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In KW 15 blicken Anleger gespannt auf die US-Verbraucherpreise am Freitag. Zudem liefern US-Dienstleister und die deutsche Industrie wichtige Konjunktursignale.
Wochenkalender KW 15: US-Inflation und Einkaufsmanager im Fokus
04.04.2608:01
Termine

Montag, 06.04.

Die Handelswoche beginnt direkt mit einem der wichtigsten Stimmungsindikatoren für die US-Wirtschaft. Der ISM-Einkaufsmanagerindex für den Dienstleistungssektor gibt den Takt für die größte Volkswirtschaft der Welt vor.

Anleger sollten die Marke von 50 Punkten im Auge behalten. Ein starker Wert signalisiert wirtschaftliche Robustheit, könnte aber gleichzeitig die Zinssenkungsfantasien am Markt dämpfen. Ein unerwartet schwacher Wert hingegen dürfte Rezessionssorgen neu anfachen und zinssensible Tech-Werte unter Druck setzen.

Dienstag, 07.04.

Am Dienstagmorgen stehen die finalen Einkaufsmanagerindizes für Deutschland und Frankreich auf der Agenda. Diese Daten sind ein verlässlicher Kompass für die konjunkturelle Erholung auf dem europäischen Kontinent.

Besonders für zyklische Werte aus dem DAX und dem Euro Stoxx sind die Zahlen von hoher Relevanz. Fallen die PMIs besser aus als im Vorfeld geschätzt, könnte das den exportorientierten europäischen Blue Chips Rückenwind verleihen.

Am Nachmittag folgen die US-Auftragseingänge für langlebige Wirtschaftsgüter. Diese Kennzahl spiegelt die Investitionsbereitschaft der amerikanischen Unternehmen wider und ist ein Vorbote für die künftige Dynamik in der Industrieproduktion.

Mittwoch, 08.04.

Zur Wochenmitte rückt der heimische Markt ins Scheinwerferlicht. Das Statistische Bundesamt veröffentlicht die Auftragseingänge der deutschen Industrie für den Monat Februar.

Nach einer längeren Schwächeperiode in der deutschen Industrie hoffen Marktteilnehmer auf Stabilisierungstendenzen. Positive Überraschungen könnten Industriewerten im DAX einen Impuls geben, während erneute Rückgänge die strukturellen Sorgen am Standort Deutschland untermauern würden.

Am Abend wird am US-Anleihemarkt die Platzierung der 10-jährigen T-Notes genau beobachtet. Die Nachfrage bei der Auktion gibt direkten Aufschluss über den Risikoappetit der Investoren bezüglich US-Schuldtiteln.

Zieht die Rendite im Zuge einer schwachen Nachfrage an, bedeutet dies typischerweise Gegenwind für Aktienmärkte – davon sind insbesondere Wachstums- und Technologiewerte aus dem Nasdaq betroffen.

Freitag, 10.04.

Zum Wochenabschluss steht das unumstrittene Highlight der Handelswoche an: Die Bekanntgabe der US-Verbraucherpreisinflation (CPI) für den Monat März.

Die Inflationsentwicklung ist der wichtigste Datenpunkt für den zukünftigen Zinspfad der US-Notenbank Federal Reserve. Liegt die Teuerungsrate über den Erwartungen, dürften Zinssenkungshoffnungen weiter ausgepreist werden, was den Gesamtmarkt belasten könnte. Ein merklicher Rückgang der Inflation gäbe den Anlegern hingegen neue Argumente für den Einstieg. Mit starken Kursausschlägen am Freitagnachmittag ist zu rechnen.