13.05.26
09:59
Reuters
13. Mai (Reuters) - Es folgt der Börsen-Ticker zu wichtigen Kursbewegungen an den internationalen Finanzmärkten und ihren Ursachen:
11.50 Uhr - Die Papiere des Schweizer Personaldienstleisters Adecco(ADEN.S) brechen angesichts einer geringeren Bruttomarge im ersten Quartal deutlich ein. An der Börse verliert die Aktie des Unternehmens aus Zürich in der Spitze mehr als 14 Prozent und steuert damit auf den größten Tagesverlust seit mehr als 22 Jahren zu. Der Umsatz übertreffe zwar die Erwartungen, sagten die Analysten der Investmentbank Jefferies. Dies werde jedoch durch die schwächere Bruttomarge sowie höhere Vertriebs- und Verwaltungskosten als erwartet ausgeglichen. Die Bruttomarge lag mit 18,8 Prozent 40 Basispunkte niedriger als im Vorjahr. Auch die Aktien des Konkurrenten Randstad(RAND.AS) büßen an der Börse in Amsterdam rund sieben Prozent ein.
11.10 Uhr - Starke Gewinne im dritten Quartal geben dem deutschen Biokraftstoffhersteller Verbio(VBKG.DE) deutlichen Auftrieb. Die Aktie des Unternehmens aus Sachsen-Anhalt springt in der Spitze um 11,7 Prozent nach oben und gehört damit zu den größten Gewinnern im SDax. "Wie erwartet, meldete Verbio ein starkes Ergebnis für das dritte Quartal 2025/26", konstatierten die Analysten von Jefferies. Die Investmentbank führt die Gewinne auf höhere Preise und Verkaufsmengen bei Treibhausgaszertifikaten sowie höhere Margen bei Bioethanol zurück. Seit Jahresbeginn hat die Verbio-Aktie rund 70 Prozent zugelegt.
10.15 Uhr - Die Ölpreise geben nach einer dreitägigen Rally wieder etwas nach. Anleger halten sich angesichts des brüchigen Waffenstillstands im Nahen Osten und bevorstehender Handelsgespräche zwischen den USA und China bedeckt. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent(LCOc1) und US-Leichtöl WTI (CLc1) verbilligen sich jeweils um rund ein Prozent auf 106,82 und 101,14 Dollar, nachdem sie am Dienstag rund drei Prozent zugelegt hatten. "Die Sorgen um Lieferengpässe und die Unsicherheit im Nahen Osten stützen die Ölpreise weiterhin, auch wenn Händler Schwierigkeiten haben, eine klare Richtung festzulegen", sagte Priyanka Sachdeva, Analystin bei Phillip Nova. "Der Markt reagiert weiterhin sehr stark auf jede Meldung aus der Region, sodass starke Kursschwankungen wahrscheinlich anhalten werden. Jede weitere Eskalation oder direkte Bedrohung der Lieferströme könnte die starke Aufwärtsdynamik sowohl bei Brent als auch bei WTI rasch wiederbeleben."
08.15 Uhr - Anleger decken sich nach einer angehobenen Jahresprognose bei SFC Energy(F3C.DE) ein. Die Aktien des Brennstoffzellen-Anbieters klettern im Frankfurter Frühhandel um 4,7 Prozent, nachdem der Konzern am Vorabend seine Prognose für das laufende Jahr deutlich angehoben hatte. Hintergrund ist der nach Unternehmensangaben größte Auftrag der Firmengeschichte für die Lieferung von Brennstoffzellensystemen an die Ukraine mit einem Volumen von rund 42,7 Millionen Euro. Die Lieferung erfolge in den kommenden Monaten und werde sich sowohl in Umsatz als auch Gewinn niederschlagen. Für 2026 hob SFC Energy die Prognose für das bereinigte Ebitda auf 29 bis 34 Millionen Euro an, von zuvor 20 bis 24 Millionen Euro. Einen Umsatzrückgang im ersten Quartal begründete der Konzern mit der Priorisierung von Produktions- und Lieferkapazitäten für den Rekordauftrag aus der Ukraine, was den Umsatz vorübergehend gedämpft habe.
07.38 Uhr - Folgende Aktien werden am Mittwoch mit einem Dividendenabschlag gehandelt:
| Deutsche Unternehmen | Schlusskurs | Dividende |
| Angaben in Euro | ||
| Rheinmetall AG(RHMG.DE) | 1162,00 | 11,50 |
| Fraport Frankfurt | 69,35 | 1,00 |
| Airport Services | ||
| Worldwide AG(FRAG.DE) | ||
| K+S AG(SDFGn.DE) | 15,43 | 0,07 |
| Deutsche Lufthansa | 8,52 | 0,33 |
| AG(LHAG.DE) |
(Zusammengestellt vom Reuters Marktteam. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)
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