13.03.26
20:32
Reuters
| * Dritte Woche mit Verlusten in Folge | |
| * | Starke Schwankungen bei Ölpreisen |
| * | Reisesektor unter Druck |
| * | Chefwechsel belastet Adobe |
| (Neu: Schlusskurse, Wochenverlauf) | |
| Frankfurt/Berlin, 13. Mrz (Reuters) - Durchwachsene | |
| Konjunkturdaten und der sich ausweitende Nahost-Konflikt haben | |
| die Stimmung an der Wall Street am Freitag getrübt. Der Dow | |
| Jones(.DJI) verlor 0,3 Prozent auf 46.558 Punkte. Der | |
| technologielastige Nasdaq(.IXIC) gab 0,9 Prozent auf 22.105 | |
| Zähler nach und der breit gefasste S&P 500(.SPX) büßte 0,6 | |
| Prozent auf 6632 Stellen ein. Auf Wochensicht verlor der S&P 1,6 | |
| Prozent, der Nasdaq 1,3 Prozent und der Dow Jones knapp zwei | |
| Prozent. Damit gaben die drei wichtigsten US-Indizes die dritte | |
| Woche in Folge nach. | |
Für Nervosität sorgte eine Berg- und Talfahrt der Ölpreise. Zum Ende des Aktienhandels in New York lag der Preis der Nordseesorte Brent(LCoc1) um 2,8 Prozent höher bei 103,29 Dollar je Fass. Seit Beginn des Iran-Krieges vor knapp zwei Wochen hat die Angst vor langfristigen Lieferausfällen durch die Blockade der Straße von Hormus die Preise um gut 40 Prozent in die Höhe schnellen lassen. "Wenn wir weiterhin Druck durch höhere Ölpreise sehen, während sich gleichzeitig die Wirtschaft verlangsamt, ist das keine gute Kombination", sagte Steve Sosnick, Marktanalyst bei Interactive Brokers.
Einem Bericht des Handelsministeriums zufolge verlangsamte sich das Wirtschaftswachstum im vierten Quartal stärker als zunächst angenommen. Zugleich stiegen die Konsumausgaben im Januar etwas stärker als erwartet. Der auf die Konsumgewohnheiten der Verbraucher zugeschnittene PCE-Index zog im Januar etwas weniger stark an als erwartet. "Die Inflation ist nach wie vor hoch und hartnäckig, und mit der Möglichkeit, dass die Energiepreise in die Pipeline kommen, wird die Fed wahrscheinlich für längere Zeit in der Warteschleife bleiben", sagte Peter Cardillo, Ökonom bei Spartan Capital Securities. Händler rechnen LSEG-Daten zufolge bis Juni 2027 nur noch mit einer Zinssenkung um 25 Basispunkte. In der Sitzung in der neuen Woche rechnen Börsianer mit einer Zinspause.
Die Aktien von Reiseveranstaltern, die am meisten unter den höheren Energiekosten litten, gaben nach. Anteilsscheine von Alaska Airlines(ALK.N) und American Airlines(AAL.O) sackten um 1,7 und 2,4 Prozent ab. Aktien der Kreuzfahrtbetreiber Carnival (CCL.N) und Norwegian Cruise(NCLH.N) drehten angesichts der wieder steigenden Ölpreise ins Minus und verloren bis zu drei Prozent.
Bei Adobe(ADBE.O) reagierten Investoren verunsichert auf den angekündigten Führungswechsel: Der langjährige Chef Shantanu Narayen räumt seinen Posten. Zudem kündigte der Konzern an, dass er 75 Millionen Dollar zahlen wird, um eine Klage der US-Regierung beizulegen. Dabei geht es um den Vorwurf, den Kunden hohe Kündigungsgebühren verheimlicht und die Kündigung von Abonnements erschwert zu haben. Die Adobe-Aktien gaben um 7,6 Prozent nach.
Ein Medienbericht über eine Verzögerung bei einem neuen Modell für Künstliche Intelligenz (KI) machte der Aktie von Meta(META.O) zu schaffen. Die Titel der Facebook-Mutter fielen um 3,8 Prozent. Meta habe die Veröffentlichung des KI-Modells "Avocado" von März auf frühestens Mai verschoben, berichtete die Zeitung "The New York Times" unter Berufung auf Insider. Grund sei die geringere Leistungsfähigkeit des Produkts im Vergleich zu den neuesten Angeboten der Konkurrenz.
Eine Gewinnprognose unter den Erwartungen schickte die Aktien der Kosmetikkette Ulta Beauty(ULTA.O) auf Talfahrt. Die Papiere gaben um 14,2 Prozent nach. Ulta Beauty verwies auf höhere Marketingausgaben zur Ankurbelung der Nachfrage.
(Bericht von Johann M Cherian und Anika Ross Bearbeitet von Scot W. Stevenson Redigiert von Isabelle Noack Bei Rückfragen wenden Sie sich an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)
13.03.26
20:32
Reuters
Frankfurt/Berlin, 13. Mrz (Reuters) - Durchwachsene Konjunkturdaten und der sich ausweitende Nahost-Konflikt haben die Stimmung an der Wall Street am Freitag getrübt. Der Dow Jones(.DJI) verlor 0,3 Prozent auf 46.558 Punkte. Der technologielastige Nasdaq(.IXIC) gab 0,9 Prozent auf 22.105 Zähler nach und der breit gefasste S&P 500(.SPX) büßte 0,6 Prozent auf 6632 Stellen ein. Auf Wochensicht verlor der S&P 1,6 Prozent, der Nasdaq 1,3 Prozent und der Dow Jones knapp zwei Prozent. Damit gaben die drei wichtigsten US-Indizes die dritte Woche in Folge nach.
Für Nervosität sorgte eine Berg- und Talfahrt der Ölpreise. Zum Ende des Aktienhandels in New York lag der Preis der Nordseesorte Brent(LCoc1) um 2,8 Prozent höher bei 103,29 Dollar je Fass. Seit Beginn des Iran-Krieges vor knapp zwei Wochen hat die Angst vor langfristigen Lieferausfällen durch die Blockade der Straße von Hormus die Preise um gut 40 Prozent in die Höhe schnellen lassen. "Wenn wir weiterhin Druck durch höhere Ölpreise sehen, während sich gleichzeitig die Wirtschaft verlangsamt, ist das keine gute Kombination", sagte Steve Sosnick, Marktanalyst bei Interactive Brokers.
Einem Bericht des Handelsministeriums zufolge verlangsamte sich das Wirtschaftswachstum im vierten Quartal stärker als zunächst angenommen. Zugleich stiegen die Konsumausgaben im Januar etwas stärker als erwartet. Der auf die Konsumgewohnheiten der Verbraucher zugeschnittene PCE-Index zog im Januar etwas weniger stark an als erwartet. "Die Inflation ist nach wie vor hoch und hartnäckig, und mit der Möglichkeit, dass die Energiepreise in die Pipeline kommen, wird die Fed wahrscheinlich für längere Zeit in der Warteschleife bleiben", sagte Peter Cardillo, Ökonom bei Spartan Capital Securities. Händler rechnen LSEG-Daten zufolge bis Juni 2027 nur noch mit einer Zinssenkung um 25 Basispunkte. In der Sitzung in der neuen Woche rechnen Börsianer mit einer Zinspause.
Die Aktien von Reiseveranstaltern, die am meisten unter den höheren Energiekosten litten, gaben nach. Anteilsscheine von Alaska Airlines(ALK.N) und American Airlines(AAL.O) sackten um 1,7 und 2,4 Prozent ab. Aktien der Kreuzfahrtbetreiber Carnival (CCL.N) und Norwegian Cruise(NCLH.N) drehten angesichts der wieder steigenden Ölpreise ins Minus und verloren bis zu drei Prozent.
Bei Adobe(ADBE.O) reagierten Investoren verunsichert auf den angekündigten Führungswechsel: Der langjährige Chef Shantanu Narayen räumt seinen Posten. Zudem kündigte der Konzern an, dass er 75 Millionen Dollar zahlen wird, um eine Klage der US-Regierung beizulegen. Dabei geht es um den Vorwurf, den Kunden hohe Kündigungsgebühren verheimlicht und die Kündigung von Abonnements erschwert zu haben. Die Adobe-Aktien gaben um 7,6 Prozent nach.
Ein Medienbericht über eine Verzögerung bei einem neuen Modell für Künstliche Intelligenz (KI) machte der Aktie von Meta(META.O) zu schaffen. Die Titel der Facebook-Mutter fielen um 3,8 Prozent. Meta habe die Veröffentlichung des KI-Modells "Avocado" von März auf frühestens Mai verschoben, berichtete die Zeitung "The New York Times" unter Berufung auf Insider. Grund sei die geringere Leistungsfähigkeit des Produkts im Vergleich zu den neuesten Angeboten der Konkurrenz.
Eine Gewinnprognose unter den Erwartungen schickte die Aktien der Kosmetikkette Ulta Beauty(ULTA.O) auf Talfahrt. Die Papiere gaben um 14,2 Prozent nach. Ulta Beauty verwies auf höhere Marketingausgaben zur Ankurbelung der Nachfrage.
(Bericht von Johann M Cherian und Anika Ross Bearbeitet von Scot W. Stevenson Redigiert von Isabelle Noack Bei Rückfragen wenden Sie sich an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)