27.03.26
14:12
Reuters
Frankfurt, 27. Mrz (Reuters) - Der andauernde Nahost-Konflikt hat die US-Börsen am Freitag belastet. Der Dow-Jones-Index(.DJI) der Standardwerte und der breiter gefasste S&P 500(.SPX) verloren je rund ein Prozent auf 45.515 und 6417 Punkte. Der Index der Technologiebörse Nasdaq(.IXIC) sank um 1,2 Prozent auf 21.139 Punkte.
"Die Finanzmärkte bleiben schlagzeilengetrieben", sagte David Morrison, Marktanalyst bei Trade Nation. "Die Anleger werden von den US-Behauptungen, es gebe Fortschritte bei der Beendigung der Feindseligkeiten, hin- und hergerissen, während der Iran bestreitet, dass ernsthafte Verhandlungen stattfinden." US-Präsident Donald Trump hatte die angedrohten Angriffe auf Energieanlagen im Iran am Donnerstag für zehn weitere Tage ausgesetzt. Teheran solle die Straße von Hormus wieder öffnen, andernfalls drohe die Zerstörung seiner Energieanlagen. Der durch den Krieg ausgelöste Anstieg der Ölpreise hat an den Finanzmärkten die Inflationsängste geschürt. Den Daten der CME FedWatch Group zufolge preisen die Geldmarktteilnehmer in diesem Jahr keine Lockerung durch die US-Notenbank Fed mehr ein.
Bei den Einzelwerten sprangen die Aktien von Unity Software(U.N) um rund 15 Prozent in die Höhe. Der Hersteller von Videospiel-Software hatte für das erste Quartal einen vorläufigen Umsatz über den Analystenschätzungen gemeldet.
Abwärts ging es hingegen bei Carnival(CCl.N), nachdem das Kreuzfahrtunternehmen seine Jahresgewinnprognose gesenkt hat. Höhere Treibstoffkosten vor dem Hintergrund wachsender geopolitischer Spannungen drücken auf die Margen, hieß es zur Begründung. Die Papiere verloren rund zwei Prozent.
(Bericht von Purvi Agarwal und Twesha Dikshit, geschrieben von Anika Ross, redigiert von Sabine Ehrhardt. Bei Rückfragen wenden Sie sich an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)
27.03.26
14:12
Reuters
Frankfurt, 27. Mrz (Reuters) - Der andauernde Nahost-Konflikt hat die US-Börsen am Freitag belastet. Der Dow-Jones-Index(.DJI) der Standardwerte und der breiter gefasste S&P 500(.SPX) verloren je rund ein Prozent auf 45.515 und 6417 Punkte. Der Index der Technologiebörse Nasdaq(.IXIC) sank um 1,2 Prozent auf 21.139 Punkte.
"Die Finanzmärkte bleiben schlagzeilengetrieben", sagte David Morrison, Marktanalyst bei Trade Nation. "Die Anleger werden von den US-Behauptungen, es gebe Fortschritte bei der Beendigung der Feindseligkeiten, hin- und hergerissen, während der Iran bestreitet, dass ernsthafte Verhandlungen stattfinden." US-Präsident Donald Trump hatte die angedrohten Angriffe auf Energieanlagen im Iran am Donnerstag für zehn weitere Tage ausgesetzt. Teheran solle die Straße von Hormus wieder öffnen, andernfalls drohe die Zerstörung seiner Energieanlagen. Der durch den Krieg ausgelöste Anstieg der Ölpreise hat an den Finanzmärkten die Inflationsängste geschürt. Den Daten der CME FedWatch Group zufolge preisen die Geldmarktteilnehmer in diesem Jahr keine Lockerung durch die US-Notenbank Fed mehr ein.
Bei den Einzelwerten sprangen die Aktien von Unity Software(U.N) um rund 15 Prozent in die Höhe. Der Hersteller von Videospiel-Software hatte für das erste Quartal einen vorläufigen Umsatz über den Analystenschätzungen gemeldet.
Abwärts ging es hingegen bei Carnival(CCl.N), nachdem das Kreuzfahrtunternehmen seine Jahresgewinnprognose gesenkt hat. Höhere Treibstoffkosten vor dem Hintergrund wachsender geopolitischer Spannungen drücken auf die Margen, hieß es zur Begründung. Die Papiere verloren rund zwei Prozent.
(Bericht von Purvi Agarwal und Twesha Dikshit, geschrieben von Anika Ross, redigiert von Sabine Ehrhardt. Bei Rückfragen wenden Sie sich an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)