13.05.26
03:05
Reuters
Singapur, 13. Mai (Reuters) - Die festgefahrenen Gespräche zwischen Washington und Teheran sowie eine höher als erwartete US-Inflation haben die asiatischen Börsen am Mittwoch belastet. Die anhaltenden Spannungen im Nahen Osten und die hartnäckig hohen Energiepreise sorgten für Zurückhaltung bei den Anlegern. US-Präsident Donald Trump hatte am Dienstag erklärt, er glaube nicht, Chinas Hilfe zur Beendigung des Krieges mit dem Iran zu benötigen. Ein Treffen mit dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping ist für diese Woche geplant. "Die unerwartet hohe Inflation und die anhaltenden geopolitischen Spannungen erinnern die Anleger daran, dass hartnäckige Preise und erhöhte Energiekosten nicht so schnell verschwinden werden", sagte Tony Sycamore, Marktanalyst bei IG in Sydney. Die japanische Börse zeigte sich uneinheitlich: In Tokio legte der 225 Werte umfassende Nikkei-Index(.N225) 0,3 Prozent auf 62.930,20 Punkte zu. In Südkorea brach der Kospi(.KS11) zeitweise um 3,2 Prozent ein, bevor er einen Teil der Verluste wieder aufholte. Die Börse Shanghai(.SSEC) blieb fast unverändert bei 4.213,51 Stellen.
Im asiatischen Devisenhandel gewann der Dollar geringfügig auf 157,67 Yen(JPY=) und legte leicht auf 6,7914 Yuan(CNY=) zu. Die japanische Währung war am Dienstag kurzzeitig gestiegen - Händler spekulierten auf mögliche Interventionen Tokios zur Stützung des Yen. Zur Schweizer Währung rückte der Dollar etwas auf 0,7803 Franken(CHF=) vor. Der Euro(EUR=) blieb fast unverändert bei 1,1736 Dollar.
Am Rohstoffmarkt verbilligte sich die Rohöl-Sorte Brent aus der Nordsee um 0,6 Prozent auf 107,08 Dollar je Barrel (159 Liter). Die Ölpreise halten sich seit Ende Februar bei oder über 100 Dollar, nachdem US-amerikanische und israelische Angriffe auf den Iran und Teherans faktische Schließung der Straße von Hormus die Versorgung bedrohten. Das US-Öl WTI notierte 0,6 Prozent schwächer bei 101,55 Dollar. SAMSUNG-STREIK In Seoul stürzten die Aktien von Samsung Electronics(005930.KS) um 5,7 Prozent ab. Der Elektronikkonzern hatte am Mittwoch keine Einigung mit seiner südkoreanischen Gewerkschaft über Lohnforderungen erzielt. Mehr als 50.000 Beschäftigte könnten nun in einen Vollstreik treten, der die Produktion von KI- und anderen Chips zu stören droht.
Der US-Standardwerteindex Dow Jones(.DJI) hatte sich am Dienstag kaum verändert bei 49.760,56 Punkten aus dem Handel verabschiedet. Der breit gefasste S&P 500(.SPX) verlor 0,2 Prozent auf 7.400,96 Zähler, und der technologielastige Nasdaq(.IXIC) gab 0,7 Prozent auf 26.088,20 Stellen nach. Die Märkte haben eine Zinssenkung der US-Notenbank Fed in diesem Jahr weitgehend ausgeschlossen. Die Erwartungen für eine Zinserhöhung um mindestens 25 Basispunkte bei der Dezember-Sitzung sind auf über 35 Prozent gestiegen.
(Bericht von Gregor Stuart Hunter. Geschrieben von Isabelle Noack. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)
13.05.26
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Reuters
Singapur, 13. Mai (Reuters) - Die festgefahrenen Gespräche zwischen Washington und Teheran sowie eine höher als erwartete US-Inflation haben die asiatischen Börsen am Mittwoch belastet. Die anhaltenden Spannungen im Nahen Osten und die hartnäckig hohen Energiepreise sorgten für Zurückhaltung bei den Anlegern. US-Präsident Donald Trump hatte am Dienstag erklärt, er glaube nicht, Chinas Hilfe zur Beendigung des Krieges mit dem Iran zu benötigen. Ein Treffen mit dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping ist für diese Woche geplant. "Die unerwartet hohe Inflation und die anhaltenden geopolitischen Spannungen erinnern die Anleger daran, dass hartnäckige Preise und erhöhte Energiekosten nicht so schnell verschwinden werden", sagte Tony Sycamore, Marktanalyst bei IG in Sydney. Die japanische Börse zeigte sich uneinheitlich: In Tokio legte der 225 Werte umfassende Nikkei-Index(.N225) 0,3 Prozent auf 62.930,20 Punkte zu. In Südkorea brach der Kospi(.KS11) zeitweise um 3,2 Prozent ein, bevor er einen Teil der Verluste wieder aufholte. Die Börse Shanghai(.SSEC) blieb fast unverändert bei 4.213,51 Stellen.
Im asiatischen Devisenhandel gewann der Dollar geringfügig auf 157,67 Yen(JPY=) und legte leicht auf 6,7914 Yuan(CNY=) zu. Die japanische Währung war am Dienstag kurzzeitig gestiegen - Händler spekulierten auf mögliche Interventionen Tokios zur Stützung des Yen. Zur Schweizer Währung rückte der Dollar etwas auf 0,7803 Franken(CHF=) vor. Der Euro(EUR=) blieb fast unverändert bei 1,1736 Dollar.
Am Rohstoffmarkt verbilligte sich die Rohöl-Sorte Brent aus der Nordsee um 0,6 Prozent auf 107,08 Dollar je Barrel (159 Liter). Die Ölpreise halten sich seit Ende Februar bei oder über 100 Dollar, nachdem US-amerikanische und israelische Angriffe auf den Iran und Teherans faktische Schließung der Straße von Hormus die Versorgung bedrohten. Das US-Öl WTI notierte 0,6 Prozent schwächer bei 101,55 Dollar.
SAMSUNG-STREIK In Seoul stürzten die Aktien von Samsung Electronics(005930.KS) um 5,7 Prozent ab. Der Elektronikkonzern hatte am Mittwoch keine Einigung mit seiner südkoreanischen Gewerkschaft über Lohnforderungen erzielt. Mehr als 50.000 Beschäftigte könnten nun in einen Vollstreik treten, der die Produktion von KI- und anderen Chips zu stören droht.
Der US-Standardwerteindex Dow Jones(.DJI) hatte sich am Dienstag kaum verändert bei 49.760,56 Punkten aus dem Handel verabschiedet. Der breit gefasste S&P 500(.SPX) verlor 0,2 Prozent auf 7.400,96 Zähler, und der technologielastige Nasdaq(.IXIC) gab 0,7 Prozent auf 26.088,20 Stellen nach. Die Märkte haben eine Zinssenkung der US-Notenbank Fed in diesem Jahr weitgehend ausgeschlossen. Die Erwartungen für eine Zinserhöhung um mindestens 25 Basispunkte bei der Dezember-Sitzung sind auf über 35 Prozent gestiegen.
(Bericht von Gregor Stuart Hunter. Geschrieben von Isabelle Noack. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)