12.03.26
10:12
Reuters
Frankfurt, 12. Mrz (Reuters) - Aktien von Banken sind am Donnerstag unter Druck geraten. Der europäische Sektorindex(.SX7E) verlor 1,8 Prozent. Händler verwiesen auf wachsende Ängste vor Zahlungsausfällen im billionenschweren Privatkreditgeschäft. Hintergrund sind Bedenken hinsichtlich der Kreditqualität, vor allem im Technologiesektor. Analysten zufolge wächst die Befürchtung, dass Künstliche Intelligenz (KI) die Ertragskraft von Softwarefirmen schmälern und ihre Fähigkeit zur Rückzahlung von Krediten schwächen könnte. Dies veranlasse Investoren dazu, ihre Engagements, Rücknahmerisiken und Aussichten für die Mittelbeschaffung neu zu bewerten.
Verschärft wurden die Bedenken vom US-Bankenriesen Morgan Stanley(MS.N), der die Rücknahmen bei einem seiner privaten Kreditfonds einschränkte. Investoren wollten fast elf Prozent der im Umlauf befindlichen Anteile abziehen, wie aus einem am Mittwoch eingereichten Dokument hervorgeht. Morgan Stanley teilte mit, dass die Begrenzung dazu beitragen werde, Verkäufe von Vermögenswerten in Zeiten von "Marktverwerfungen" zu vermeiden und die risikobereinigten Renditen für die Anleger im Laufe der Zeit zu maximieren. "Die Dispersion zwischen stärkeren und schwächeren Krediten nimmt zu", hieß es. Aktien von Morgan Stanley verloren am Donnerstag im vorbörslichen US-Geschäft mehr als zwei Prozent.
Die US-Großbank JP Morgan Chase(JPM.N) hat Insidern zufolge den Wert einiger Darlehen in ihren Private-Credit-Fonds abgewertet. Zwei mit der Angelegenheit vertraute Personen sagten der Nachrichtenagentur Reuters, die Bank habe die Auswirkungen der Marktturbulenzen bei Softwareunternehmen überprüft.
(Bericht von Anika Ross, Manya Saini, redigiert von Myria Mildenberger, redigiert von Myria Mildenberger. Bei Rückfragen wenden Sie sich an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)
12.03.26
10:12
Reuters
Frankfurt, 12. Mrz (Reuters) - Aktien von Banken sind am Donnerstag unter Druck geraten. Der europäische Sektorindex(.SX7E) verlor 1,8 Prozent. Händler verwiesen auf wachsende Ängste vor Zahlungsausfällen im billionenschweren Privatkreditgeschäft. Hintergrund sind Bedenken hinsichtlich der Kreditqualität, vor allem im Technologiesektor. Analysten zufolge wächst die Befürchtung, dass Künstliche Intelligenz (KI) die Ertragskraft von Softwarefirmen schmälern und ihre Fähigkeit zur Rückzahlung von Krediten schwächen könnte. Dies veranlasse Investoren dazu, ihre Engagements, Rücknahmerisiken und Aussichten für die Mittelbeschaffung neu zu bewerten.
Verschärft wurden die Bedenken vom US-Bankenriesen Morgan Stanley(MS.N), der die Rücknahmen bei einem seiner privaten Kreditfonds einschränkte. Investoren wollten fast elf Prozent der im Umlauf befindlichen Anteile abziehen, wie aus einem am Mittwoch eingereichten Dokument hervorgeht. Morgan Stanley teilte mit, dass die Begrenzung dazu beitragen werde, Verkäufe von Vermögenswerten in Zeiten von "Marktverwerfungen" zu vermeiden und die risikobereinigten Renditen für die Anleger im Laufe der Zeit zu maximieren. "Die Dispersion zwischen stärkeren und schwächeren Krediten nimmt zu", hieß es. Aktien von Morgan Stanley verloren am Donnerstag im vorbörslichen US-Geschäft mehr als zwei Prozent.
Die US-Großbank JP Morgan Chase(JPM.N) hat Insidern zufolge den Wert einiger Darlehen in ihren Private-Credit-Fonds abgewertet. Zwei mit der Angelegenheit vertraute Personen sagten der Nachrichtenagentur Reuters, die Bank habe die Auswirkungen der Marktturbulenzen bei Softwareunternehmen überprüft.
(Bericht von Anika Ross, Manya Saini, redigiert von Myria Mildenberger, redigiert von Myria Mildenberger. Bei Rückfragen wenden Sie sich an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)