31.03.26
14:03
Reuters
Frankfurt, 31. Mrz (Reuters) - Es folgt der Börsen-Ticker zu wichtigen Kursbewegungen an den internationalen Finanzmärkten und ihren Ursachen:
16.00 Uhr - Die jüngsten Pläne von Unilever(ULVR.L) kommen bei Anlegern nicht gut an. Die Titel des Konsumgüterkonzerns verlieren an der Börse in London rund vier Prozent. Unilever spaltet sein Lebensmittelgeschäft ab und schmiedet mit dem US-Gewürzhersteller McCormick(MKC.N) einen 65 Milliarden Dollar schweren Branchenriesen. Die McCormick-Titel rutschen an der Wall Street um gut acht Prozent ab. "Was wir wirklich nicht nachvollziehen können, ist, warum Unilever ein von zwei Marken dominiertes Geschäft, an denen es jeweils 100 Prozent hielt, für eine minimale Kontrollprämie veräußert", sagte ein Analyst der Royal Bank of Canada. "Außerdem sind wir skeptisch, was die kulturelle Passung bei einer Kombination eines markenorientierten Geschäfts wie dem von Unilever mit dem Gewürz- und Aromengeschäft von McCormick betrifft."
10.55 Uhr - Ein positiver Analystenkommentar hat Südzucker(SZUG.DE) einen Kurssprung beschert. Die Aktien des größten Zuckerkonzerns Europas steigen um mehr als elf Prozent auf 13,50 Euro. Die Experten der britischen Großbank Barclays haben sie auf "Overweight" nach zuvor "Underweight" hochgestuft und das Kursziel auf 15 von neun Euro angehoben. Zur Begründung verwiesen sie auf die gestiegene Nachfrage nach Ethanol als Benzinbeimischung infolge des Nahost-Konflikts. Dies dürfte das Betriebsergebnis der Südzucker-Tochter CropEnergies kurzfristig mehr als verdoppeln. Zugleich sorgen die höheren Ethanolpreise dafür, dass Zuckerrohrproduzenten in Brasilien und Thailand vermehrt von Zucker auf Ethanol umstellen, da aus Zuckerrohr beide Produkte hergestellt werden können. Dadurch dürfte das globale Zuckerangebot sinken. In der Folge erwarten die Barclays-Analysten steigende EU-Zuckerpreise ab Juli, was eine Erholung im Zuckersegment von Südzucker begünstigen dürfte.
(Zusammengestellt vom Reuters Marktteam. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)
31.03.26
14:03
Reuters
Frankfurt, 31. Mrz (Reuters) - Es folgt der Börsen-Ticker zu wichtigen Kursbewegungen an den internationalen Finanzmärkten und ihren Ursachen:
16.00 Uhr - Die jüngsten Pläne von Unilever(ULVR.L) kommen bei Anlegern nicht gut an. Die Titel des Konsumgüterkonzerns verlieren an der Börse in London rund vier Prozent. Unilever spaltet sein Lebensmittelgeschäft ab und schmiedet mit dem US-Gewürzhersteller McCormick(MKC.N) einen 65 Milliarden Dollar schweren Branchenriesen. Die McCormick-Titel rutschen an der Wall Street um gut acht Prozent ab. "Was wir wirklich nicht nachvollziehen können, ist, warum Unilever ein von zwei Marken dominiertes Geschäft, an denen es jeweils 100 Prozent hielt, für eine minimale Kontrollprämie veräußert", sagte ein Analyst der Royal Bank of Canada. "Außerdem sind wir skeptisch, was die kulturelle Passung bei einer Kombination eines markenorientierten Geschäfts wie dem von Unilever mit dem Gewürz- und Aromengeschäft von McCormick betrifft."
10.55 Uhr - Ein positiver Analystenkommentar hat Südzucker(SZUG.DE) einen Kurssprung beschert. Die Aktien des größten Zuckerkonzerns Europas steigen um mehr als elf Prozent auf 13,50 Euro. Die Experten der britischen Großbank Barclays haben sie auf "Overweight" nach zuvor "Underweight" hochgestuft und das Kursziel auf 15 von neun Euro angehoben. Zur Begründung verwiesen sie auf die gestiegene Nachfrage nach Ethanol als Benzinbeimischung infolge des Nahost-Konflikts. Dies dürfte das Betriebsergebnis der Südzucker-Tochter CropEnergies kurzfristig mehr als verdoppeln. Zugleich sorgen die höheren Ethanolpreise dafür, dass Zuckerrohrproduzenten in Brasilien und Thailand vermehrt von Zucker auf Ethanol umstellen, da aus Zuckerrohr beide Produkte hergestellt werden können. Dadurch dürfte das globale Zuckerangebot sinken. In der Folge erwarten die Barclays-Analysten steigende EU-Zuckerpreise ab Juli, was eine Erholung im Zuckersegment von Südzucker begünstigen dürfte.
(Zusammengestellt vom Reuters Marktteam. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)