17.03.26
18:09
Reuters
| (Neu: Europäische Schlusskurse) |
| 17. Mrz (Reuters) - Steigende Energiekosten infolge des |
| Nahost-Konflikts und die anstehende Zinsentscheidung der |
| US-Notenbank Fed haben am Dienstag die Stimmung an der New |
| Yorker Börse bestimmt. Gegen Mittag New Yorker Zeit lag der |
| Dow-Jones-Index(.DJI) 0,15 Prozent im Plus bei 47.021 Punkten. |
| Der breiter gefasste S&P 500(.SPX) gewann 0,22 Prozent auf |
| 6714,29 Zähler, und der technologielastige Nasdaq |
| Composite(.IXIC) legte um 0,24 Prozent auf 22.427,86 Punkte zu. |
| Auch in Europa kamen die Börsen nicht recht vom Fleck: Der |
| Frankfurter Dax(.GDAXI) schloss 0,7 Prozent höher mit 23.730 |
| Punkten, der EuroStoxx50(.STOXX50E) 0,5 Prozent höher mit bei |
| 5769 Zählern. |
Die US-Notenbank begann am Dienstag ihre zweitägige Sitzung. Ihre Entscheidung wird für Mittwoch erwartet. Anleger rechnen damit, dass die Zinsen unverändert bleiben. Die Sorge vor längeren Lieferunterbrechungen durch die faktische Schließung der Schifffahrtsroute an der Straße von Hormus ließ die Ölpreise steigen: Rohöl der Sorte Brent(LCOc1) und US-Leichtöl WTI(CLc1) verteuerten sich jeweils um gut zwei Prozent auf 102,53 Dollar und 95,51 Dollar je Barrel. Diese Bedenken dürften im Mittelpunkt der Fed-Sitzung stehen. Die Terminkontrakte deuten nur noch auf eine Zinssenkung um 25 Basispunkte gegen Ende des Jahres hin. Vor dem Krieg waren noch zwei Zinsschritte eingepreist gewesen.
Die Aktien von Fluggesellschaften und Reiseunternehmen, die empfindlich auf Treibstoffkosten reagieren, erholten sich. Die Fluggesellschaften Delta(DAL.N) und American(AAL.O) hoben ihre Umsatzprognosen für das laufende Quartal an. Die Delta-Aktie gewann mehr als vier Prozent, American Airlines stiegen um 2,7 Prozent. Andere Branchenaktien wie Norwegian Cruise(NCLH.N) und Expedia(EXPE.O) legten um 2,4 beziehungsweise sechs Prozent zu. "Verbraucher und Markt machen sich im Moment nicht mehr so viele Sorgen über die Inflation wie vielleicht noch vor einer Woche", sagte Dennis Dick, Gründer von Triple D Trading. "Ich glaube, wir fangen an, klarer zu sehen, dass dieser Krieg nicht ewig dauern wird."
Honeywell(HON.O) gaben 2,1 Prozent nach, nachdem der Industriekonzern erklärt hatte, der Konflikt könne sich auf den Umsatz im ersten Quartal auswirken. Eli Lilly(LLY.N) verloren 5,2 Prozent, nachdem das Brokerhaus HSBC die Aktie von "Hold" auf "Reduce" herabgestuft hatte. Die Titel des Fahrdienstvermittlers Uber(UBER.N) legten um 5,1 Prozent zu. Das Unternehmen kündigte an, ab dem kommenden Jahr in 28 Städten Robotaxis einzuführen, die mit der Software von Nvidia(NVDA.O) für autonomes Fahren betrieben werden.
Der Volatilitätsindex(.VIX), der die Nervosität der Anleger abbildet, fiel auf ein Wochentief. An der NYSE kamen auf eine fallende Aktie 2,67 steigende Werte, an der Nasdaq lag das Verhältnis bei 1,61 zu eins. Der S&P 500 markierte 20 neue 52-Wochen-Hochs und zwei neue Tiefs, während der Nasdaq Composite 41 neue Hochs und 97 neue Tiefs verzeichnete.
(Bericht von Johann M Cherian und Utkarsh Hathi, bearbeitet von Olaf Brenner, redigiert von Ralf Bode. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte)
17.03.26
18:09
Reuters
Die US-Notenbank begann am Dienstag ihre zweitägige Sitzung. Ihre Entscheidung wird für Mittwoch erwartet. Anleger rechnen damit, dass die Zinsen unverändert bleiben. Die Sorge vor längeren Lieferunterbrechungen durch die faktische Schließung der Schifffahrtsroute an der Straße von Hormus ließ die Ölpreise steigen: Rohöl der Sorte Brent(LCOc1) und US-Leichtöl WTI(CLc1) verteuerten sich jeweils um gut zwei Prozent auf 102,53 Dollar und 95,51 Dollar je Barrel. Diese Bedenken dürften im Mittelpunkt der Fed-Sitzung stehen. Die Terminkontrakte deuten nur noch auf eine Zinssenkung um 25 Basispunkte gegen Ende des Jahres hin. Vor dem Krieg waren noch zwei Zinsschritte eingepreist gewesen.
Die Aktien von Fluggesellschaften und Reiseunternehmen, die empfindlich auf Treibstoffkosten reagieren, erholten sich. Die Fluggesellschaften Delta(DAL.N) und American(AAL.O) hoben ihre Umsatzprognosen für das laufende Quartal an. Die Delta-Aktie gewann mehr als vier Prozent, American Airlines stiegen um 2,7 Prozent. Andere Branchenaktien wie Norwegian Cruise(NCLH.N) und Expedia(EXPE.O) legten um 2,4 beziehungsweise sechs Prozent zu. "Verbraucher und Markt machen sich im Moment nicht mehr so viele Sorgen über die Inflation wie vielleicht noch vor einer Woche", sagte Dennis Dick, Gründer von Triple D Trading. "Ich glaube, wir fangen an, klarer zu sehen, dass dieser Krieg nicht ewig dauern wird."
Honeywell(HON.O) gaben 2,1 Prozent nach, nachdem der Industriekonzern erklärt hatte, der Konflikt könne sich auf den Umsatz im ersten Quartal auswirken. Eli Lilly(LLY.N) verloren 5,2 Prozent, nachdem das Brokerhaus HSBC die Aktie von "Hold" auf "Reduce" herabgestuft hatte. Die Titel des Fahrdienstvermittlers Uber(UBER.N) legten um 5,1 Prozent zu. Das Unternehmen kündigte an, ab dem kommenden Jahr in 28 Städten Robotaxis einzuführen, die mit der Software von Nvidia(NVDA.O) für autonomes Fahren betrieben werden.
Der Volatilitätsindex(.VIX), der die Nervosität der Anleger abbildet, fiel auf ein Wochentief. An der NYSE kamen auf eine fallende Aktie 2,67 steigende Werte, an der Nasdaq lag das Verhältnis bei 1,61 zu eins. Der S&P 500 markierte 20 neue 52-Wochen-Hochs und zwei neue Tiefs, während der Nasdaq Composite 41 neue Hochs und 97 neue Tiefs verzeichnete.
(Bericht von Johann M Cherian und Utkarsh Hathi, bearbeitet von Olaf Brenner, redigiert von Ralf Bode. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte)