08.05.26
20:26
Reuters
Für den S&P 500 und die Nasdaq war es die sechste Gewinnwoche in Folge, was der längsten derartigen Serie seit Oktober 2024 entspricht. Der Dow verzeichnete die zweite Woche in Folge ein Plus.
Die Beschäftigung in den USA stieg im April stärker als erwartet, während die Arbeitslosenquote stabil bei 4,3 Prozent verharrte. Dies bestärkte die Erwartungen der Anleger, dass die US-Notenbank Fed die Zinsen noch für einige Zeit unverändert lassen wird. Händler gehen davon aus, dass die Zentralbank den Leitzins bis zum Jahresende in der Spanne von 3,50 bis 3,75 Prozent belassen wird. "Dies ist eine Wirtschaft, die scheinbar kaum zu erschüttern ist", sagte Rob Williams, Chef-Anlagestratege bei Sage Advisory Services in Austin im Bundesstaat Texas. Dies liege an der Produktivität, den Ausgaben, dem Wohlstandseffekt der Verbraucher und den Unternehmensgewinnen.
Die Zuversicht der Investoren stützt sich zudem auf eine starke Berichtssaison. Die Gewinne der im S&P 500 gelisteten Unternehmen im ersten Quartal dürften Daten des Finanzdienstleisters LSEG zufolge im Jahresvergleich um fast 29 Prozent steigen. Ein Großteil dieses Wachstums wird von den KI-Schwergewichten an der Wall Street getragen. Von den 440 Unternehmen, die bislang Zahlen vorgelegt haben, übertrafen 83 Prozent die Gewinnerwartungen der Analysten. Der langfristige Durchschnitt liegt bei etwa 67 Prozent.
Aktien von Nvidia(NVDA.O) sowie der Speicherhersteller Micron Technology(MU.O) und Sandisk(SNDK.O) verzeichneten große Kursgewinne, angetrieben von einer starken Nachfrage durch den raschen Ausbau von KI-Rechenzentren. Der Halbleiterindex der Börse in Philadelphia(.SOX) stieg kräftig an und baute sein Plus im zweiten Quartal auf rund 54 Prozent aus.
Die positiven Unternehmensnachrichten halfen den Anlegern, über erneute Angriffe zwischen US- und iranischen Streitkräften in der Golfregion hinwegzusehen. Der Preis für die Nordseesorte Brent stieg auf über 100 Dollar pro Barrel, da die Hoffnungen auf eine rasche Lösung des Nahostkonflikts und eine schrittweise Wiedereröffnung der Straße von Hormus schwanden. Die US-Regierung rechnete im Laufe des Freitags mit einer Antwort aus Teheran auf ihren jüngsten Vorschlag.
Der Konflikt belastete jedoch einzelne Unternehmen: Die Online-Reiseplattform Expedia(EXPE.O) verzeichnete Kursverluste von neun Prozent, nachdem sie auf eine sinkende Nachfrage wegen der Spannungen im Nahen Osten hingewiesen hatte. Auch die Aktien von Cloudflare(NET.N) brachen um 24 Prozent ein. Der Cloud-Dienstleister kündigte an, rund 20 Prozent seiner Belegschaft abzubauen, und gab eine Umsatzprognose ab, die unter den Erwartungen lag. Trade Desk(TTD.O) (minus 2,1 Prozent) und CoreWeave(CRWV.O) (minus 11,4 Prozent) gaben nach enttäuschenden Ausblicken und gestiegenen Kostenprognosen ebenfalls nach.
(Bericht von Noel Randewich, Sruthi Shankar and Utkarsh Hathi, geschrieben von Hans Busemann Bei Rückfragen wenden Sie sich an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)
08.05.26
20:26
Reuters
| * | Bilanzsaison treibt Indizes an | |
| * | Beschäftigungswachstum übertrifft die Erwartungen | |
*
| (Neu: Schlusskurse) |
| 08. Mai (Reuters) - Ein überraschend starker |
| US-Arbeitsmarktbericht und Kursgewinne bei Technologiewerten |
| haben den US-Börsen zum Wochenausklang befeuert. Der breit |
| gefasste S&P 500(.SPX) und die technologielastige Nasdaq(.IXIC) |
| erreichten am Freitag Rekordhochs. Der S&P 500 stieg nach |
| vorläufigen Daten um 0,84 Prozent auf 7399 Punkte. Der |
| Nasdaq-Index gewann 1,70 Prozent auf 26.244 Zähler. Der |
| Dow-Jones-Index(.DJI) der Standardwerte legte leicht um 0,02 |
| Prozent auf 49.608 Punkte zu. |
Für den S&P 500 und die Nasdaq war es die sechste Gewinnwoche in Folge, was der längsten derartigen Serie seit Oktober 2024 entspricht. Der Dow verzeichnete die zweite Woche in Folge ein Plus.
Die Beschäftigung in den USA stieg im April stärker als erwartet, während die Arbeitslosenquote stabil bei 4,3 Prozent verharrte. Dies bestärkte die Erwartungen der Anleger, dass die US-Notenbank Fed die Zinsen noch für einige Zeit unverändert lassen wird. Händler gehen davon aus, dass die Zentralbank den Leitzins bis zum Jahresende in der Spanne von 3,50 bis 3,75 Prozent belassen wird. "Dies ist eine Wirtschaft, die scheinbar kaum zu erschüttern ist", sagte Rob Williams, Chef-Anlagestratege bei Sage Advisory Services in Austin im Bundesstaat Texas. Dies liege an der Produktivität, den Ausgaben, dem Wohlstandseffekt der Verbraucher und den Unternehmensgewinnen.
Die Zuversicht der Investoren stützt sich zudem auf eine starke Berichtssaison. Die Gewinne der im S&P 500 gelisteten Unternehmen im ersten Quartal dürften Daten des Finanzdienstleisters LSEG zufolge im Jahresvergleich um fast 29 Prozent steigen. Ein Großteil dieses Wachstums wird von den KI-Schwergewichten an der Wall Street getragen. Von den 440 Unternehmen, die bislang Zahlen vorgelegt haben, übertrafen 83 Prozent die Gewinnerwartungen der Analysten. Der langfristige Durchschnitt liegt bei etwa 67 Prozent.
Aktien von Nvidia(NVDA.O) sowie der Speicherhersteller Micron Technology(MU.O) und Sandisk(SNDK.O) verzeichneten große Kursgewinne, angetrieben von einer starken Nachfrage durch den raschen Ausbau von KI-Rechenzentren. Der Halbleiterindex der Börse in Philadelphia(.SOX) stieg kräftig an und baute sein Plus im zweiten Quartal auf rund 54 Prozent aus.
Die positiven Unternehmensnachrichten halfen den Anlegern, über erneute Angriffe zwischen US- und iranischen Streitkräften in der Golfregion hinwegzusehen. Der Preis für die Nordseesorte Brent stieg auf über 100 Dollar pro Barrel, da die Hoffnungen auf eine rasche Lösung des Nahostkonflikts und eine schrittweise Wiedereröffnung der Straße von Hormus schwanden. Die US-Regierung rechnete im Laufe des Freitags mit einer Antwort aus Teheran auf ihren jüngsten Vorschlag.
Der Konflikt belastete jedoch einzelne Unternehmen: Die Online-Reiseplattform Expedia(EXPE.O) verzeichnete Kursverluste von neun Prozent, nachdem sie auf eine sinkende Nachfrage wegen der Spannungen im Nahen Osten hingewiesen hatte. Auch die Aktien von Cloudflare(NET.N) brachen um 24 Prozent ein. Der Cloud-Dienstleister kündigte an, rund 20 Prozent seiner Belegschaft abzubauen, und gab eine Umsatzprognose ab, die unter den Erwartungen lag. Trade Desk(TTD.O) (minus 2,1 Prozent) und CoreWeave(CRWV.O) (minus 11,4 Prozent) gaben nach enttäuschenden Ausblicken und gestiegenen Kostenprognosen ebenfalls nach.
(Bericht von Noel Randewich, Sruthi Shankar and Utkarsh Hathi, geschrieben von Hans Busemann Bei Rückfragen wenden Sie sich an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)