12.05.26
09:36
Reuters
12. Mai (Reuters) - Es folgt der Börsen-Ticker zu wichtigen Kursbewegungen an den internationalen Finanzmärkten und ihren Ursachen:
11.20 Uhr - Die Titel des Rückversicherers Münchener Rück (MUVGn.DE) brechen in der Spitze rund fünf Prozent ein und fallen damit auf den niedrigsten Stand seit eineinhalb Jahren. Hintergrund ist der Rückgang im Schaden- und Unfallversicherungsgeschäft sowie im globalen Spezialversicherungssektor, den die Analysten von JP Morgan als "ziemlich dramatisch" bezeichnen. Auch die Erneuerungsrunde im April brachte wenig Entlastung: Die Preise sanken um 3,1 Prozent und das gezeichnete Prämienvolumen ging um 18,5 Prozent zurück. "Da einige vergleichbare Unternehmen bei der Vertragsverlängerung weiter wuchsen, gehen wir davon aus, dass dies heute im Fokus vieler Anleger stehen wird", kommentierten die Analysten von Jefferies. Der kleinere Rivale Hannover Rück(HNRGn.DE) hatte trotz einer ähnlichen Preisentwicklung deutlich mehr Prämienvolumen gezeichnet.
10.20 Uhr - Überraschend volle Auftragsbücher lassen die Aktien von Jenoptik(JENGn.DE) in der Spitze mehr als 15 Prozent auf ein Rekordhoch schnellen. Angetrieben von einer starken Nachfrage aus der Halbleiterindustrie stieg der Auftragseingang im ersten Quartal nach Firmenangaben um fast 75 Prozent auf 357 Millionen Euro. Damit liege der Auftragseingang 30 Prozent über den Analystenprognosen, teilte Jefferies mit. Auch das operative Ergebnis (Ebitda) übertraf mit 44,4 Millionen Euro die Erwartungen der Analysten. "Entscheidend wird sein, wie schnell der hohe Auftragsbestand in Umsatz umgesetzt wird", teilten die Analysten der DZ Bank mit.
08.05 Uhr - Die Furcht vor einem Scheitern der Friedensgespräche zwischen den USA und dem Iran treibt die Ölpreise weiter an. Die Nordseesorte Brent(LCOc1) und US-Leichtöl WTI(CLc1) verteuern sich jeweils um gut ein Prozent auf bis zu 105,36 und 99,52 Dollar je Barrel. Zum Wochenauftakt hatten die Ölpreise knapp drei Prozent zugelegt. US-Präsident Donald Trump sagte zuletzt, die Waffenruhe mit dem Iran hänge am seidenen Faden, und bezeichnete Teherans Reaktion auf einen US-Vorschlag zur Beendigung des Krieges als "Müll". "Der Optimismus hinsichtlich eines baldigen Friedensabkommens scheint wieder zu schwinden", konstatierte Suvro Sarkar, Energieexperte bei der DBS Bank. "Wenn wir bis Ende Mai keine Einigung sehen, dann sind Aufwärtsrisiken für die Ölpreise definitiv gegeben."
(Zusammengestellt vom Reuters Marktteam. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)
12.05.26
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Reuters
11.20 Uhr - Die Titel des Rückversicherers Münchener Rück (MUVGn.DE) brechen in der Spitze rund fünf Prozent ein und fallen damit auf den niedrigsten Stand seit eineinhalb Jahren. Hintergrund ist der Rückgang im Schaden- und Unfallversicherungsgeschäft sowie im globalen Spezialversicherungssektor, den die Analysten von JP Morgan als "ziemlich dramatisch" bezeichnen. Auch die Erneuerungsrunde im April brachte wenig Entlastung: Die Preise sanken um 3,1 Prozent und das gezeichnete Prämienvolumen ging um 18,5 Prozent zurück. "Da einige vergleichbare Unternehmen bei der Vertragsverlängerung weiter wuchsen, gehen wir davon aus, dass dies heute im Fokus vieler Anleger stehen wird", kommentierten die Analysten von Jefferies. Der kleinere Rivale Hannover Rück(HNRGn.DE) hatte trotz einer ähnlichen Preisentwicklung deutlich mehr Prämienvolumen gezeichnet.
10.20 Uhr - Überraschend volle Auftragsbücher lassen die Aktien von Jenoptik(JENGn.DE) in der Spitze mehr als 15 Prozent auf ein Rekordhoch schnellen. Angetrieben von einer starken Nachfrage aus der Halbleiterindustrie stieg der Auftragseingang im ersten Quartal nach Firmenangaben um fast 75 Prozent auf 357 Millionen Euro. Damit liege der Auftragseingang 30 Prozent über den Analystenprognosen, teilte Jefferies mit. Auch das operative Ergebnis (Ebitda) übertraf mit 44,4 Millionen Euro die Erwartungen der Analysten. "Entscheidend wird sein, wie schnell der hohe Auftragsbestand in Umsatz umgesetzt wird", teilten die Analysten der DZ Bank mit.
08.05 Uhr - Die Furcht vor einem Scheitern der Friedensgespräche zwischen den USA und dem Iran treibt die Ölpreise weiter an. Die Nordseesorte Brent(LCOc1) und US-Leichtöl WTI(CLc1) verteuern sich jeweils um gut ein Prozent auf bis zu 105,36 und 99,52 Dollar je Barrel. Zum Wochenauftakt hatten die Ölpreise knapp drei Prozent zugelegt. US-Präsident Donald Trump sagte zuletzt, die Waffenruhe mit dem Iran hänge am seidenen Faden, und bezeichnete Teherans Reaktion auf einen US-Vorschlag zur Beendigung des Krieges als "Müll". "Der Optimismus hinsichtlich eines baldigen Friedensabkommens scheint wieder zu schwinden", konstatierte Suvro Sarkar, Energieexperte bei der DBS Bank. "Wenn wir bis Ende Mai keine Einigung sehen, dann sind Aufwärtsrisiken für die Ölpreise definitiv gegeben."
(Zusammengestellt vom Reuters Marktteam. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter (für Politik und Konjunktur) oder (für Unternehmen und Märkte).)