15.04.26
14:14
Reuters
Frankfurt, 15. Apr (Reuters) - Die Anleger an der Wall Street haben sich zur Wochenmitte bedeckt gehalten. Im Fadenkreuz der Investoren blieb die Lage im Iran-Krieg und die Bilanzsaison. Die US-Aktienindizes fanden zunächst keine gemeinsame Richtung: Der Dow-Jones-Index(.DJI) der Standardwerte notierte am Morgen (Ortszeit) rund 0,3 Prozent schwächer bei 48.395 Punkten. Der breiter gefasste S&P 500(.SPX) stand 0,1 Prozent höher bei 6973 Zählern. Der Index der Technologiebörse Nasdaq(.IXIC) notierte 0,5 Prozent fester bei 23.755 Punkten. Die Hoffnung auf eine diplomatische Lösung im Nahost-Krieg hatte die US-Börsen am Dienstag angetrieben. Die USA haben einem Insider zufolge einer Verlängerung der Waffenruhe mit dem Iran aber noch nicht offiziell zugestimmt.
Anleger scheinen Börsianern zufolge bereit, bei den geringsten Anzeichen einer Deeskalation in risikoreichere Anlagen umzuschichten. "Der Markt ist vorsichtig optimistisch, dass wir wieder Frieden mit dem Iran schließen können", sagte Art Hogan, Stratege bei B. Riley Wealth. Um die positive Entwicklung an den Aktienmärkten aufrechtzuerhalten, könnten jedoch neue Impulse erforderlich sein. "Wir brauchen jetzt konkretere Beweise dafür, dass die Leute, die zusammenkommen und über Frieden sprechen wollen, vor Ablauf dieser Waffenruhe etwas erreichen können", sagte Hogan.
Für Unterstützung an den Börsen sorgten positive Firmenbilanzen. So stiegen die Aktien der Bank of America(BAC.N) um rund drei Prozent, nachdem das zweitgrößte US-Kreditinstitut für das erste Quartal einen Gewinnanstieg gemeldet hatte. Die Papiere von Morgan Stanley(MS.N) gaben noch stärker Gas und legten um mehr als vier Prozent zu. Die Investmentbank profitierte von einer Welle von Fusionen und Übernahmen und erzielte einen Rekordumsatz im Aktienhandel. Die Ankündigung eines Stellenabbaus beflügelte die Aktien des Snapchat-Betreibers Snap(SNAP.N). Die Papiere stiegen um knapp sechs Prozent. Snap will nach eigenen Angaben 1000 Mitarbeiter entlassen, was 16 Prozent der Belegschaft entspricht.
(Bericht von Niket Nishant, Utkarsh Hathi, geschrieben von Anika Ross. Bei Rückfragen wenden Sie sich an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)
15.04.26
14:14
Reuters
Frankfurt, 15. Apr (Reuters) - Die Anleger an der Wall Street haben sich zur Wochenmitte bedeckt gehalten. Im Fadenkreuz der Investoren blieb die Lage im Iran-Krieg und die Bilanzsaison. Die US-Aktienindizes fanden zunächst keine gemeinsame Richtung: Der Dow-Jones-Index(.DJI) der Standardwerte notierte am Morgen (Ortszeit) rund 0,3 Prozent schwächer bei 48.395 Punkten. Der breiter gefasste S&P 500(.SPX) stand 0,1 Prozent höher bei 6973 Zählern. Der Index der Technologiebörse Nasdaq(.IXIC) notierte 0,5 Prozent fester bei 23.755 Punkten. Die Hoffnung auf eine diplomatische Lösung im Nahost-Krieg hatte die US-Börsen am Dienstag angetrieben. Die USA haben einem Insider zufolge einer Verlängerung der Waffenruhe mit dem Iran aber noch nicht offiziell zugestimmt.
Anleger scheinen Börsianern zufolge bereit, bei den geringsten Anzeichen einer Deeskalation in risikoreichere Anlagen umzuschichten. "Der Markt ist vorsichtig optimistisch, dass wir wieder Frieden mit dem Iran schließen können", sagte Art Hogan, Stratege bei B. Riley Wealth. Um die positive Entwicklung an den Aktienmärkten aufrechtzuerhalten, könnten jedoch neue Impulse erforderlich sein. "Wir brauchen jetzt konkretere Beweise dafür, dass die Leute, die zusammenkommen und über Frieden sprechen wollen, vor Ablauf dieser Waffenruhe etwas erreichen können", sagte Hogan.
Für Unterstützung an den Börsen sorgten positive Firmenbilanzen. So stiegen die Aktien der Bank of America(BAC.N) um rund drei Prozent, nachdem das zweitgrößte US-Kreditinstitut für das erste Quartal einen Gewinnanstieg gemeldet hatte. Die Papiere von Morgan Stanley(MS.N) gaben noch stärker Gas und legten um mehr als vier Prozent zu. Die Investmentbank profitierte von einer Welle von Fusionen und Übernahmen und erzielte einen Rekordumsatz im Aktienhandel. Die Ankündigung eines Stellenabbaus beflügelte die Aktien des Snapchat-Betreibers Snap(SNAP.N). Die Papiere stiegen um knapp sechs Prozent. Snap will nach eigenen Angaben 1000 Mitarbeiter entlassen, was 16 Prozent der Belegschaft entspricht.
(Bericht von Niket Nishant, Utkarsh Hathi, geschrieben von Anika Ross. Bei Rückfragen wenden Sie sich an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)