24.03.26
18:20
Reuters
24. Mrz (Reuters) - Die US-Börsen haben am Dienstag im Handelsverlauf uneinheitlich tendiert. Im Blickpunkt der Anleger standen die Aussichten auf eine Entspannung im Nahen Osten. Am Vortag hatte die Wall Street eine Erleichterungsrally erlebt, nachdem US-Präsident Donald Trump angekündigt hatte, Angriffe auf iranische Kraftwerke vorerst auszusetzen. Am Dienstag eröffneten die wichtigsten Indizes schwächer, machten jedoch ihre Verluste im Handelsverlauf weitgehend wett.
Der Dow-Jones-Index(.DJI) der Standardwerte notierte am Mittag (Ortszeit) 0,4 Prozent fester bei 46.386 Punkten. Der breiter gefasste S&P 500(.SPX) gewann 0,2 Prozent auf 6593 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq(.IXIC) verlor hingegen 0,2 Prozent auf 21.902 Punkte. Gewinne bei Energie- und Finanzwerten glichen im S&P 500 Verluste im Technologie- und Kommunikationssektor aus.
Händler setzten auf eine Deeskalation, obwohl die Regierung in Teheran Verhandlungen mit den USA dementierte. "Die Anleger versuchen zu verstehen, was vor sich geht und wohin der Präsident diesen Krieg führt", sagte Robert Pavlik, Portfoliomanager bei Dakota Wealth. "Es gibt eine Menge Volatilität auf dem Markt." Anleger wollten nicht komplett aus dem Markt aussteigen, weil der Präsident schwer einzuschätzen sei.
Zudem rückten Sorgen über den Privatkreditmarkt wieder in den Fokus. Einem Bericht zufolge schränkte Ares Management(ARES.N) die Rücknahmen bei seinem Privatkreditfonds auf fünf Prozent ein. Auch Apollo Global Management(APO.N) griff zu diesem Schritt, da die Auszahlungsanträge stark gestiegen waren. Beide Unternehmen folgten damit dem Beispiel von BlackRock(BLK.N) und Morgan Stanley(MS.N). Die Aktien von Ares und Apollo machten frühere Verluste wett, während die Papiere der Konkurrenten Blackstone(BX.N) und Carlyle(CG.O) jeweils um 1,3 Prozent nachgaben.
Die US-Wirtschaftstätigkeit hat sich einer Umfrage zufolge im September auf ein Elfmonatstief verlangsamt. Der Nahost-Konflikt hat die Ölpreise stark in die Höhe getrieben und damit Inflationssorgen wiederbelebt. Die US-Notenbank Fed hatte vergangene Woche einen restriktiven Ton angeschlagen und nur eine Zinssenkung für das Jahr 2026 in Aussicht gestellt. Die Geldmärkte preisen für dieses Jahr keine Zinssenkungen mehr ein.
Bei den Einzelwerten gewannen die Aktien von Jefferies(JEF.N) 3,7 Prozent. Die "Financial Times" hatte berichtet, dass die japanische Sumitomo Mitsui Financial Group(8316.T) eine mögliche Übernahme der Investmentbank plane. Die Papiere des Kosmetikherstellers Estee Lauder(EL.N) fielen hingegen um mehr als neun Prozent auf ein Neunmonatstief. Hintergrund waren Gespräche über eine mögliche Fusion mit dem spanischen Kosmetikkonzern Puig Brands(PUIGb.MC).
(Reuters Büro Bangalore Bearbeitet von Olaf Brenner Redigiert von Scot W. Stevenson Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)
24.03.26
18:20
Reuters
Händler setzten auf eine Deeskalation, obwohl die Regierung in Teheran Verhandlungen mit den USA dementierte. "Die Anleger versuchen zu verstehen, was vor sich geht und wohin der Präsident diesen Krieg führt", sagte Robert Pavlik, Portfoliomanager bei Dakota Wealth. "Es gibt eine Menge Volatilität auf dem Markt." Anleger wollten nicht komplett aus dem Markt aussteigen, weil der Präsident schwer einzuschätzen sei.
Zudem rückten Sorgen über den Privatkreditmarkt wieder in den Fokus. Einem Bericht zufolge schränkte Ares Management(ARES.N) die Rücknahmen bei seinem Privatkreditfonds auf fünf Prozent ein. Auch Apollo Global Management(APO.N) griff zu diesem Schritt, da die Auszahlungsanträge stark gestiegen waren. Beide Unternehmen folgten damit dem Beispiel von BlackRock(BLK.N) und Morgan Stanley(MS.N). Die Aktien von Ares und Apollo machten frühere Verluste wett, während die Papiere der Konkurrenten Blackstone(BX.N) und Carlyle(CG.O) jeweils um 1,3 Prozent nachgaben.
Die US-Wirtschaftstätigkeit hat sich einer Umfrage zufolge im September auf ein Elfmonatstief verlangsamt. Der Nahost-Konflikt hat die Ölpreise stark in die Höhe getrieben und damit Inflationssorgen wiederbelebt. Die US-Notenbank Fed hatte vergangene Woche einen restriktiven Ton angeschlagen und nur eine Zinssenkung für das Jahr 2026 in Aussicht gestellt. Die Geldmärkte preisen für dieses Jahr keine Zinssenkungen mehr ein.
Bei den Einzelwerten gewannen die Aktien von Jefferies(JEF.N) 3,7 Prozent. Die "Financial Times" hatte berichtet, dass die japanische Sumitomo Mitsui Financial Group(8316.T) eine mögliche Übernahme der Investmentbank plane. Die Papiere des Kosmetikherstellers Estee Lauder(EL.N) fielen hingegen um mehr als neun Prozent auf ein Neunmonatstief. Hintergrund waren Gespräche über eine mögliche Fusion mit dem spanischen Kosmetikkonzern Puig Brands(PUIGb.MC).
(Reuters Büro Bangalore Bearbeitet von Olaf Brenner Redigiert von Scot W. Stevenson Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)