegungen an den internationalen Finanzmärkten und ihren Ursachen:
07.30 Uhr - Folgende Aktien werden am Montag mit einem Dividendenabschlag gehandelt:
10.35 Uhr - Die Verluste im Automobilsektor nach der Ankündigung erhöhter US-Zölle halten sich in Grenzen. Deutsche Hersteller wie BMW(BMWG.DE), Mercedes-Benz(MBGn.DE), Volkswagen(VOWG_p.DE) und Porsche SE(PSHG_p.DE) verlieren zwischen rund einem und zwei Prozent. Auch europäische Rivalen verzeichnen nur moderate Verluste - der Branchenindex(.SXAP) liegt rund ein Prozent im Minus. US-Präsident Donald Trump hat eine Anhebung der US-Zölle auf Autos und Lkw aus der EU von 15 auf 25 Prozent angekündigt. "Zuletzt sind Anlegerinnen und Anleger mit Trump-Drohungen zunehmend entspannter umgegangen", sagt Thomas Altmann, Portfoliomanager beim Vermögensverwalter QC Partners. "Entscheidend für die Börsen wird jetzt, ob Trump diese Zölle tatsächlich scharf schaltet und mit welchen Gegenmaßnahmen die EU gegebenenfalls reagiert." Die Analysten von Bernstein erwarten zudem, dass die Autobauer einen Teil der Belastung durch höhere Preise kompensieren werden.
12.30 Uhr - Die Investitionen der US-Technologiefirmen in Künstliche Intelligenz (KI) haben die Aktien des Chipherstellers SK Hynix(000660.KS) auf ein Rekordhoch getrieben. Die Papiere des südkoreanischen Unternehmens stiegen zum Wochenstart um 12,5 Prozent. Mit 1.447.000 Won (rund 845 Dollar) erreichten sie den höchsten Schlussstand der Firmengeschichte. Vier große US-Techkonzerne, darunter Alphabet(GOOGL.O), hatten in der vergangenen Woche deutlich gemacht, dass sie ihre hohen Ausgaben für KI beibehalten werden. Die gemeinsamen Ausgaben sollen in diesem Jahr 700 Milliarden Dollar übersteigen, gegenüber rund 600 Milliarden Dollar im Vorjahr. Insbesondere Microsoft(MSFT.O) und Meta(META.O) kündigten für dieses Jahr höhere Investitionen an als erwartet, was sie zum Teil mit den stark gestiegenen Preisen für Speicherchips begründeten. "Ich glaube, jeder weiß, dass die Kosten für diese Komponenten, insbesondere für Speicher, in die Höhe geschossen sind", sagte ein Vertreter von Amazon(AMZN.O) bei der Analystenkonferenz zu den Geschäftszahlen vergangene Woche.
14.10 Uhr - Nach widersprüchlichen Berichten über einen mutmaßlichen Angriff des Irans auf ein US-Kriegsschiff legt der Ölpreis weiter zu. Die Nordsee-Rohölsorte Brent(LCOc1) und die US-Sorte WTI(CLc1) verteuern sich um jeweils rund 3,5 Prozent auf 111,97 und 105,34 Dollar je Fass (159 Liter). Die iranische Nachrichtenagentur Fars hatte gemeldet, ein US-Kriegsschiff sei an der Einfahrt zur Straße von Hormus getroffen und zur Umkehr gezwungen worden. Das US-Militär dementierte jedoch, dass ein Schiff der US-Marine getroffen worden sei. Doch schon vor den Berichten hatten die Ölpreise um rund ein Prozent zugelegt. "Die Preise dürften weiter steigen, solange die Lieferungen durch die Meerenge eingeschränkt bleiben", sagt UBS-Analyst Giovanni Staunovo. Das Ölkartell Opec+ hatte am Sonntag eine Anhebung der Ölförderquoten um 188.000 Fass pro Tag für Juni beschlossen. Die zusätzlichen Mengen dürften jedoch weitgehend auf dem Papier bleiben, solange die Schifffahrt behindert ist.
14.30 Uhr - Die jüngsten Pläne von Amazon(AMZN.O) belasten die Aktien der US-Logistikkonzerne Fedex(FDX.N) und UPS(UPS.N). Die Titel verlieren im vorbörslichen Handel an der Wall Street jeweils rund 2,5 Prozent. Der weltgrößte Online-Händler hat angekündigt, sein Logistiknetzwerk für andere Unternehmen zu öffnen. Unternehmen aller Größen könnten nun Waren vom Rohstoff bis zum Endprodukt über den Dienst "Amazon Supply Chain Services" transportieren, lagern und ausliefern.
(Zusammengestellt vom Reuters Marktteam. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)