01.05.26
03:15
Reuters
Tokio/Melbourne/Sydney, 01. Mai (Reuters) - Die Anleger an den asiatischen Aktienmärkten zeigen sich erleichtert. Gute Unternehmensergebnisse ziehen die Anleger in Technologiewerte. Zudem stabilisierte die erste japanische Yen-Kauf-Intervention seit zwei Jahren die angeschlagene Währung. Wegen Feiertagen ist die Reaktion in Asien jedoch beschränkt. Der breit gefasste MSCI-Index für asiatische Aktien außerhalb Japans(.MIAPJ0000PUS) notierte 0,3 Prozent höher. In Tokio legt der japanische Aktienindex Nikkei-Index(.N225) um 0,7 Prozent auf 59.676,04 Punkte zu. Der breiter gefasste Topix(.TOPX) bleibt fast unverändert bei 3.724,33 Zählern. Eine kleine Gruppe von Technologiewerten wie Tokyo Electron stützen den Nikkei. Die Gewinne der japanischen Unternehmen werden jedoch durch den Anstieg des Yen gebremst, der die Aktien von Exporteuren belasten. Der Nikkei ist im April um 16 Prozent gestiegen. Dies war der größte monatliche Zuwachs seit Oktober.
"Kurzfristig betrachtet wollen die Anleger Aktien wie die von Autoherstellern angesichts der unsicheren Aussichten wegen des Nahost-Krieges verkaufen", sagte Masahiro Ichikawa, Chef-Marktstratege bei Sumitomo Mitsui DS Asset Management. "Langfristig setzen die Anleger auf das Wachstum von Unternehmen im Bereich der Künstlichen Intelligenz." Die Aktien von Tokyo Electron(8035.T) haben um 7,9 Prozent sprunghaft zugelegt. Der Hersteller von Chip-Ausrüstung hatte für das im September endende Halbjahr einen Anstieg des Nettogewinns um 36 Prozent in Aussicht gestellt. Die Titel der SoftBank Group(9984.T) stiegen um 2,85 Prozent. Die Aktien der Autohersteller gaben nach. Toyota Motor(7203.T) und Honda Motor(7267.T) fielen um 0,83 beziehungsweise 0,49 Prozent. Die Börse Shanghai(.SSEC) blieb wegen eines Feiertags geschlossen.
DEVISEN Am Devisenmarkt gibt der Yen(JPY=) gegenüber dem Dollar leicht nach, steht jedoch nach der Intervention der japanischen Behörden vor dem größten Wochengewinn seit mehr als zwei Monaten. Die Währungshüter hatten die Währung gestützt, nachdem sie auf ein Zwei-Jahres-Tief gefallen war. Der plötzliche Kurssprung ereignete sich während der Londoner Handelszeiten. Zuvor hatte die japanische Finanzministerin Satsuki Katayama erklärt, die Zeit für "entschlossenes" Handeln rücke näher. Anleger rechnen mit weiteren Interventionen des japanischen Finanzministeriums. Die Märkte sind wegen der Feiertage zum 1. Mai ausgedünnt und in Tokio steht in der kommenden Woche eine dreitägige Feiertagspause an.
Im asiatischen Devisenhandel gewinnt der Dollar 0,4 Prozent auf 157,26 Yen(JPY=) und gibt 0,1 Prozent auf 6,8273 Yuan(CNY=) nach. Zur Schweizer Währung rückt er etwas auf 0,7814 Franken(CHF=) vor. Parallel dazu bleibt der Euro(EUR=) fast unverändert bei 1,1731 Dollar und zieht leicht auf 0,9167 Franken(EURCHF=) an.
ÖLPREISE Asien bleibt anfällig für höhere Energiepreise, da die Region den größten Teil ihres Öl- und Gasbedarfs importiert. Die Ölflüsse durch die strategisch wichtige Straße von Hormus sind weiterhin stark beeinträchtigt. Der Iran erklärte am Donnerstag, er werde mit "langen und schmerzhaften Schlägen" auf US-Stellungen reagieren, sollten die USA ihre Angriffe erneuern. Teheran bekräftigte zudem seinen Anspruch auf die Meerenge. Die Rohöl-Sorte Brent(LCOc1) aus der Nordsee verteuert sich um 1,4 Prozent auf 111,91 Dollar je Barrel (159 Liter). Das US-Öl WTI(CLc1) notiert 1,0 Prozent fester bei 106,08 Dollar.
WALL STREET
Wachsende Unternehmensgewinne hatten die Anleger an der Wall Street am Donnerstag wieder zuversichtlicher gestimmt. Der US-Standardwerteindex Dow Jones(.DJI) verabschiedete sich am Donnerstagmit einem Plus von 1,6 Prozent bei 49.652,14 Punkten aus dem Handel. Der breit gefasste S&P 500(.SPX) gewann 1,0 Prozent auf 7.209,01 Zähler, und der technologielastige Nasdaq(.IXIC) zog um 0,9 Prozent auf 24.892,31 Stellen an.
(Berichte von Junko Fujita, Helen Clark, Wayne Cole, geschrieben vbon Esther Blank. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)
01.05.26
03:15
Reuters
Tokio/Melbourne/Sydney, 01. Mai (Reuters) - Die Anleger an den asiatischen Aktienmärkten zeigen sich erleichtert. Gute Unternehmensergebnisse ziehen die Anleger in Technologiewerte. Zudem stabilisierte die erste japanische Yen-Kauf-Intervention seit zwei Jahren die angeschlagene Währung. Wegen Feiertagen ist die Reaktion in Asien jedoch beschränkt. Der breit gefasste MSCI-Index für asiatische Aktien außerhalb Japans(.MIAPJ0000PUS) notierte 0,3 Prozent höher. In Tokio legt der japanische Aktienindex Nikkei-Index(.N225) um 0,7 Prozent auf 59.676,04 Punkte zu. Der breiter gefasste Topix(.TOPX) bleibt fast unverändert bei 3.724,33 Zählern. Eine kleine Gruppe von Technologiewerten wie Tokyo Electron stützen den Nikkei. Die Gewinne der japanischen Unternehmen werden jedoch durch den Anstieg des Yen gebremst, der die Aktien von Exporteuren belasten. Der Nikkei ist im April um 16 Prozent gestiegen. Dies war der größte monatliche Zuwachs seit Oktober.
"Kurzfristig betrachtet wollen die Anleger Aktien wie die von Autoherstellern angesichts der unsicheren Aussichten wegen des Nahost-Krieges verkaufen", sagte Masahiro Ichikawa, Chef-Marktstratege bei Sumitomo Mitsui DS Asset Management. "Langfristig setzen die Anleger auf das Wachstum von Unternehmen im Bereich der Künstlichen Intelligenz." Die Aktien von Tokyo Electron(8035.T) haben um 7,9 Prozent sprunghaft zugelegt. Der Hersteller von Chip-Ausrüstung hatte für das im September endende Halbjahr einen Anstieg des Nettogewinns um 36 Prozent in Aussicht gestellt. Die Titel der SoftBank Group(9984.T) stiegen um 2,85 Prozent. Die Aktien der Autohersteller gaben nach. Toyota Motor(7203.T) und Honda Motor(7267.T) fielen um 0,83 beziehungsweise 0,49 Prozent. Die Börse Shanghai(.SSEC) blieb wegen eines Feiertags geschlossen.
DEVISEN Am Devisenmarkt gibt der Yen(JPY=) gegenüber dem Dollar leicht nach, steht jedoch nach der Intervention der japanischen Behörden vor dem größten Wochengewinn seit mehr als zwei Monaten. Die Währungshüter hatten die Währung gestützt, nachdem sie auf ein Zwei-Jahres-Tief gefallen war. Der plötzliche Kurssprung ereignete sich während der Londoner Handelszeiten. Zuvor hatte die japanische Finanzministerin Satsuki Katayama erklärt, die Zeit für "entschlossenes" Handeln rücke näher. Anleger rechnen mit weiteren Interventionen des japanischen Finanzministeriums. Die Märkte sind wegen der Feiertage zum 1. Mai ausgedünnt und in Tokio steht in der kommenden Woche eine dreitägige Feiertagspause an.
Im asiatischen Devisenhandel gewinnt der Dollar 0,4 Prozent auf 157,26 Yen(JPY=) und gibt 0,1 Prozent auf 6,8273 Yuan(CNY=) nach. Zur Schweizer Währung rückt er etwas auf 0,7814 Franken(CHF=) vor. Parallel dazu bleibt der Euro(EUR=) fast unverändert bei 1,1731 Dollar und zieht leicht auf 0,9167 Franken(EURCHF=) an.
ÖLPREISE Asien bleibt anfällig für höhere Energiepreise, da die Region den größten Teil ihres Öl- und Gasbedarfs importiert. Die Ölflüsse durch die strategisch wichtige Straße von Hormus sind weiterhin stark beeinträchtigt. Der Iran erklärte am Donnerstag, er werde mit "langen und schmerzhaften Schlägen" auf US-Stellungen reagieren, sollten die USA ihre Angriffe erneuern. Teheran bekräftigte zudem seinen Anspruch auf die Meerenge. Die Rohöl-Sorte Brent(LCOc1) aus der Nordsee verteuert sich um 1,4 Prozent auf 111,91 Dollar je Barrel (159 Liter). Das US-Öl WTI(CLc1) notiert 1,0 Prozent fester bei 106,08 Dollar.
WALL STREET
Wachsende Unternehmensgewinne hatten die Anleger an der Wall Street am Donnerstag wieder zuversichtlicher gestimmt. Der US-Standardwerteindex Dow Jones(.DJI) verabschiedete sich am Donnerstagmit einem Plus von 1,6 Prozent bei 49.652,14 Punkten aus dem Handel. Der breit gefasste S&P 500(.SPX) gewann 1,0 Prozent auf 7.209,01 Zähler, und der technologielastige Nasdaq(.IXIC) zog um 0,9 Prozent auf 24.892,31 Stellen an.
(Berichte von Junko Fujita, Helen Clark, Wayne Cole, geschrieben vbon Esther Blank. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)