15.05.26
03:05
Reuters
Hongkong/Sinapur, 15. Mai (Reuters) - Wachsende Inflationssorgen und die Aussicht auf eine mögliche US-Zinserhöhung setzen die asiatischen Aktienmärkte unter Druck. Der japanische Nikkei-Index(.N225) fiel um 1,3 Prozent, nachdem Daten zeigten, dass die Großhandelsinflation im April mit 4,9 Prozent so stark gestiegen war wie seit drei Jahren nicht mehr. Dies schürte Erwartungen, dass die japanische Zentralbank die Zinsen anheben könnte. Die Ölpreise setzen ihren Anstieg fort. Grund dafür waren ausbleibende Fortschritte bei der Öffnung der Straße von Hormus und die Äußerung von US-Präsident Donald Trump, dass China US-Öl kaufen wolle. "Der China-Besuch von Präsident Trump bietet eine willkommene Abwechslung von der Angst vor einem Krieg mit dem Iran. Aber genau darauf werden wir zurückkommen", erklärt Padhraic Garvey, regionaler Forschungsleiter für Amerika bei ING.
In Tokio gab der 225 Werte umfassende Nikkei-Index(.N225) 1,3 Prozent auf 61.849,81 Punkte nach und der breiter gefasste Topix(.TOPX) notierte 0,4 Prozent niedriger bei 3.864,90 Zählern. An den chinesischen Aktienmärkte blicken die Anleger mit Spannung auf den zweiten Tag des Gipfeltreffens zwischen US-Präsident Donald Trump und dem chinesischen Staatschef Xi Jinping. Das Treffen brachte bislang nur wenige Überraschungen. Xi sagte am Donnerstag zu Trump, die Verhandlungen über Handelsfragen hätten "ausgewogene und positive Ergebnisse" erzielt. Details nannte er jedoch nicht. Der US-Handelsbeauftragte Jamieson Greer sagte am Freitag dem Sender Bloomberg TV, es sei noch nicht entschieden, ob der Waffenstillstand im Handelskrieg zwischen den USA und China nach seinem Auslaufen im Laufe des Jahres verlängert werde.
Die Börse Shanghai(.SSEC) verlor 0,4 Prozent auf 4.160,68 Stellen. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen(.CSI300) fiel um 0,6 Prozent auf 4.885,94 Punkte.
DEVISEN
Im asiatischen Devisenhandel gewann der Dollar geringfügig auf 158,45 Yen(JPY=) und legte 0,2 Prozent auf 6,7961 Yuan(CNY=) zu. Zur Schweizer Währung notierte er 0,2 Prozent höher bei 0,7848 Franken(CHF=). Parallel dazu fiel der Euro(EUR=) um 0,1 Prozent auf 1,1653 Dollar und zog leicht auf 0,9145 Franken(EURCHF=) an.
ÖLPREISE
Die Ölpreise sind in der Nacht zum Freitag zweitweilig um mehr als einen Dollar je Fass (Barrel) gestiegen. US-Präsident Donald Trump hatte in einem Interview angekündigt, China wolle Öl aus den USA kaufen. Er werde chinesische Schiffe nach Texas, Louisiana und Alaska schicken.
Am Rohstoffmarkt verteuerte sich die Rohöl-Sorte Brent(LCOc1) aus der Nordsee um 1,5 Prozent auf 107,28 Dollar je Barrel (159 Liter). Das US-Öl WTI(CLc1) notierte 1,6 Prozent fester bei 102,76 Dollar.
WALL STREET
Steigende Tech-Aktien und die Hoffnung auf eine Wiederbelebung der Friedensbemühungen im Nahen Osten hatten die US-Börsen am Donnerstag gestützt. Der US-Standardwerteindex Dow Jones(.DJI) hatte sich mit einem Plus von 0,8 Prozent bei 50.063,46 Punkten aus dem Handel verabschiedet. Der breit gefasste S&P 500(.SPX) gewann 0,8 Prozent auf 7.501,24 Zähler, und der technologielastige Nasdaq(.IXIC) zog um 0,9 Prozent auf 26.635,22 Stellen an.
(Berichte von Summer Zhen und Stella Qiu, geschrieben von Esther Blank. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)
15.05.26
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Reuters
Hongkong/Sinapur, 15. Mai (Reuters) - Wachsende Inflationssorgen und die Aussicht auf eine mögliche US-Zinserhöhung setzen die asiatischen Aktienmärkte unter Druck. Der japanische Nikkei-Index(.N225) fiel um 1,3 Prozent, nachdem Daten zeigten, dass die Großhandelsinflation im April mit 4,9 Prozent so stark gestiegen war wie seit drei Jahren nicht mehr. Dies schürte Erwartungen, dass die japanische Zentralbank die Zinsen anheben könnte. Die Ölpreise setzen ihren Anstieg fort. Grund dafür waren ausbleibende Fortschritte bei der Öffnung der Straße von Hormus und die Äußerung von US-Präsident Donald Trump, dass China US-Öl kaufen wolle. "Der China-Besuch von Präsident Trump bietet eine willkommene Abwechslung von der Angst vor einem Krieg mit dem Iran. Aber genau darauf werden wir zurückkommen", erklärt Padhraic Garvey, regionaler Forschungsleiter für Amerika bei ING.
In Tokio gab der 225 Werte umfassende Nikkei-Index(.N225) 1,3 Prozent auf 61.849,81 Punkte nach und der breiter gefasste Topix(.TOPX) notierte 0,4 Prozent niedriger bei 3.864,90 Zählern. An den chinesischen Aktienmärkte blicken die Anleger mit Spannung auf den zweiten Tag des Gipfeltreffens zwischen US-Präsident Donald Trump und dem chinesischen Staatschef Xi Jinping. Das Treffen brachte bislang nur wenige Überraschungen. Xi sagte am Donnerstag zu Trump, die Verhandlungen über Handelsfragen hätten "ausgewogene und positive Ergebnisse" erzielt. Details nannte er jedoch nicht. Der US-Handelsbeauftragte Jamieson Greer sagte am Freitag dem Sender Bloomberg TV, es sei noch nicht entschieden, ob der Waffenstillstand im Handelskrieg zwischen den USA und China nach seinem Auslaufen im Laufe des Jahres verlängert werde.
Die Börse Shanghai(.SSEC) verlor 0,4 Prozent auf 4.160,68 Stellen. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen(.CSI300) fiel um 0,6 Prozent auf 4.885,94 Punkte.
DEVISEN
Im asiatischen Devisenhandel gewann der Dollar geringfügig auf 158,45 Yen(JPY=) und legte 0,2 Prozent auf 6,7961 Yuan(CNY=) zu. Zur Schweizer Währung notierte er 0,2 Prozent höher bei 0,7848 Franken(CHF=). Parallel dazu fiel der Euro(EUR=) um 0,1 Prozent auf 1,1653 Dollar und zog leicht auf 0,9145 Franken(EURCHF=) an.
ÖLPREISE
Die Ölpreise sind in der Nacht zum Freitag zweitweilig um mehr als einen Dollar je Fass (Barrel) gestiegen. US-Präsident Donald Trump hatte in einem Interview angekündigt, China wolle Öl aus den USA kaufen. Er werde chinesische Schiffe nach Texas, Louisiana und Alaska schicken.
Am Rohstoffmarkt verteuerte sich die Rohöl-Sorte Brent(LCOc1) aus der Nordsee um 1,5 Prozent auf 107,28 Dollar je Barrel (159 Liter). Das US-Öl WTI(CLc1) notierte 1,6 Prozent fester bei 102,76 Dollar.
WALL STREET
Steigende Tech-Aktien und die Hoffnung auf eine Wiederbelebung der Friedensbemühungen im Nahen Osten hatten die US-Börsen am Donnerstag gestützt. Der US-Standardwerteindex Dow Jones(.DJI) hatte sich mit einem Plus von 0,8 Prozent bei 50.063,46 Punkten aus dem Handel verabschiedet. Der breit gefasste S&P 500(.SPX) gewann 0,8 Prozent auf 7.501,24 Zähler, und der technologielastige Nasdaq(.IXIC) zog um 0,9 Prozent auf 26.635,22 Stellen an.
(Berichte von Summer Zhen und Stella Qiu, geschrieben von Esther Blank. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)