16.03.26
08:54
Reuters
Tokio, 16. Mrz (Reuters) - Der Krieg im Nahen Osten und Ölpreise von mehr als 100 Dollar je Barrel haben zum Wochenstart weiter die asiatischen Aktienmärkte belastet. In Tokio gab der Nikkei-Index(.N225) um 0,1 Prozent auf 53.751 Punkte nach. Anleger fürchteten längerfristige wirtschaftlichen Schäden durch höhere Energiepreise und einen schwächeren Yen. "Der Markt scheint zunehmend eine Stagflation zu befürchten, bei der die Inflation steigt und das Wachstum gleichzeitig zurückgeht", sagte Maki Sawada, Aktienstrategin bei Nomura Securities. "Die Sorgen über eine Konjunkturabschwächung aufgrund steigender Ölpreise werden eingepreist."
In China verlor die Börse in Shanghai(.SSEC) 0,3 Prozent; der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen(.CSI300) zeigte sich weitgehend stabil. Anleger blieben jedoch nervös, da ein schnelles Ende des Konflikts im Nahen Osten nicht in Sicht ist. Zudem blickten sie mit Sorge auf das geplante Treffen zwischen US-Präsident Donald Trump und dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping, dessen Zustandekommen durch die Krise erschwert werden könnte.
Gegen den Trend legten Aktien chinesischer Chip-Hersteller zu. Auslöser war ein Bericht der Nachrichtenagentur Reuters, demzufolge der Auftragsfertiger Hua Hong Group eine fortschrittliche Sieben-Nanometer-Technologie entwickelt hat, die zur Herstellung von KI-Chips verwendet werden kann. Der CSI Integrated Circuits Index(.CSI932087) stieg um rund drei Prozent, der STAR-Chip-Index(.STARCHIP) gewann zwei Prozent.
An der Börse in Hongkong legte der Hang-Seng-Index(.HSI) um 1,5 Prozent zu; gefragt waren vor allem Technologiewerte(.HSTECH). Eine Rally bei Chip-Werten trieb auch in Südkorea den Leitindex Kospi(.KS11) um gut ein Prozent nach oben. Die Papiere des Branchenschwergewichts Samsung Electronics(005930.KS) stiegen um rund drei Prozent, die des Konkurrenten SK Hynix (000660.KS) um sieben Prozent. Auslöser der Rally bei den Halbleiterwerten war die Hoffnung auf eine mögliche Lockerung von US-Exportbeschränkungen für KI-Chips. Das US-Handelsministerium hatte am Freitag eine geplante Regelung für den Export von KI-Chips zurückgezogen.
(Bericht von Rocky Swift, geschrieben von Stefanie Geiger, redigiert von Christian Götz. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte))
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08:54
Reuters
| * | Nikkei leicht schwächer | |
| * | Chinesische Chiphersteller gefragt | |
| * | Geplantes Treffen von Trump und Xi im Fokus | |
| Tokio 16. Mrz (Reuters) - Der Krieg im Nahen Osten und | ||
| Ölpreise von mehr als 100 Dollar je Barrel haben zum Wochenstart | ||
| weiter die asiatischen Aktienmärkte belastet. In Tokio gab der | ||
| Nikkei-Index(.N225) um 0,1 Prozent auf 53.751 Punkte nach. | ||
| Anleger fürchteten längerfristige wirtschaftlichen Schäden durch | ||
| höhere Energiepreise und einen schwächeren Yen. "Der Markt | ||
| scheint zunehmend eine Stagflation zu befürchten, bei der die | ||
| Inflation steigt und das Wachstum gleichzeitig zurückgeht", | ||
| sagte Maki Sawada, Aktienstrategin bei Nomura Securities. "Die | ||
| Sorgen über eine Konjunkturabschwächung aufgrund steigender | ||
| Ölpreise werden eingepreist." | ||
In China verlor die Börse in Shanghai(.SSEC) 0,3 Prozent; der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen(.CSI300) zeigte sich weitgehend stabil. Anleger blieben jedoch nervös, da ein schnelles Ende des Konflikts im Nahen Osten nicht in Sicht ist. Zudem blickten sie mit Sorge auf das geplante Treffen zwischen US-Präsident Donald Trump und dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping, dessen Zustandekommen durch die Krise erschwert werden könnte.
Gegen den Trend legten Aktien chinesischer Chip-Hersteller zu. Auslöser war ein Bericht der Nachrichtenagentur Reuters, demzufolge der Auftragsfertiger Hua Hong Group eine fortschrittliche Sieben-Nanometer-Technologie entwickelt hat, die zur Herstellung von KI-Chips verwendet werden kann. Der CSI Integrated Circuits Index(.CSI932087) stieg um rund drei Prozent, der STAR-Chip-Index(.STARCHIP) gewann zwei Prozent.
An der Börse in Hongkong legte der Hang-Seng-Index(.HSI) um 1,5 Prozent zu; gefragt waren vor allem Technologiewerte(.HSTECH). Eine Rally bei Chip-Werten trieb auch in Südkorea den Leitindex Kospi(.KS11) um gut ein Prozent nach oben. Die Papiere des Branchenschwergewichts Samsung Electronics(005930.KS) stiegen um rund drei Prozent, die des Konkurrenten SK Hynix (000660.KS) um sieben Prozent. Auslöser der Rally bei den Halbleiterwerten war die Hoffnung auf eine mögliche Lockerung von US-Exportbeschränkungen für KI-Chips. Das US-Handelsministerium hatte am Freitag eine geplante Regelung für den Export von KI-Chips zurückgezogen.
| Asiatische Aktienindizes am | Kurse um 08:00 | Veränderung in |
| Montag | Uhr | Prozent |
| Nikkei(.N225) | 53.751,15 | -0,1% |
| Topix(.TOPX) | 3.610,73 | -0,5% |
| Shanghai(.SSEC) | 4.084,35 | -0,3% |
| CSI300(.CSI300) | 4.671,08 | +0,0% |
| Hang Seng(.HSI) | 25.847,83 | +1,5% |
| Kospi(.KS11) | 5.549,85 | +1,1% |
----------
| Währungen | Kurse um 08:00 |
| Uhr | |
| Euro/Dollar(EUR=) | 1,1430 |
| Pfund/Dollar(GBP=) | 1,3249 |
| Dollar/Yen(JPY=) | 159,29 |
| Dollar/Franken(CHF=) | 0,7908 |
| Dollar/Yuan(CNY=) | 6,9000 |
| Dollar/Won(KRW=) | 1.496,70 |
(Bericht von Rocky Swift, geschrieben von Stefanie Geiger, redigiert von Christian Götz. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte)