20.04.26
13:49
Reuters
Frankfurt, 20. Apr (Reuters) - Der verschärfte Druck der italienischen Großbank UniCredit(CRDI.MI) treibt die Commerzbank(CBKG.DE) an. Die Titel des Frankfurter Geldhauses steigen in der Spitze um 2,4 Prozent und klettern damit auf den höchsten Stand seit dreieinhalb Monaten. Die Commerzbank sei nicht ausreichend auf die kommenden Herausforderungen der Branche vorbereitet und konzentriere sich zu sehr auf kurzfristige Ziele, erklärte UniCredit am Montag.
Für Rückenwind sorgt auch eine Hochstufung durch die Analysten der Barclays Bank, die die Aktie auf "Overweight" von zuvor "Equal Weight" setzten. "Die Aktien der Commerzbank werden von zwei Faktoren angetrieben - zum einen macht die UniCredit mehr Druck, zum anderen hat Barclays das Papier hochgestuft", kommentierte ein Händler. Das Übernahmeangebot der UniCredit diene als Bewertungsuntergrenze bei der Commerzbank-Aktie, teilte Barclays mit. Weitere Aktienkäufe von UniCredit könnten zusätzliche potenzielle Unterstützung bieten. "Gleichzeitig erwarten wir, dass das Commerzbank-Management seine Abwehrstrategie verstärkt, indem es die Finanzziele für 2026–28 anhebt."
Ganz anders beurteilt Barclays dagegen die Aussichten der Deutschen Bank(DBKGn.DE), deren Aktien die Analysten auf "Equal Weight" von zuvor "Overweight" setzten. Sie begründeten die Herabstufung unter anderem mit einer verzögerten Erholung der deutschen Wirtschaft aufgrund geopolitischer Risiken. Die Aktien der größten deutschen Bank geben zeitweise gut drei Prozent nach. Die Titel der UniCredit fallen in der Spitze 4,7 Prozent.
(Bericht von Stefanie Geiger, redigiert von Olaf Brenner. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte)
20.04.26
13:49
Reuters
Frankfurt, 20. Apr (Reuters) - Der verschärfte Druck der italienischen Großbank UniCredit(CRDI.MI) treibt die Commerzbank(CBKG.DE) an. Die Titel des Frankfurter Geldhauses steigen in der Spitze um 2,4 Prozent und klettern damit auf den höchsten Stand seit dreieinhalb Monaten. Die Commerzbank sei nicht ausreichend auf die kommenden Herausforderungen der Branche vorbereitet und konzentriere sich zu sehr auf kurzfristige Ziele, erklärte UniCredit am Montag.
Für Rückenwind sorgt auch eine Hochstufung durch die Analysten der Barclays Bank, die die Aktie auf "Overweight" von zuvor "Equal Weight" setzten. "Die Aktien der Commerzbank werden von zwei Faktoren angetrieben - zum einen macht die UniCredit mehr Druck, zum anderen hat Barclays das Papier hochgestuft", kommentierte ein Händler. Das Übernahmeangebot der UniCredit diene als Bewertungsuntergrenze bei der Commerzbank-Aktie, teilte Barclays mit. Weitere Aktienkäufe von UniCredit könnten zusätzliche potenzielle Unterstützung bieten. "Gleichzeitig erwarten wir, dass das Commerzbank-Management seine Abwehrstrategie verstärkt, indem es die Finanzziele für 2026–28 anhebt."
Ganz anders beurteilt Barclays dagegen die Aussichten der Deutschen Bank(DBKGn.DE), deren Aktien die Analysten auf "Equal Weight" von zuvor "Overweight" setzten. Sie begründeten die Herabstufung unter anderem mit einer verzögerten Erholung der deutschen Wirtschaft aufgrund geopolitischer Risiken. Die Aktien der größten deutschen Bank geben zeitweise gut drei Prozent nach. Die Titel der UniCredit fallen in der Spitze 4,7 Prozent.
(Bericht von Stefanie Geiger, redigiert von Olaf Brenner. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte)