11.05.26
13:33
Reuters
11. Mai (Reuters) - Die zunehmende Akzeptanz und Verbreitung seiner Stablecoins lässt Anleger beim US-Fintech Circle(CRCL.N) zugreifen. Die Titel legen vor US-Börsenstart um knapp fünf Prozent zu, nachdem der Stablecoin-Emittent dank der gestiegenen Nachfrage nach seiner Digitalwährung USDC im abgelaufenen Quartal mehr umgesetzt und verdient hat.
Der Nahost-Konflikt und die starken Marktschwankungen hätten Investoren zu Jahresbeginn dazu veranlasst, aus Kryptowährungen in sogenannte Stablecoins umzuschichten, um Kapital zu parken. Dies spiegelte sich auch in den Ergebnissen der Kryptobörse Coinbase(COIN.O) wider, die in der vergangenen Woche einen Rückgang des Handelsvolumens gemeldet hatte. Zudem hätten die Einführung des europäischen MiCA-Regelwerks und die Verabschiedung des US-Gesetzes Genius Act regulierte digitale Vermögenswerte attraktiver gemacht und die Akzeptanz von USDC gefördert. Der Umlauf von USDC stieg im Vergleich zum Vorjahr um 28 Prozent auf 77 Milliarden Dollar zum Ende des ersten Quartals.
Stablecoins sind wertgebundene Kryptowährungen, deren Wert an eine offizielle Währung wie etwa den US-Dollar gekoppelt ist. Starke Preisausschläge wie etwa bei Bitcoin sollen so vermieden werden. Stablecoins gelten deshalb als wertstabiler als klassische Kryptowährungen. Die Digitalwährung USDC ist an den US-Dollar gekoppelt und durch Reserven aus Barmitteln und anderen risikoarmen Vermögenswerten gedeckt. Nach Tether ist USDC der weltweit zweitgrößte Stablecoin. Circle hatte im vergangenen Jahr ein erfolgreiches Börsendebüt gefeiert. Seit Jahresanfang hat die Aktie mehr als 40 Prozent zugelegt.
(Bericht von Pritam Biswas, geschrieben von Stefanie Geiger, redigiert von Olaf Brenner. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte)
11.05.26
13:33
Reuters
Der Nahost-Konflikt und die starken Marktschwankungen hätten Investoren zu Jahresbeginn dazu veranlasst, aus Kryptowährungen in sogenannte Stablecoins umzuschichten, um Kapital zu parken. Dies spiegelte sich auch in den Ergebnissen der Kryptobörse Coinbase(COIN.O) wider, die in der vergangenen Woche einen Rückgang des Handelsvolumens gemeldet hatte. Zudem hätten die Einführung des europäischen MiCA-Regelwerks und die Verabschiedung des US-Gesetzes Genius Act regulierte digitale Vermögenswerte attraktiver gemacht und die Akzeptanz von USDC gefördert. Der Umlauf von USDC stieg im Vergleich zum Vorjahr um 28 Prozent auf 77 Milliarden Dollar zum Ende des ersten Quartals.
Stablecoins sind wertgebundene Kryptowährungen, deren Wert an eine offizielle Währung wie etwa den US-Dollar gekoppelt ist. Starke Preisausschläge wie etwa bei Bitcoin sollen so vermieden werden. Stablecoins gelten deshalb als wertstabiler als klassische Kryptowährungen. Die Digitalwährung USDC ist an den US-Dollar gekoppelt und durch Reserven aus Barmitteln und anderen risikoarmen Vermögenswerten gedeckt. Nach Tether ist USDC der weltweit zweitgrößte Stablecoin. Circle hatte im vergangenen Jahr ein erfolgreiches Börsendebüt gefeiert. Seit Jahresanfang hat die Aktie mehr als 40 Prozent zugelegt.
(Bericht von Pritam Biswas, geschrieben von Stefanie Geiger, redigiert von Olaf Brenner. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte)