19.05.26
10:00
Reuters
Starbase/Los Angeles, 19. Mai (Reuters) - Wenige Wochen vor ihrem geplanten Börsengang will die Weltraumfirma SpaceX eine verbesserte Version ihres "Starship" testen. Die Kombination aus wiederverwendbarer Schwerlastrakete und Raumkapsel soll künftig Menschen zum Mond und zum Mars fliegen. "Für einen Börsengang, der so stark auf Symbolik setzt, ist dies der wichtigste verbleibende Meilenstein vor dem Debüt", ordnete Analyst Franco Granada vom Datenanbieter PitchBook am Dienstag das Ereignis ein.
SpaceX peilt den größten Börsengang aller Zeiten an, mit einem Emissionserlös von bis zu 75 Milliarden Dollar und einer Marktkapitalisierung von 1,75 Billionen Dollar. Sollte dieser unbemannte Testflug scheitern, könnten einige Investoren zögern, Papiere der Weltraumfirma zu zeichnen. Ein Erfolg würde dagegen das Vertrauen in die Ambitionen des SpaceX-Gründers Elon Musk stärken. Dieser will den Mond und den Mars besiedeln. Die Rakete soll um 00.30 Uhr MESZ vom Weltraumbahnhof in Starbase im US-Bundesstaat Texas abheben. Es ist der zwölfte Test, von denen einige gescheitert sind.
Die dritte Version des "Starship" verfügt über leistungsstärkere und leichtere Triebwerke in der "Super Heavy" genannten Raketensektion. Die Raumkapsel ist ebenfalls mit neuartigen Antrieben ausgestattet, um die Manövrierfähigkeit zu verbessern. Darüber hinaus kann sie im All aufgetankt werden. Insgesamt ist "Starship" 124 Meter hoch und kann eine Nutzlast von mehr als 100 Tonnen transportieren. "Super Heavy" ist etwa doppelt so leistungsstark wie die "Saturn V"-Rakete, die Menschen im "Apollo"-Programm zum Mond geflogen hatte.
Die sichere Landung der "Super Heavy" ist kein Ziel dieses Testfluges. Stattdessen sind diverse Flugmanöver und die Zündung der Landetriebwerke geplant. Etwa sieben Minuten nach dem Start soll die Rakete im Golf von Mexiko niedergehen. Rund eine Stunde später ist die Landung der Raumkapsel im Indischen Ozean geplant. Zuvor soll sie unter anderem zwei Satelliten aussetzen, die den Hitzeschild des "Starship" während des Wiedereintritts in die Atmosphäre überwachen.
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(Bericht von Steve Nesius und Steve Gorman; geschrieben von Hakan Ersen, redigiert von Sabine Wollrab. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)
19.05.26
10:00
Reuters
Starbase/Los Angeles, 19. Mai (Reuters) - Wenige Wochen vor ihrem geplanten Börsengang will die Weltraumfirma SpaceX eine verbesserte Version ihres "Starship" testen. Die Kombination aus wiederverwendbarer Schwerlastrakete und Raumkapsel soll künftig Menschen zum Mond und zum Mars fliegen. "Für einen Börsengang, der so stark auf Symbolik setzt, ist dies der wichtigste verbleibende Meilenstein vor dem Debüt", ordnete Analyst Franco Granada vom Datenanbieter PitchBook am Dienstag das Ereignis ein.
SpaceX peilt den größten Börsengang aller Zeiten an, mit einem Emissionserlös von bis zu 75 Milliarden Dollar und einer Marktkapitalisierung von 1,75 Billionen Dollar. Sollte dieser unbemannte Testflug scheitern, könnten einige Investoren zögern, Papiere der Weltraumfirma zu zeichnen. Ein Erfolg würde dagegen das Vertrauen in die Ambitionen des SpaceX-Gründers Elon Musk stärken. Dieser will den Mond und den Mars besiedeln. Die Rakete soll um 00.30 Uhr MESZ vom Weltraumbahnhof in Starbase im US-Bundesstaat Texas abheben. Es ist der zwölfte Test, von denen einige gescheitert sind.
Die dritte Version des "Starship" verfügt über leistungsstärkere und leichtere Triebwerke in der "Super Heavy" genannten Raketensektion. Die Raumkapsel ist ebenfalls mit neuartigen Antrieben ausgestattet, um die Manövrierfähigkeit zu verbessern. Darüber hinaus kann sie im All aufgetankt werden. Insgesamt ist "Starship" 124 Meter hoch und kann eine Nutzlast von mehr als 100 Tonnen transportieren. "Super Heavy" ist etwa doppelt so leistungsstark wie die "Saturn V"-Rakete, die Menschen im "Apollo"-Programm zum Mond geflogen hatte.
Die sichere Landung der "Super Heavy" ist kein Ziel dieses Testfluges. Stattdessen sind diverse Flugmanöver und die Zündung der Landetriebwerke geplant. Etwa sieben Minuten nach dem Start soll die Rakete im Golf von Mexiko niedergehen. Rund eine Stunde später ist die Landung der Raumkapsel im Indischen Ozean geplant. Zuvor soll sie unter anderem zwei Satelliten aussetzen, die den Hitzeschild des "Starship" während des Wiedereintritts in die Atmosphäre überwachen.
(Bericht von Steve Nesius und Steve Gorman; geschrieben von Hakan Ersen, redigiert von Sabine Wollrab. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)