28.04.26
12:41
Reuters
28. Apr (Reuters) - Es folgt der Börsen-Ticker zu wichtigen Kursbewegungen an den internationalen Finanzmärkten und ihren Ursachen:
14.25 Uhr - Die Aktien von Salzgitter(SZGG.DE) rutschen um rund neun Prozent ab. Der niedersächsische Stahlkonzern teilte mit, zunächst rund drei Millionen eigene Aktien zu veräußern, um den Streubesitz zu erhöhen. Der Konzern reagiert damit nach Angaben von Firmenchef Gunnar Groebler auf Rückmeldungen von Investoren. "Zugleich erweitern wir unseren finanziellen Spielraum für die strategische Weiterentwicklung des Konzerns." Das Vorgehen sei schrittweise und marktschonend angelegt. Die Salzgitter AG hält nach eigenen Angaben rund zehn Prozent des Grundkapitals als eigene Aktien.
13.45 Uhr - Weniger Lieferungen für den Hauptkunden Amazon(AMZN.O) lassen beim US-Paketdienst UPS(UPS.N) den Gewinn einbrechen und verschrecken die Anleger. Die Aktien des weltweit größten Paketdienstleisters fallen vor US-Börsenstart um rund drei Prozent, nachdem der bereinigte Quartalsgewinn im ersten Quartal bei UPS um 28 Prozent gefallen ist. Grund dafür war, dass UPS die Lieferungen für seinen Großkunden Amazon(AMZN.O) zurückfuhr, um sich auf profitablere Sendungen zu konzentrieren. Die Umstellung auf besser bezahlte Sendungen sowie gesenkte Kosten sollen ab dem zweiten Quartal wieder Umsatz- und Gewinnwachstum bringen, sagte Firmenchefin Carol Tome. UPS hält an seiner Prognose für das Gesamtjahr fest.
08.15 Uhr - Folgende Aktien werden am Dienstag mit Dividendenabschlag gehandelt:
| Deutsche Unternehmen | Schlusskurs | Dividende |
| Angaben in Euro | ||
| Henkel AG & Co | 64,04 | 2,07 |
| KGaA(HNKG_p.DE) |
08.05 Uhr - Nach der Anhörung vor dem Obersten US-Gerichtshof im milliardenschweren Rechtsstreit um den Unkrautvernichter Glyphosat versuchen Bayer(BAYGn.DE)-Anleger die Folgen abzuschätzen. Die Anteilsscheine des Agrar- und Pharmakonzerns geben im Frankfurter Frühhandel um 3,4 Prozent nach. Bayer sei bei der Anhörung auf gemischte Reaktionen gestoßen, was sich voraussichtlich negativ auf die Aktie auswirke, konstatierte ein Händler. Die Richter befassten sich mit dem Versuch von Bayer, Tausende Klagen abzuwenden, in denen dem Konzern unzureichende Warnhinweise vor Krebsrisiken vorgeworfen werden. Ein Urteil des obersten US-Gerichts wird bis Ende Juni erwartet.
(Zusammengestellt vom Reuters Marktteam. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)
28.04.26
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