28.04.26
12:57
Reuters
Bangalore, 28. Apr (Reuters) - Einen Tag vor den Quartalsergebnissen der großen Cloud-Anbieter sorgt ein Zeitungsbericht über ein enttäuschendes Wachstum bei OpenAI für Nervosität. Die Aktien von Oracle(ORCL.N), CoreWeave(CRWV.O) und Nebius(NBIS.O) fielen am Dienstag um bis zu sieben Prozent. Die Titel von Microsoft(MSFT.O), der Google-Mutter Alphabet(GOOGL.O) und der AWS-Mutter Amazon(AMZN.O) büßten jeweils etwa ein Prozent ein. Die drei letzteren sogenannten Hyperscaler sind die weltweit größten Cloudfirmen. Die Papiere des OpenAI-Investors SoftBank(9984.T) brachen in Tokio um zehn Prozent ein.
Wegen der wachsenden Konkurrenz durch die neuen KI-Modelle des Erzrivalen Anthropic habe OpenAI mehrere Monate in Folge seine Umsatzziele verfehlt, schrieb das "Wall Street Journal" am Dienstag. Finanzchefin Sarah Friar zweifele daher, dass das Unternehmen die gebuchten Rechenkapazitäten bezahlen könne. Friar und Firmengründer Sam Altman bezeichneten die Aussagen in dem Zeitungsbericht auf Anfrage als "lächerlich". OpenAI werde weiterhin so viele Rechenkapazitäten buchen wie möglich.
OpenAI hat bei Oracle Rechenkapazitäten für 300 Milliarden Dollar gebucht. Zudem arbeiten die beiden Firmen beim Projekt "Stargate" zusammen, das den Bau neuer Rechenzentren im Volumen von 500 Milliarden Dollar zum Ziel hat. Weitere 250 Milliarden Dollar will OpenAI für Rechenkapazitäten von Microsoft ausgeben. Mit Amazon Web Services (AWS) hat das Startup im Rahmen des 50 Milliarden Dollar schweren Einstiegs von Amazon bei OpenAI ebenfalls einen Vertrag geschlossen.
(Bericht von Disha Mishra; geschrieben von Hakan Ersen, redigiert von Sabine Wollrab. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)
28.04.26
12:57
Reuters
Bangalore, 28. Apr (Reuters) - Einen Tag vor den Quartalsergebnissen der großen Cloud-Anbieter sorgt ein Zeitungsbericht über ein enttäuschendes Wachstum bei OpenAI für Nervosität. Die Aktien von Oracle(ORCL.N), CoreWeave(CRWV.O) und Nebius(NBIS.O) fielen am Dienstag um bis zu sieben Prozent.
Wegen der wachsenden Konkurrenz durch die neuen KI-Modelle des Erzrivalen Anthropic habe OpenAI mehrere Monate in Folge seine Umsatzziele verfehlt, schrieb das "Wall Street Journal" am Dienstag. Finanzchefin Sarah Friar zweifele daher, dass das Unternehmen die gebuchten Rechenkapazitäten bezahlen könne. Friar und Firmengründer Sam Altman bezeichneten die Aussagen in dem Zeitungsbericht auf Anfrage als "lächerlich". OpenAI werde weiterhin so viele Rechenkapazitäten buchen wie möglich.
OpenAI hat bei Oracle Rechenkapazitäten für 300 Milliarden Dollar gebucht. Zudem arbeiten die beiden Firmen beim Projekt "Stargate" zusammen, das den Bau neuer Rechenzentren im Volumen von 500 Milliarden Dollar zum Ziel hat. Weitere 250 Milliarden Dollar will OpenAI für Rechenkapazitäten von Microsoft ausgeben. Mit Amazon Web Services (AWS) hat das Startup im Rahmen des 50 Milliarden Dollar schweren Einstiegs von Amazon bei OpenAI ebenfalls einen Vertrag geschlossen.
(Bericht von Disha Mishra; geschrieben von Hakan Ersen, redigiert von Sabine Wollrab. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)