17.03.26
14:05
Reuters
17. Mrz (Reuters) - Nach dem freundlichen Wochenstart ziehen die US-Börsen weiter an. Der Dow-Jones-Index(.DJI) der Standardwerte rückte in den ersten Handelsminuten am Dienstag um rund ein Prozent auf 47.409 Zähler vor. Der breit gefasste S&P 500(.SPX) und der technologielastige Nasdaq(.IXIC) stiegen jeweils um 0,7 Prozent auf 6747 und 22.530 Zähler. Am Vortag hatte ein technologiegetriebener Aufschwung dem S&P 500 den größten Tagesanstieg seit mehr als einem Monat beschert. Mit großer Aufmerksamkeit verfolgten Investoren die jährliche Entwicklerkonferenz von Nvidia(NVDA.O).
Die Titel des Chip-Riesen kletterten erneut um bis zu 1,2 Prozent. Nvidia traut dem Markt für seine KI-Chips bis zum Jahr 2027 ein Umsatzvolumen von mindestens einer Billion Dollar zu. Die auf seiner Entwicklerkonferenz GTC in Kalifornien vorgetragene Prognose lag damit deutlich über der Schätzung von 500 Milliarden Dollar bis 2026, die der US-Chipkonzern bei seinen jüngsten Quartalszahlen nannte. Konzernchef Jensen Huang skizzierte am Montag vor mehr als 18.000 Zuschauern in einer Eishockey-Arena in San Jose die Strategie, mit der der Branchenprimus seine Position in dem schnell wachsenden Markt verteidigen will.
Auch Fluggesellschaften waren gefragt, nachdem Delta Air Lines(DAL.N) seine Umsatzprognose für das laufende Quartal anhob und auf eine anziehende Nachfrage verwies. Die Delta-Aktie gewann fünf Prozent. Energiekonzerne wie Occidental(OXY.N) und ConocoPhillips(COP.N) profitierten von den gestiegenen Öl- und Gaspreisen. Gegen den Trend gaben die Papiere von Honeywell(HON.O) rund ein halbes Prozent nach. Der Mischkonzern warnte, der Nahost-Konflikt könne den Umsatz im ersten Quartal belasten.
Im Fokus der Anleger stand auch die zweitägige Sitzung der US-Notenbank Fed. Es wird erwartet, dass die Währungshüter die Zinsen unverändert lassen. "Es gibt zu viele Unwägbarkeiten in der Wirtschaft, und dazu kommt dieser enorm folgenreiche Konflikt, der es der Fed unmöglich macht, derzeit irgendwelche Muster zu erkennen", sagte Peter Andersen, Gründer von Andersen Capital Management. Die Erwartungen an Zinssenkungen haben sich zuletzt eingetrübt. Den Zins-Futures zufolge wird nur noch eine Senkung um 25 Basispunkte gegen Ende des Jahres eingepreist, während es vor dem Konflikt noch etwa zwei Senkungen waren.
(Bericht von Johann M Cherian, Utkarsh Hathi, geschrieben von Stefanie Geiger, redigiert von Kerstin Dörr. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte)
17.03.26
14:05
Reuters
Die Titel des Chip-Riesen kletterten erneut um bis zu 1,2 Prozent. Nvidia traut dem Markt für seine KI-Chips bis zum Jahr 2027 ein Umsatzvolumen von mindestens einer Billion Dollar zu. Die auf seiner Entwicklerkonferenz GTC in Kalifornien vorgetragene Prognose lag damit deutlich über der Schätzung von 500 Milliarden Dollar bis 2026, die der US-Chipkonzern bei seinen jüngsten Quartalszahlen nannte. Konzernchef Jensen Huang skizzierte am Montag vor mehr als 18.000 Zuschauern in einer Eishockey-Arena in San Jose die Strategie, mit der der Branchenprimus seine Position in dem schnell wachsenden Markt verteidigen will.
Auch Fluggesellschaften waren gefragt, nachdem Delta Air Lines(DAL.N) seine Umsatzprognose für das laufende Quartal anhob und auf eine anziehende Nachfrage verwies. Die Delta-Aktie gewann fünf Prozent. Energiekonzerne wie Occidental(OXY.N) und ConocoPhillips(COP.N) profitierten von den gestiegenen Öl- und Gaspreisen. Gegen den Trend gaben die Papiere von Honeywell(HON.O) rund ein halbes Prozent nach. Der Mischkonzern warnte, der Nahost-Konflikt könne den Umsatz im ersten Quartal belasten.
Im Fokus der Anleger stand auch die zweitägige Sitzung der US-Notenbank Fed. Es wird erwartet, dass die Währungshüter die Zinsen unverändert lassen. "Es gibt zu viele Unwägbarkeiten in der Wirtschaft, und dazu kommt dieser enorm folgenreiche Konflikt, der es der Fed unmöglich macht, derzeit irgendwelche Muster zu erkennen", sagte Peter Andersen, Gründer von Andersen Capital Management. Die Erwartungen an Zinssenkungen haben sich zuletzt eingetrübt. Den Zins-Futures zufolge wird nur noch eine Senkung um 25 Basispunkte gegen Ende des Jahres eingepreist, während es vor dem Konflikt noch etwa zwei Senkungen waren.
(Bericht von Johann M Cherian, Utkarsh Hathi, geschrieben von Stefanie Geiger, redigiert von Kerstin Dörr. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte)