13.03.26
15:36
Reuters
Frankfurt, 13. Mrz (Reuters) - Es folgt der Börsen-Ticker zu wichtigen Kursbewegungen an den internationalen Finanzmärkten und ihren Ursachen:
16.30 Uhr - Ein schwacher Geschäftsausblick schickt die Aktien der US-Kosmetikkette Ulta Beauty auf Talfahrt. Die Papiere geben um mehr als elf Prozent nach. Für das laufende Jahr wird mit einem Gewinn je Aktie zwischen 28,05 und 28,55 Dollar gerechnet. Der Mittelwert der Spanne liegt damit unter den Analystenschätzungen von 28,40 Dollar, wie aus LSEG-Daten hervorgeht. Als Grund nannte Ulta Beauty höhere Marketingausgaben zur Ankurbelung der Nachfrage. Im vierten Quartal verfehlte der Konzern mit einem Gewinn von 8,01 Dollar je Aktie die Erwartungen von 8,03 Dollar.
10.59 Uhr - Schwindende Übernahmefantasien belasten laut einem Händler die Aktien von 1&1 und United Internet. Die Papiere von United Internet fallen im MDax um bis zu 11,4 Prozent, die der Mobilfunktochter 1&1 im SDax zeitweise um zwölf Prozent. Der Börsianer verweist auf einen Bericht der spanischen Onlinezeitung "Okdiario", wonach der spanische Telekomkonzern Telefonica angebliche Pläne für eine Übernahme von 1&1 auf Eis gelegt haben soll. Ende Februar waren Gerüchte über eine Übernahme von 1&1 durch Telefonica aufgekommen. Die Aktien von United Internet und 1&1 waren daraufhin deutlich in die Höhe geschossen.
10.30 Uhr - Mit Enttäuschung aufgenommene Geschäftszahlen drücken Vivendi deutlich ins Minus. Die Aktien des französischen Medienkonzerns fallen an der Pariser Börse um bis zu 7,1 Prozent. Vivendi zufolge ist das Portfolio an börsennotierten Beteiligungen Ende 2025 auf 5,53 Milliarden Euro gesunken, verglichen mit 6,89 Milliarden Euro im Vorjahr. Grund dafür sei der Verkauf der Anteile an den italienischen und spanischen Telekommunikationsunternehmen TIM und Telefónica. Vivendi habe schwache Zahlen vorgelegt, urteilt AlphaValue-Analyst Alexandre Desprez. Vor allem die Profitabilitätszahlen der Tochter Gameloft enttäuschten.
10.15 Uhr - Der Preis für das Nordseeöl Brent etabliert sich in einem stark volatilen Handel wieder deutlicher jenseits der 100-Dollar-Marke. Die Notierung steigt in der Spitze um 2,3 Prozent auf 102,75 Dollar. Am frühen Morgen lag der Preis zeitweise noch knapp unter der psychologisch wichtigen 100-Dollar-Marke. Das US-Öl WTI verteuert sich um bis zu 2,5 Prozent auf 98,09 Dollar je Fass. Anleger fürchten langfristige Angebotsengpässe, da der Schiffsverkehr in der Straße von Hormus durch den Krieg in Nahost nahezu zum Erliegen gekommen ist.
10.10 Uhr - Ein positiver Analystenkommentar hat Zalando an die Dax-Spitze getrieben. Die Titel des größten Online-Modehändlers in Europa steigen um mehr als fünf Prozent. Die Experten von Bernstein haben sie auf "Market-Perform" nach zuvor "Underperform" hochgestuft und das Kursziel auf 25 von 23 Euro angehoben. Zur Begründung hieß es, das Chance-Risiko-Verhältnis sei nun ausgewogener. Der Aktienpreis sei im vergangenen Jahr deutlich gefallen und auch die Gewinnerwartungen am Markt seien inzwischen auf ein realistischeres Niveau gesunken. Zudem habe die Geschäftsleitung mit einem Aktienrückkaufprogramm begonnen, Kapital an die Aktionäre auszuschütten. Risiken blieben jedoch bestehen. "Wir bevorzugen weiterhin höherwertige Modehändler wie Inditex und Next", schrieben die Bernstein-Analysten. "Zalando halten wir im Grunde für ein Warenhaus, das sich kaum von anderen unterscheidet."
08.00 Uhr - Auf der Suche nach sicheren Häfen greifen die Anleger weiter bei der US-Währung zu. Der Dollar-Index steigt in der Spitze um 0,3 Prozent auf 100,02 Punkte, den höchsten Stand seit mehr als drei Monaten. Seit die USA und Israel vor knapp zwei Wochen ihre Luftangriffe auf den Iran gestartet haben, hat der Dollar-Index fast 2,5 Prozent zugelegt. Da durch den Konflikt die Ölpreise rasant angezogen sind, spekulieren Anleger auf eine neue Inflationswelle. Potenzielle Zinssenkungen der US-Notenbank wären damit wohl erst einmal vom Tisch. Attraktiv ist der Dollar für viele Anleger auch deshalb, weil die USA als bedeutender Ölproduzent besser in der Lage sind, Energiepreisschocks zu verkraften als andere Regionen, die wie etwa die Euro-Zone auf Importe angewiesen sind. Für die Gemeinschaftswährung geht es zum Wochenschluss erneut bergab. Mit einem Minus von 0,4 Prozent auf 1,1471 Dollar notiert der Euro auf dem niedrigsten Stand seit Anfang November. "Die erhöhte Risikoaversion hält den Euro gegenüber dem US-Dollar in Schach und auch von technischer Seite kann noch keine Entwarnung gegeben werden", prognostizieren die Analysten der Helaba.
(Zusammengestellt vom Reuters Marktteam. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)
13.03.26
15:36
Reuters
Frankfurt, 13. Mrz (Reuters) - Es folgt der Börsen-Ticker zu wichtigen Kursbewegungen an den internationalen Finanzmärkten und ihren Ursachen:
(Zusammengestellt vom Reuters Marktteam. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)