24.03.26
14:05
Reuters
24. Mrz (Reuters) - Nach dem positiven Wochenstart haben die US-Börsen schwächer eröffnet. Erneute Zweifel an einer Entspannung im Nahost-Konflikt drückten am Dienstag auf die Stimmung. Der Dow-Jones-Index(.DJI) der Standardwerte verlor zur Eröffnung 0,2 Prozent auf 46.099 Punkte. Der breiter gefasste S&P 500(.SPX) gab um 0,4 Prozent auf 6552 Zähler nach. Der technologielastige Nasdaq(.IXIC) sank um 0,6 Prozent auf 21.807 Zähler. US-Präsident Donald Trump hatte am Montag von "produktiven Gesprächen" mit iranischen Vertretern gesprochen. Die Regierung in Teheran widersprach: Es hätten keine Verhandlungen mit den USA stattgefunden.
Am Montag hatten Trumps Äußerungen die wichtigsten Indizes noch um mehr als ein Prozent nach oben getrieben und damit für den größten Tagesgewinn seit dem 6. Februar gesorgt. Diese Dynamik ließ jedoch nach, da die Unsicherheit über den Konflikt fortbestand. "Das ist wie ein Schleudertrauma. Man wacht jeden Morgen auf und fragt sich, was als Nächstes kommt", sagte Christopher O'Keefe, Portfoliomanager bei Logan Capital Management. "Die Anleger sehen sich immer noch mit einer ziemlich großen Bandbreite von möglichen Ergebnissen konfrontiert, und vieles davon hängt vom Zeitrahmen ab."
Zudem belasteten Sorgen über den privaten Kreditmarkt. Einem Bericht zufolge schränkten Ares Management(ARES.N) und Apollo Global Management(APO.N) die Rücknahmen bei ihren privaten Kreditfonds ein, nachdem die Auszahlungsanträge stark gestiegen waren. Die Aktien von Ares und Apollo fielen jeweils um rund drei Prozent. Der private Kreditfonds von Ares begrenzte die Rückgabe von Anteilen auf fünf Prozent. Zuvor hatten Anleger die Auszahlung von rund 11,6 Prozent der gesamten ausstehenden Anteile beantragt, wie am Dienstag aus einer Pflichtmitteilung hervorging. Unter den Einzelwerten stiegen die Aktien von Jefferies(JEF.N) um rund vier Prozent. Hintergrund war ein Bericht der "Financial Times", wonach die japanische Sumitomo Mitsui Financial Group(8316.T) eine mögliche Übernahme der Investmentbank plane.
(Bericht von Purvi Agarwal, Twesha Dikshit, geschrieben von Stefanie Geiger, redigiert von Olaf Brenner. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte)
24.03.26
14:05
Reuters
Am Montag hatten Trumps Äußerungen die wichtigsten Indizes noch um mehr als ein Prozent nach oben getrieben und damit für den größten Tagesgewinn seit dem 6. Februar gesorgt. Diese Dynamik ließ jedoch nach, da die Unsicherheit über den Konflikt fortbestand. "Das ist wie ein Schleudertrauma. Man wacht jeden Morgen auf und fragt sich, was als Nächstes kommt", sagte Christopher O'Keefe, Portfoliomanager bei Logan Capital Management. "Die Anleger sehen sich immer noch mit einer ziemlich großen Bandbreite von möglichen Ergebnissen konfrontiert, und vieles davon hängt vom Zeitrahmen ab."
Zudem belasteten Sorgen über den privaten Kreditmarkt. Einem Bericht zufolge schränkten Ares Management(ARES.N) und Apollo Global Management(APO.N) die Rücknahmen bei ihren privaten Kreditfonds ein, nachdem die Auszahlungsanträge stark gestiegen waren. Die Aktien von Ares und Apollo fielen jeweils um rund drei Prozent. Der private Kreditfonds von Ares begrenzte die Rückgabe von Anteilen auf fünf Prozent. Zuvor hatten Anleger die Auszahlung von rund 11,6 Prozent der gesamten ausstehenden Anteile beantragt, wie am Dienstag aus einer Pflichtmitteilung hervorging. Unter den Einzelwerten stiegen die Aktien von Jefferies(JEF.N) um rund vier Prozent. Hintergrund war ein Bericht der "Financial Times", wonach die japanische Sumitomo Mitsui Financial Group(8316.T) eine mögliche Übernahme der Investmentbank plane.
(Bericht von Purvi Agarwal, Twesha Dikshit, geschrieben von Stefanie Geiger, redigiert von Olaf Brenner. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte)