26.03.26
18:17
Reuters
Frankfurt, 26. Mrz (Reuters) - Die jüngsten US-Urteile gegen Online-Plattformen wegen mangelnden Jugendschutzes und fehlender Suchtprävention verunsichern Anleger. Sie warfen am Donnerstag Aktien der Facebook-Mutter Meta(META.O), des Snapchat-Betreibers Snap(SNAP.O), des Online-Forums Reddit(RDDT.N) und des Internet-Konzerns Alphabet(GOOGL.O) aus ihren Depots. Die Papiere fielen an der Wall Street zwischen drei und 13 Prozent.
Eine Jury verhängte Millionenstrafen gegen Alphabet und Meta, weil das Design der jeweiligen Plattformen suchtfördernd sei. In einem weiteren Verfahren sah es ein Gericht als erwiesen an, dass Meta Verbraucher über die Sicherheitsmechanismen von Facebook, Instagram und WhatsApp getäuscht und die sexuelle Ausbeutung von Kindern begünstigt habe. In den USA sind insgesamt mehr als 2400 ähnliche Verfahren anhängig. "Weitere Verurteilungen könnten sich zu Prozesskosten und Strafzahlungen in Milliardenhöhe summieren", sagte Ken Mahoney, Chef des Vermögensverwalters Mahoney.
In Europa ermittelt die EU-Kommission gegen Snap wegen mutmaßlicher Verstöße gegen den Jugendschutz und anderer Vergehen. Sollten die Behörden eine Missachtung des Digital Services Act (DSA) feststellen, drohen Strafen von bis zu sechs Prozent des weltweiten Jahresumsatzes.
(Bericht von Hakan Ersen Redigiert von Scot W. Stevenson Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)
26.03.26
18:17
Reuters
Frankfurt, 26. Mrz (Reuters) - Die jüngsten US-Urteile gegen Online-Plattformen wegen mangelnden Jugendschutzes und fehlender Suchtprävention verunsichern Anleger. Sie warfen am Donnerstag Aktien der Facebook-Mutter Meta(META.O), des Snapchat-Betreibers Snap(SNAP.O), des Online-Forums Reddit(RDDT.N) und des Internet-Konzerns Alphabet(GOOGL.O) aus ihren Depots. Die Papiere fielen an der Wall Street zwischen drei und 13 Prozent.
Eine Jury verhängte Millionenstrafen gegen Alphabet und Meta, weil das Design der jeweiligen Plattformen suchtfördernd sei. In einem weiteren Verfahren sah es ein Gericht als erwiesen an, dass Meta Verbraucher über die Sicherheitsmechanismen von Facebook, Instagram und WhatsApp getäuscht und die sexuelle Ausbeutung von Kindern begünstigt habe. In den USA sind insgesamt mehr als 2400 ähnliche Verfahren anhängig. "Weitere Verurteilungen könnten sich zu Prozesskosten und Strafzahlungen in Milliardenhöhe summieren", sagte Ken Mahoney, Chef des Vermögensverwalters Mahoney.
In Europa ermittelt die EU-Kommission gegen Snap wegen mutmaßlicher Verstöße gegen den Jugendschutz und anderer Vergehen. Sollten die Behörden eine Missachtung des Digital Services Act (DSA) feststellen, drohen Strafen von bis zu sechs Prozent des weltweiten Jahresumsatzes.
(Bericht von Hakan Ersen Redigiert von Scot W. Stevenson Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)