12.05.26
08:04
Reuters
Frankfurt/London, 12. Mai (Reuters) - Der Preiskampf in der Mobilfunkbranche macht Vodafone(VOD.L) zu schaffen. Der britische Konzern musste im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Margenrückgang und einen gesunkenen operativen Gewinn im wichtigen Deutschland-Geschäft hinnehmen, wie er am Dienstag bekanntgab. Der Gesamtkonzern steigerte seine Umsätze 2025/2026 um 3,8 Prozent auf 11,4 Milliarden Euro und erreichte damit das obere Ende der angepeilten Spanne. Die Gewinnmarge sank dagegen um rund einen Prozentpunkt auf 28,1 Prozent. Die Aktien fielen daraufhin an der Londoner Börse um bis zu 5,8 Prozent.
Das operative Ergebnis von Vodafone Deutschland ging um 3,3 Prozent auf 4,24 Milliarden Euro zurück. Die wichtigen Serviceumsätze schrumpften um 0,2 Prozent auf 10,87 Milliarden Euro. Dieses Minus resultiere jedoch aus den deutlichen Einbußen in der ersten Hälfte des Geschäftsjahres 2025/2026, betonte Marcel de Groot, Chef von Vodafone Deutschland. Die Erholung der Erlöse habe in den vergangenen drei Monaten etwas an Dynamik gewonnen. Zudem wachse das Geschäft mit Firmenkunden erstmals seit zwei Jahren wieder. De Groot kündigte weitere Sparmaßnahmen an, um die Gewinne wieder zu steigern.
Vodafone Deutschland hatte in den vergangenen Jahren im Breitband-Geschäft zahlreiche Kunden verloren. Der Grund war der Wegfall des sogenannten Nebenkostenprivilegs 2024. Seither können Mieter ihren TV- und Kabelnetz-Anbieter selbst wählen. Zum Ausgleich setzt der Mobilfunker verstärkt auf Cloud- und Cybersicherheitsangebote für kleinere und mittlere Unternehmen. Er nutzt dafür unter anderem Künstliche Intelligenz (KI) der Alphabet(GOOGL.O)-Tochter Google. Zudem übernahm Vodafone den Cloud-Dienstleister Skaylink.
(Bericht von Hakan Ersen, redigiert von Myria Mildenberger. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)
12.05.26
08:04
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Frankfurt/London, 12. Mai (Reuters) - Der Preiskampf in der Mobilfunkbranche macht Vodafone(VOD.L) zu schaffen. Der britische Konzern musste im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Margenrückgang und einen gesunkenen operativen Gewinn im wichtigen Deutschland-Geschäft hinnehmen, wie er am Dienstag bekanntgab. Der Gesamtkonzern steigerte seine Umsätze 2025/2026 um 3,8 Prozent auf 11,4 Milliarden Euro und erreichte damit das obere Ende der angepeilten Spanne. Die Gewinnmarge sank dagegen um rund einen Prozentpunkt auf 28,1 Prozent. Die Aktien fielen daraufhin an der Londoner Börse um bis zu 5,8 Prozent.
Das operative Ergebnis von Vodafone Deutschland ging um 3,3 Prozent auf 4,24 Milliarden Euro zurück. Die wichtigen Serviceumsätze schrumpften um 0,2 Prozent auf 10,87 Milliarden Euro. Dieses Minus resultiere jedoch aus den deutlichen Einbußen in der ersten Hälfte des Geschäftsjahres 2025/2026, betonte Marcel de Groot, Chef von Vodafone Deutschland. Die Erholung der Erlöse habe in den vergangenen drei Monaten etwas an Dynamik gewonnen. Zudem wachse das Geschäft mit Firmenkunden erstmals seit zwei Jahren wieder. De Groot kündigte weitere Sparmaßnahmen an, um die Gewinne wieder zu steigern.
Vodafone Deutschland hatte in den vergangenen Jahren im Breitband-Geschäft zahlreiche Kunden verloren. Der Grund war der Wegfall des sogenannten Nebenkostenprivilegs 2024. Seither können Mieter ihren TV- und Kabelnetz-Anbieter selbst wählen. Zum Ausgleich setzt der Mobilfunker verstärkt auf Cloud- und Cybersicherheitsangebote für kleinere und mittlere Unternehmen. Er nutzt dafür unter anderem Künstliche Intelligenz (KI) der Alphabet(GOOGL.O)-Tochter Google. Zudem übernahm Vodafone den Cloud-Dienstleister Skaylink.
(Bericht von Hakan Ersen, redigiert von Myria Mildenberger. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)