04.05.26
07:33
Reuters
Frankfurt/Tokio, 04. Mai (Reuters) - Trotz der Hängepartie um einen Friedensschluss im Iran-Krieg haben sich die Anleger an den Börsen in Asien zu Wochenbeginn optimistisch gezeigt. Zu den Gewinnern zählte am Montag der südkoreanische Markt(.KS11), der nach einem Feiertag mit einem Kurssprung von fast fünf Prozent in den Handel zurückkehrte. Der Hongkonger Hang-Seng-Index(.HSI) legte rund 1,5 Prozent zu. Die Börsen in Japan(.N225) und China(.SSEC)(.CSI300) waren feiertagsbedingt geschlossen geblieben.
Beflügelt wurde die südkoreanische Börse von starken Konjunkturdaten. Der Nahost-Konflikt schüre auf der einen Seite die Sorge um weiter steigende Ölpreise, auf der anderen Seite bringe er Unternehmen zusätzliche Aufträge ein. "Einige Firmen gaben an, dass sie zusätzliche Bestellungen erhalten haben, um Lagerbestände aufzubauen und sich so vor weiteren Verzögerungen und Preissteigerungen zu schützen", erläuterte S&P-Ökonom Usamah Batti. Ein baldiges Ende der Krise ist nicht in Sicht: "Die Friedensgespräche sind ins Stocken geraten, da sich beide Seiten weigern, von ihren jeweiligen roten Linien abzurücken", schrieben die Analysten der Australia and New Zealand Banking Group.
Auf Unternehmensebene stand in Südkorea Samsung Electronics(005930.KS) im Fokus. Die Titel gehörten zu den Verlierern der aktuellen Marktdynamik. Der weltgrößte TV-Hersteller tauschte angesichts des wachsenden Drucks durch chinesische Konkurrenten überraschend seinen Spartenchef aus. Zuletzt hatten der chinesische Rivale TCL Electronics(1070.HK) und das japanische Unternehmen Sony(6758.T) eine strategische Partnerschaft geschlossen.
| Asiatische Aktienindizes am | Kurse um 08:00 | Veränderung in |
| Montag | Uhr | Prozent |
| Nikkei(.N225) | Kein Handel | |
| Topix(.TOPX) | Kein Handel | |
| Shanghai(.SSEC) | Kein Handel | |
| CSI300(.CSI300) | Kein Handel | |
| Hang Seng(.HSI) | 26.193,53 | +1,6% |
| Kospi(.KS11) | 6.917,11 | +4,8% |
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| Währungen | Kurse um 08:00 |
| Uhr | |
| Euro/Dollar(EUR=) | 1,1730 |
| Pfund/Dollar(GBP=) | 1,3590 |
| Dollar/Yen(JPY=) | 156,78 |
| Dollar/Franken(CHF=) | 0,7807 |
| Dollar/Yuan(CNY=) | 6,8300 |
| Dollar/Won(KRW=) | 1.469,50 |
(Bericht von Sanne Schimanski, redigiert von Ralf Banser. Bei Rückfragen wenden Sie sich an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)
04.05.26
07:33
Reuters
Frankfurt/Tokio, 04. Mai (Reuters) - Trotz der Hängepartie um einen Friedensschluss im Iran-Krieg haben sich die Anleger an den Börsen in Asien zu Wochenbeginn optimistisch gezeigt. Zu den Gewinnern zählte am Montag der südkoreanische Markt(.KS11), der nach einem Feiertag mit einem Kurssprung von fast fünf Prozent in den Handel zurückkehrte. Der Hongkonger Hang-Seng-Index(.HSI) legte rund 1,5 Prozent zu. Die Börsen in Japan(.N225) und China(.SSEC)(.CSI300) waren feiertagsbedingt geschlossen geblieben.
Beflügelt wurde die südkoreanische Börse von starken Konjunkturdaten. Der Nahost-Konflikt schüre auf der einen Seite die Sorge um weiter steigende Ölpreise, auf der anderen Seite bringe er Unternehmen zusätzliche Aufträge ein. "Einige Firmen gaben an, dass sie zusätzliche Bestellungen erhalten haben, um Lagerbestände aufzubauen und sich so vor weiteren Verzögerungen und Preissteigerungen zu schützen", erläuterte S&P-Ökonom Usamah Batti. Ein baldiges Ende der Krise ist nicht in Sicht: "Die Friedensgespräche sind ins Stocken geraten, da sich beide Seiten weigern, von ihren jeweiligen roten Linien abzurücken", schrieben die Analysten der Australia and New Zealand Banking Group.
Auf Unternehmensebene stand in Südkorea Samsung Electronics(005930.KS) im Fokus. Die Titel gehörten zu den Verlierern der aktuellen Marktdynamik. Der weltgrößte TV-Hersteller tauschte angesichts des wachsenden Drucks durch chinesische Konkurrenten überraschend seinen Spartenchef aus. Zuletzt hatten der chinesische Rivale TCL Electronics(1070.HK) und das japanische Unternehmen Sony(6758.T) eine strategische Partnerschaft geschlossen.
(Bericht von Sanne Schimanski, redigiert von Ralf Banser. Bei Rückfragen wenden Sie sich an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)