19.03.26
13:57
Reuters
Frankfurt, 19. Mrz (Reuters) - Steigende Energiepreise und Zinssorgen haben die US-Börsen am Donnerstag erneut belastet. Der Dow-Jones-Index(.DJI) der Standardwerte verlor im frühen Handel 0,8 Prozent auf 45.875 Punkte. Der breiter gefasste S&P 500(.SPX) fiel ebenso stark auf 6571 Zähler, der Index der Technologiebörse Nasdaq(.IXIC) rutschte um 1,1 Prozent auf 21.911 Punkte ab.
Der Preis für die Rohölsorte Brent(LCoc1) stieg zeitweise um mehr als zehn Prozent auf rund 119 Dollar je Barrel, nachdem der Iran als Vergeltung für einen israelischen Angriff auf sein Gasfeld Energieanlagen im Nahen Osten attackiert hatte. Der Preissprung schürte die Inflationssorgen der Investoren. Die US-Notenbank Federal Reserve hatte angesichts der unsicheren Lage eine vorsichtigere Haltung zu Zinssenkungen signalisiert. "Die Ölpreise treiben jetzt nicht nur die Aktienkurse, sondern auch die Politik der Federal Reserve", sagte Dennis Follmer, Investmentchef bei Montis Financial. "Auch wenn dies ein kurzfristiges Phänomen sein mag, ist es das, womit sich der Markt derzeit befasst."
Auch eine starke Prognose von Micron Technology(MU.O) konnte die Stimmung nicht aufhellen. Die Aktie des Chipherstellers brach um 7,9 Prozent ein. Anleger sahen angesichts der erhöhten Kreditkosten die höheren Ausgabenpläne des Unternehmens kritisch. Andere Speicherchip-Aktien wie SanDisk(SNDK.O) und Western Digital(WDC.O) gaben ebenfalls zwischen vier und sechs Prozent nach, die Papiere des KI-Marktführers Nvidia(NVDA.O) fielen um 1,9 Prozent.
Sinkende Goldpreise zogen die Aktien von Minengesellschaften in den Keller. Kinross Gold(K.TO) verloren 7,6 Prozent, Sibanye Stillwater(SSWJ.J) sackten um 13,5 Prozent ab.
(Bericht von Johann M Cherian und Utkarsh Hathi, geschreien von Anika Ross, redigiert von Ralf Banser. Bei Rückfragen wenden Sie sich an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)
19.03.26
13:57
Reuters
Frankfurt, 19. Mrz (Reuters) - Steigende Energiepreise und Zinssorgen haben die US-Börsen am Donnerstag erneut belastet.
Der Preis für die Rohölsorte Brent(LCoc1) stieg zeitweise um mehr als zehn Prozent auf rund 119 Dollar je Barrel, nachdem der Iran als Vergeltung für einen israelischen Angriff auf sein Gasfeld Energieanlagen im Nahen Osten attackiert hatte. Der Preissprung schürte die Inflationssorgen der Investoren. Die US-Notenbank Federal Reserve hatte angesichts der unsicheren Lage eine vorsichtigere Haltung zu Zinssenkungen signalisiert. "Die Ölpreise treiben jetzt nicht nur die Aktienkurse, sondern auch die Politik der Federal Reserve", sagte Dennis Follmer, Investmentchef bei Montis Financial. "Auch wenn dies ein kurzfristiges Phänomen sein mag, ist es das, womit sich der Markt derzeit befasst."
Auch eine starke Prognose von Micron Technology(MU.O) konnte die Stimmung nicht aufhellen. Die Aktie des Chipherstellers brach um 7,9 Prozent ein. Anleger sahen angesichts der erhöhten Kreditkosten die höheren Ausgabenpläne des Unternehmens kritisch. Andere Speicherchip-Aktien wie SanDisk(SNDK.O) und Western Digital(WDC.O) gaben ebenfalls zwischen vier und sechs Prozent nach, die Papiere des KI-Marktführers Nvidia(NVDA.O) fielen um 1,9 Prozent.
Sinkende Goldpreise zogen die Aktien von Minengesellschaften in den Keller. Kinross Gold(K.TO) verloren 7,6 Prozent, Sibanye Stillwater(SSWJ.J) sackten um 13,5 Prozent ab.
(Bericht von Johann M Cherian und Utkarsh Hathi, geschreien von Anika Ross, redigiert von Ralf Banser. Bei Rückfragen wenden Sie sich an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)