06.05.26
14:12
Reuters
Frankfurt, 06. Mai (Reuters) - Die Hoffnung auf ein mögliches Friedensabkommen zwischen den USA und dem Iran sowie die anhaltende Begeisterung der Investoren für Künstliche Intelligenz (KI) haben die US-Börsen am Mittwoch beflügelt. Der Dow-Jones-Index(.DJI) der Standardwerte kletterte am Morgen (Ortszeit) um 1,1 Prozent auf 49.839 Punkte. Der breiter gefasste S&P 500(.SPX) stieg um 0,8 Prozent auf 7319 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq(.IXIC) gewann ein Prozent auf 25.596 Punkte. An den Rohstoffmärkten sackten die Ölpreise um mehr als zehn Prozent ab.
Die USA und der Iran stehen nach Angaben aus Vermittlerkreisen kurz vor dem Abschluss eines Abkommens zur Beendigung des Krieges am Golf. Ein Insider aus Pakistan, das in dem Konflikt vermittelt, bestätigte am Mittwoch einen entsprechenden Bericht des US-Nachrichtenportals Axios über ein geplantes Memorandum. "Die Wall Street setzt weiterhin voll auf ihre Wette, dass der Krieg im Nahen Osten nicht erneut eskalieren und den von Unternehmensgewinnen getriebenen Anstieg des Marktes auf Allzeithochs nicht stören wird", sagte Kyle Rodda, Finanzmarktanalyst bei Capital.com.
Für Zuversicht im Chipsektor sorgte ein optimistischer Ausblick von Advanced Micro Devices (AMD.O). Der Halbleiterhersteller rechnet im zweiten Quartal dank der starken Nachfrage nach seinen Chips für Rechenzentren mit einem Umsatz über den Erwartungen. Die Aktien hoben um 16 Prozent ab und markierten ein Rekordhoch. Der Markt könne der Euphorie um KI-Investitionen nicht entkommen, sagte Kevin Gordon, Leiter für Makro-Research und Strategie beim Schwab Center for Financial Research. Alphabet(GOOGL.O) legten um 1,8 Prozent zu und verringerte damit den Abstand zu Nvidia(NVDA.O) im Wettlauf um den Titel des weltweit größten Unternehmens nach Marktwert.
(Bericht von Niket Nishant, Utkarsh Hath, geschrieben von Anika Ross. Redigiert von Olaf Brenner. Bei Rückfragen wenden Sie sich an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)
06.05.26
14:12
Reuters
Frankfurt, 06. Mai (Reuters) - Die Hoffnung auf ein mögliches Friedensabkommen zwischen den USA und dem Iran sowie die anhaltende Begeisterung der Investoren für Künstliche Intelligenz (KI) haben die US-Börsen am Mittwoch beflügelt. Der Dow-Jones-Index(.DJI) der Standardwerte kletterte am Morgen (Ortszeit) um 1,1 Prozent auf 49.839 Punkte. Der breiter gefasste S&P 500(.SPX) stieg um 0,8 Prozent auf 7319 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq(.IXIC) gewann ein Prozent auf 25.596 Punkte. An den Rohstoffmärkten sackten die Ölpreise um mehr als zehn Prozent ab.
Die USA und der Iran stehen nach Angaben aus Vermittlerkreisen kurz vor dem Abschluss eines Abkommens zur Beendigung des Krieges am Golf. Ein Insider aus Pakistan, das in dem Konflikt vermittelt, bestätigte am Mittwoch einen entsprechenden Bericht des US-Nachrichtenportals Axios über ein geplantes Memorandum. "Die Wall Street setzt weiterhin voll auf ihre Wette, dass der Krieg im Nahen Osten nicht erneut eskalieren und den von Unternehmensgewinnen getriebenen Anstieg des Marktes auf Allzeithochs nicht stören wird", sagte Kyle Rodda, Finanzmarktanalyst bei Capital.com.
Für Zuversicht im Chipsektor sorgte ein optimistischer Ausblick von Advanced Micro Devices (AMD.O). Der Halbleiterhersteller rechnet im zweiten Quartal dank der starken Nachfrage nach seinen Chips für Rechenzentren mit einem Umsatz über den Erwartungen. Die Aktien hoben um 16 Prozent ab und markierten ein Rekordhoch. Der Markt könne der Euphorie um KI-Investitionen nicht entkommen, sagte Kevin Gordon, Leiter für Makro-Research und Strategie beim Schwab Center for Financial Research. Alphabet(GOOGL.O) legten um 1,8 Prozent zu und verringerte damit den Abstand zu Nvidia(NVDA.O) im Wettlauf um den Titel des weltweit größten Unternehmens nach Marktwert.
(Bericht von Niket Nishant, Utkarsh Hath, geschrieben von Anika Ross. Redigiert von Olaf Brenner. Bei Rückfragen wenden Sie sich an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)