16.03.26
04:12
Reuters
Sydney/Tokio/Peking, 16. Mrz (Reuters) - Die Sorge vor einer Eskalation im Nahen Osten hat die asiatischen Börsen am Montag belastet. In Tokio gab der 225 Werte umfassende Nikkei-Index 0,5 Prozent auf 53.570,31 Punkte nach. Der breiter gefasste Topix notierte 0,5 Prozent niedriger bei 3.610,59 Zählern. Die Börse in Shanghai verlor 0,7 Prozent auf 4.066,40 Stellen, während der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen um 0,5 Prozent auf 4.643,43 Punkte fiel.
In Japan drückte die Krise im Nahen Osten den Nikkei den dritten Tag in Folge ins Minus. Anleger fürchten längerfristige wirtschaftliche Schäden durch höhere Energiepreise und einen schwächeren Yen. "Die Sorgen über eine Konjunkturabschwächung aufgrund steigender Ölpreise werden eingepreist", sagte Maki Sawada, Aktienstrategin bei Nomura Securities. Zu den größten Verlierern zählten die KI-Zulieferer Furukawa Electric und Fujikura mit einem Minus von jeweils 6,7 Prozent.
In China belastete die anhaltende Immobilienkrise die Stimmung. Die Preise für neue Eigenheime fielen im Februar auf Monatsbasis um 0,3 Prozent und im Jahresvergleich um 3,2 Prozent. Dies dämpft die Konsumausgaben und das Vertrauen. "Der langsamere monatliche Rückgang ist ein positives Zeichen, aber der Markt befindet sich immer noch in einer Anpassungsphase", sagte Zhang Dawei, Analyst bei Centaline Property. Die Erholung verlief uneinheitlich, wobei sich erstklassige Projekte in den Metropolen widerstandsfähiger zeigten als in kleineren Städten. Devisen Im asiatischen Devisenhandel verlor der Dollar 0,1 Prozent auf 159,48 Yen und notierte damit nur knapp unter seinem 20-Monats-Hoch. Händler blieben wachsam bezüglich möglicher Interventionen der japanischen Regierung. Zum chinesischen Yuan legte der Dollar leicht auf 6,8992 zu. Der Euro stieg um 0,3 Prozent auf 1,1452 Dollar. Zur Schweizer Währung notierte der Dollar 0,3 Prozent niedriger bei 0,7888 Franken. Ölpreise Die anhaltenden Feindseligkeiten im Persischen Golf hielten die Ölpreise hoch. Die Rohöl-Sorte Brent aus der Nordsee verteuerte sich um 1,2 Prozent auf 104,37 Dollar je Barrel (159 Liter). Das US-Öl WTI notierte 0,4 Prozent fester bei 99,06 Dollar. Einem Medienbericht zufolge planen die USA jedoch eine Koalition zum Schutz von Schiffen in der Straße von Hormus, was die Preise etwas stützte. Wall Street Die US-Börsen hatten am Freitag schwächer geschlossen. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte gab 0,3 Prozent auf 46.558,47 Punkte nach. Der breiter gefasste S&P 500 verlor 0,6 Prozent auf 6.632,19 Zähler und der technologielastige Nasdaq fiel um 0,9 Prozent auf 22.105,36 Stellen. Im Fokus der Anleger steht in dieser Woche die GTC-Konferenz des Chipherstellers Nvidia, auf der die neuesten Fortschritte bei Chips und KI-Infrastruktur vorgestellt werden sollen.
(Bericht von Wayne Cole, Rocky Swift, Yukun Zhang, Liangping Gao, und Ryan Woo, geschrieben von Alexandra Falk. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)
16.03.26
04:12
Reuters
Sydney/Tokio/Peking, 16. Mrz (Reuters) - Die Sorge vor einer Eskalation im Nahen Osten hat die asiatischen Börsen am Montag belastet.
In Japan drückte die Krise im Nahen Osten den Nikkei den dritten Tag in Folge ins Minus. Anleger fürchten längerfristige wirtschaftliche Schäden durch höhere Energiepreise und einen schwächeren Yen. "Die Sorgen über eine Konjunkturabschwächung aufgrund steigender Ölpreise werden eingepreist", sagte Maki Sawada, Aktienstrategin bei Nomura Securities. Zu den größten Verlierern zählten die KI-Zulieferer Furukawa Electric und Fujikura mit einem Minus von jeweils 6,7 Prozent.
In China belastete die anhaltende Immobilienkrise die Stimmung. Die Preise für neue Eigenheime fielen im Februar auf Monatsbasis um 0,3 Prozent und im Jahresvergleich um 3,2 Prozent. Dies dämpft die Konsumausgaben und das Vertrauen. "Der langsamere monatliche Rückgang ist ein positives Zeichen, aber der Markt befindet sich immer noch in einer Anpassungsphase", sagte Zhang Dawei, Analyst bei Centaline Property. Die Erholung verlief uneinheitlich, wobei sich erstklassige Projekte in den Metropolen widerstandsfähiger zeigten als in kleineren Städten.
Devisen Im asiatischen Devisenhandel verlor der Dollar 0,1 Prozent auf 159,48 Yen und notierte damit nur knapp unter seinem 20-Monats-Hoch. Händler blieben wachsam bezüglich möglicher Interventionen der japanischen Regierung. Zum chinesischen Yuan legte der Dollar leicht auf 6,8992 zu. Der Euro stieg um 0,3 Prozent auf 1,1452 Dollar. Zur Schweizer Währung notierte der Dollar 0,3 Prozent niedriger bei 0,7888 Franken.
Ölpreise Die anhaltenden Feindseligkeiten im Persischen Golf hielten die Ölpreise hoch. Die Rohöl-Sorte Brent aus der Nordsee verteuerte sich um 1,2 Prozent auf 104,37 Dollar je Barrel (159 Liter). Das US-Öl WTI notierte 0,4 Prozent fester bei 99,06 Dollar. Einem Medienbericht zufolge planen die USA jedoch eine Koalition zum Schutz von Schiffen in der Straße von Hormus, was die Preise etwas stützte.
Wall Street Die US-Börsen hatten am Freitag schwächer geschlossen. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte gab 0,3 Prozent auf 46.558,47 Punkte nach. Der breiter gefasste S&P 500 verlor 0,6 Prozent auf 6.632,19 Zähler und der technologielastige Nasdaq fiel um 0,9 Prozent auf 22.105,36 Stellen. Im Fokus der Anleger steht in dieser Woche die GTC-Konferenz des Chipherstellers Nvidia, auf der die neuesten Fortschritte bei Chips und KI-Infrastruktur vorgestellt werden sollen.
(Bericht von Wayne Cole, Rocky Swift, Yukun Zhang, Liangping Gao, und Ryan Woo, geschrieben von Alexandra Falk. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)