14.05.26
05:56
Reuters
Frankfurt, 14. Mai (Reuters) - Die stockenden Friedensbemühungen im Iran-Krieg haben den Ölpreis am Donnerstag leicht angeschoben. Das Nordseeöl Brent(LCOc1) und das US-Öl WTI(Clc1) verteuerten sich um 0,7 Prozent auf 106,35 beziehungsweise 101,74 Dollar je Barrel. Gespannt schauten die Investoren nach Peking, wo US-Präsident Donald Trump und der chinesische Staatschef Xi Jinping zu einem zweitägigen Gipfeltreffen zusammenkommen. Anleger hofften, dass Trump China dazu ermutigen wird, den Iran zu einem Abkommen mit Washington zu bewegen, um den seit Ende Februar andauernden Krieg zu beenden. Die Investoren am Ölmarkt seien in einer abwartenden Haltung, schrieben die Analysten von ING in einem Kommentar. Möglicherweise setzten sie jedoch zu große Hoffnungen in die Gespräche zwischen den USA und China.
Die für den Öl- und Gastransport wichtige Straße von Hormus ist durch den Iran seit Beginn der militärischen Eskalation im Nahen Osten faktisch blockiert. Dies hat die Ölpreise und damit auch die Inflation stark in die Höhe getrieben. Anleger fürchten eine lang anhaltende Energiekrise. Die Internationale Energieagentur erklärte am Mittwoch, dass das weltweite Ölangebot in diesem Jahr hinter der Gesamtnachfrage zurückbleiben werde, da der Krieg die Ölproduktion im Nahen Osten massiv beeinträchtige und die Lagerbestände in einem beispiellosen Tempo aufgebraucht habe. Damit revidierte die Internationale Energieagentur ihre frühere Prognose, die einen Überschuss vorausgesagt hatte.
(Bericht von: Daniela Pegna, Sam Li; redigiert von Sabine Ehrhardt. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).) ((daniela.pegna@thomsonreuters.com; Reuters Messaging:
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Frankfurt, 14. Mai (Reuters) - Die stockenden Friedensbemühungen im Iran-Krieg haben den Ölpreis am Donnerstag leicht angeschoben. Das Nordseeöl Brent(LCOc1) und das US-Öl WTI(Clc1) verteuerten sich um 0,7 Prozent auf 106,35 beziehungsweise 101,74 Dollar je Barrel. Gespannt schauten die Investoren nach Peking, wo US-Präsident Donald Trump und der chinesische Staatschef Xi Jinping zu einem zweitägigen Gipfeltreffen zusammenkommen. Anleger hofften, dass Trump China dazu ermutigen wird, den Iran zu einem Abkommen mit Washington zu bewegen, um den seit Ende Februar andauernden Krieg zu beenden. Die Investoren am Ölmarkt seien in einer abwartenden Haltung, schrieben die Analysten von ING in einem Kommentar. Möglicherweise setzten sie jedoch zu große Hoffnungen in die Gespräche zwischen den USA und China.
Die für den Öl- und Gastransport wichtige Straße von Hormus ist durch den Iran seit Beginn der militärischen Eskalation im Nahen Osten faktisch blockiert. Dies hat die Ölpreise und damit auch die Inflation stark in die Höhe getrieben. Anleger fürchten eine lang anhaltende Energiekrise. Die Internationale Energieagentur erklärte am Mittwoch, dass das weltweite Ölangebot in diesem Jahr hinter der Gesamtnachfrage zurückbleiben werde, da der Krieg die Ölproduktion im Nahen Osten massiv beeinträchtige und die Lagerbestände in einem beispiellosen Tempo aufgebraucht habe. Damit revidierte die Internationale Energieagentur ihre frühere Prognose, die einen Überschuss vorausgesagt hatte.
(Bericht von: Daniela Pegna, Sam Li; redigiert von Sabine Ehrhardt. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).) ((daniela.pegna@thomsonreuters.com; Reuters Messaging: