18.03.26
11:41
Reuters
Frankfurt, 18. Mrz (Reuters) - Äußerungen von Unicredit(CRDI.MI)-Chef Andrea Orcel treiben die Aktien der Commerzbank(CBKG.DE) an die Dax-Spitze. Die Titel des ins Visier der Italiener geratenen Frankfurter Geldhauses legen in der Spitze um 6,7 Prozent auf 34,58 Euro zu und erreichen damit wieder ihr Niveau vor Ausbruch des Iran-Kriegs. Investoren spekulieren auf ein höheres Angebot. "Die Marktteilnehmer setzen darauf, dass das Angebot lediglich ein Abtasten des Zustimmungssentiments darstellt und es im Anschluss zu einer wesentlich aggressiveren Vorgehensweise der Unicredit kommen könnte", sagte Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst beim Broker CMC Markets.
Orcel stellte auf einer Bankenkonferenz in London eine Verbesserung der Konditionen in Aussicht, sollten Gespräche zu einem positiven Ergebnis führen. "Wir wollen die Pattsituation mit der Commerzbank durchbrechen." UniCredit will den Aktionären der zweitgrößten börsennotierten deutschen Bank rund 0,485 eigene Aktien bieten. Auf der Basis der Schlusskurse am Dienstag wären das 31,11 Euro je Commerzbank-Aktie. "Insgesamt macht Orcel den Eindruck, als wolle er die Fusion auf jeden Fall", kommentierte ein Händler. Die Bundesregierung hält noch gut zwölf Prozent an der Commerzbank und lehnt - wie der Commerzbank-Vorstand unter Bettina Orlopp - einen Verkauf der Bank ab. Unicredit hält knapp 30 Prozent an der Commerzbank.
(Bericht von Stefanie Geiger, redigiert von Christian Rüttger. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte)
18.03.26
11:41
Reuters
Frankfurt, 18. Mrz (Reuters) - Äußerungen von Unicredit(CRDI.MI)-Chef Andrea Orcel treiben die Aktien der Commerzbank(CBKG.DE) an die Dax-Spitze. Die Titel des ins Visier der Italiener geratenen Frankfurter Geldhauses legen in der Spitze um 6,7 Prozent auf 34,58 Euro zu und erreichen damit wieder ihr Niveau vor Ausbruch des Iran-Kriegs. Investoren spekulieren auf ein höheres Angebot. "Die Marktteilnehmer setzen darauf, dass das Angebot lediglich ein Abtasten des Zustimmungssentiments darstellt und es im Anschluss zu einer wesentlich aggressiveren Vorgehensweise der Unicredit kommen könnte", sagte Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst beim Broker CMC Markets.
Orcel stellte auf einer Bankenkonferenz in London eine Verbesserung der Konditionen in Aussicht, sollten Gespräche zu einem positiven Ergebnis führen. "Wir wollen die Pattsituation mit der Commerzbank durchbrechen." UniCredit will den Aktionären der zweitgrößten börsennotierten deutschen Bank rund 0,485 eigene Aktien bieten. Auf der Basis der Schlusskurse am Dienstag wären das 31,11 Euro je Commerzbank-Aktie. "Insgesamt macht Orcel den Eindruck, als wolle er die Fusion auf jeden Fall", kommentierte ein Händler. Die Bundesregierung hält noch gut zwölf Prozent an der Commerzbank und lehnt - wie der Commerzbank-Vorstand unter Bettina Orlopp - einen Verkauf der Bank ab. Unicredit hält knapp 30 Prozent an der Commerzbank.
(Bericht von Stefanie Geiger, redigiert von Christian Rüttger. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte)