13.04.26
10:04
Reuters
Bengaluru, 13. Apr (Reuters) - Neu entfachte Zinsspekulationen nach dem Scheitern der US-Iran-Friedensgespräche und dem anschließenden Ölpreissprung beflügeln die US-Devise. Der Dollar-Index(.DXY) rückte am Montag um rund ein halbes Prozent auf 98,963 Punkte vor. Im Gegenzug gaben Gold(XAU=), Silber(XAG=) sowie Kryptowährungen wie Bitcoin(BTC=) und Ether(ETH=) zwischen einem und zwei Prozent nach. "Sobald die Ölpreise über 100 Dollar steigen, richtet sich die Aufmerksamkeit schnell auf mögliche Zinserhöhungen der Zentralbanken, um die Inflation einzudämmen", erläuterte Tim Waterer, Chefanalyst beim Broker KCM.
Die Erwartung höherer Zinsen macht es für globale Investoren attraktiver, ihr Geld in den USA anzulegen. Dafür müssen sie US-Dollar kaufen, was dessen Wert steigert. Zugleich investieren sie eher in verzinste Anlagen, statt Gold und Bitcoin zu kaufen, die keine Zinsen abwerfen. Rohöl der Sorte Brent aus der Nordsee(LCOc1) und US-Leichtöl WTI(CLc1) verteuerten sich am Montag um jeweils rund acht Prozent und machten damit den Großteil ihrer Verluste aus der vergangenen Woche wett. Nach oben trieb die Preise die Ankündigung von US-Präsident Donald Trump, nach den gescheiterten Friedensgesprächen den Schiffsverkehr in der Straße von Hormus von und zu iranischen Häfen zu unterbinden.
(Bericht von Noel John, geschrieben von Sanne Schimanski, redigiert von Ralf Banser. Bei Rückfragen wenden Sie sich an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)
13.04.26
10:04
Reuters
Bengaluru, 13. Apr (Reuters) - Neu entfachte Zinsspekulationen nach dem Scheitern der US-Iran-Friedensgespräche und dem anschließenden Ölpreissprung beflügeln die US-Devise. Der Dollar-Index(.DXY) rückte am Montag um rund ein halbes Prozent auf 98,963 Punkte vor. Im Gegenzug gaben Gold(XAU=), Silber(XAG=) sowie Kryptowährungen wie Bitcoin(BTC=) und Ether(ETH=) zwischen einem und zwei Prozent nach. "Sobald die Ölpreise über 100 Dollar steigen, richtet sich die Aufmerksamkeit schnell auf mögliche Zinserhöhungen der Zentralbanken, um die Inflation einzudämmen", erläuterte Tim Waterer, Chefanalyst beim Broker KCM. Die Erwartung höherer Zinsen macht es für globale Investoren attraktiver, ihr Geld in den USA anzulegen. Dafür müssen sie US-Dollar kaufen, was dessen Wert steigert. Zugleich investieren sie eher in verzinste Anlagen, statt Gold und Bitcoin zu kaufen, die keine Zinsen abwerfen. Rohöl der Sorte Brent aus der Nordsee(LCOc1) und US-Leichtöl WTI(CLc1) verteuerten sich am Montag um jeweils rund acht Prozent und machten damit den Großteil ihrer Verluste aus der vergangenen Woche wett. Nach oben trieb die Preise die Ankündigung von US-Präsident Donald Trump, nach den gescheiterten Friedensgesprächen den Schiffsverkehr in der Straße von Hormus von und zu iranischen Häfen zu unterbinden.
(Bericht von Noel John, geschrieben von Sanne Schimanski, redigiert von Ralf Banser. Bei Rückfragen wenden Sie sich an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)