29.04.26
06:13
Reuters
Frankfurt, 29. Apr (Reuters) - Der Mannheimer Öl- und Schmierstoffhersteller Fuchs(FPEn.DE) erwartet in den kommenden Monaten Lieferengpässe wegen des Konflikts im Nahen Osten und will die höheren Rohstoffkosten an seine Kunden weitergeben. "Neben der Sicherstellung der Versorgung unserer Kunden liegt der Fokus auf dem zeitnahen Ausgleich der steigenden Rohstoffkosten durch Preisanpassungen", erklärte Vorstandschef Stefan Fuchs am Mittwoch zur Vorlage der Quartalszahlen. Deshalb gehe das Unternehmen trotz aller Herausforderungen davon aus, das gesteckte Gewinnziel im Gesamtjahr zu erreichen. "Wie stark die Preise auf der Einkaufs- und Verkaufsseite ansteigen werden, lässt sich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht verlässlich abschätzen." Es sei jedoch davon auszugehen, dass der Umsatz deutlich stärker steigen werde als bisher erwartet.
Deshalb prognostiziert Fuchs für das Gesamtjahr nun einen Umsatz von "deutlich über" statt "um" 3,7 Milliarden Euro. Das operative Ergebnis (Ebit) soll unverändert bei 450 Millionen Euro liegen. Beim freien Cashflow vor Akquisitionen rechnet das Unternehmen wegen des Anstiegs der Rohstoffkosten und der Verkaufspreise mit einem Wert deutlich unter den bisher erwarteten rund 270 Millionen Euro.
Im ersten Quartal kletterte der Umsatz um ein Prozent auf 934 Millionen Euro, das operative Ergebnis legte um 16 Prozent auf 125 Millionen Euro zu. Das sei ein neuer Höchstwert, erklärte Fuchs. Die im MDax gelisteten Aktien kletterten vorbörslich um sieben Prozent.
(Bericht von Sabine Wollrab, redigiert von Myria Mildenberger. Bei Rückfragen wenden Sie sich an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)
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Reuters
Frankfurt, 29. Apr (Reuters) - Der Mannheimer Öl- und Schmierstoffhersteller Fuchs(FPEn.DE) erwartet in den kommenden Monaten Lieferengpässe wegen des Konflikts im Nahen Osten und will die höheren Rohstoffkosten an seine Kunden weitergeben. "Neben der Sicherstellung der Versorgung unserer Kunden liegt der Fokus auf dem zeitnahen Ausgleich der steigenden Rohstoffkosten durch Preisanpassungen", erklärte Vorstandschef Stefan Fuchs am Mittwoch zur Vorlage der Quartalszahlen. Deshalb gehe das Unternehmen trotz aller Herausforderungen davon aus, das gesteckte Gewinnziel im Gesamtjahr zu erreichen. "Wie stark die Preise auf der Einkaufs- und Verkaufsseite ansteigen werden, lässt sich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht verlässlich abschätzen." Es sei jedoch davon auszugehen, dass der Umsatz deutlich stärker steigen werde als bisher erwartet.
Deshalb prognostiziert Fuchs für das Gesamtjahr nun einen Umsatz von "deutlich über" statt "um" 3,7 Milliarden Euro. Das operative Ergebnis (Ebit) soll unverändert bei 450 Millionen Euro liegen. Beim freien Cashflow vor Akquisitionen rechnet das Unternehmen wegen des Anstiegs der Rohstoffkosten und der Verkaufspreise mit einem Wert deutlich unter den bisher erwarteten rund 270 Millionen Euro.
Im ersten Quartal kletterte der Umsatz um ein Prozent auf 934 Millionen Euro, das operative Ergebnis legte um 16 Prozent auf 125 Millionen Euro zu. Das sei ein neuer Höchstwert, erklärte Fuchs. Die im MDax gelisteten Aktien kletterten vorbörslich um sieben Prozent.
(Bericht von Sabine Wollrab, redigiert von Myria Mildenberger. Bei Rückfragen wenden Sie sich an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)