06.03.26
09:23
Reuters
Frankfurt, 06. Mrz (Reuters) - Es folgt der Börsen-Ticker zu wichtigen Kursbewegungen an den internationalen Finanzmärkten und ihren Ursachen:
10.03 Uhr - Enttäuschend aufgenommene Studienergebnisse bei einem experimentellen Adipositas-Medikament von Zealand Pharma(ZELA.CO) schickt die Aktien des dänischen Arzneimittelherstellers auf Talfahrt. Die Titel brechen um mehr als 30 Prozent ein und notieren auf dem niedrigsten Stand seit August 2023. Die Papiere des Partners Roche(ROG.S), der das Medikament gemeinsam mit Zealand Pharma entwickelt, verlieren bis zu 3,3 Prozent. Laut Jefferies bleibt der Gewichtssverlust von 10,7 Prozent nach 42 Wochen hinter den Erwartungen zurück. Mit dem Mittel Petrelintide wollen die Unternehmen in den boomenden Markt für Abnehmmedikamente vorstoßen, der derzeit von Novo Nordisk(NOVOb.CO) und Eli Lilly(LLY.N) beherrscht wird.
08.02 Uhr - Der US-Dollar steuert angesichts der militärischen Eskalation im Nahen Osten auf den größten Wochengewinn seit mehr als einem Jahr zu. Der Dollar-Index(=USD), der die Währung zu einem Korb wichtiger Devisen misst, liegt am Freitag im asiatischen Handel kaum verändert und legt auf Wochensicht 1,4 Prozent zu. Dies wäre der stärkste Anstieg seit November 2024. Der Euro(EUR=) gerät im Gegenzug unter Druck und verliert auf Wochensicht 1,7 Prozent. Auslöser für die Dollar-Stärke ist die Flucht der Anleger in sichere Häfen nach den jüngsten Luftschlägen der USA und Israels gegen den Iran. Die Sorge vor einer Ausweitung des Konflikts hat die Ölpreise und damit die Inflationserwartungen in die Höhe getrieben, was die US-Währung zusätzlich stützt.
07.47 Uhr - Die Aktien von Lanxess(LXSG.DE) geraten im frühen Handel bei Lang & Schwarz ins Rutschen. Die Papiere verlieren mehr als fünf Prozent. Der Konzern hatte am Donnerstag erklärt, dass Advent die von Lanxess im September 2025 angedienten gesamten Lanxess-Anteile an dem Kunststoff-Gemeinschaftsunternehmen Envalior in diesem Jahr nicht übernehmen wird. Advent berufe sich dabei auf seinen vertraglich festen Finanzierungsvorbehalt, hieß es in der Mitteilung.
07.19 Uhr - Nach dem zuletzt rasanten Ölpreisanstieg ist am Freitag Durchatmen angesagt. Das Nordseeöl Brent(LCOc1) verbilligt sich in der Spitze um 2,6 Prozent auf 83,16 Dollar je Fass. Das US-Öl WTI(CLc1) wird mit 78,24 Dollar je Fass zeitweise 3,4 Prozent niedriger gehandelt. Wegen der Furcht vor langfristigen Lieferstörungen durch den Krieg in Nahost hatten sich Brent und WTI in dieser Woche um gut 16 beziehungsweise 19 Prozent verteuert. Anleger hoffen nun auf Maßnahmen der US-Regierung, um den Ölpreisanstieg zu begrenzen. Ein Beamter des Weißen Hauses brachte am Donnerstag mögliche Maßnahmen am Öl-Future-Markt ins Spiel, ohne jedoch Einzelheiten zu nennen. Das US-Finanzministerium erteilte außerdem Ausnahmegenehmigungen für Unternehmen, um mit dem Kauf von sanktioniertem russischem Öl auf Tankern zu beginnen und so die Lieferengpässe zu verringern.
(Zusammengestellt vom Reuters Marktteam. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)
06.03.26
09:23
Reuters
10.03 Uhr - Enttäuschend aufgenommene Studienergebnisse bei einem experimentellen Adipositas-Medikament von Zealand Pharma (ZELA.CO) schickt die Aktien des dänischen Arzneimittelherstellers auf Talfahrt. Die Titel brechen um mehr als 30 Prozent ein und notieren auf dem niedrigsten Stand seit August 2023. Die Papiere des Partners Roche (ROG.S), der das Medikament gemeinsam mit Zealand Pharma entwickelt, verlieren bis zu 3,3 Prozent. Laut Jefferies bleibt der Gewichtssverlust von 10,7 Prozent nach 42 Wochen hinter den Erwartungen zurück. Mit dem Mittel Petrelintide wollen die Unternehmen in den boomenden Markt für Abnehmmedikamente vorstoßen, der derzeit von Novo Nordisk (NOVOb.CO) und Eli Lilly (LLY.N) beherrscht wird.
08.02 Uhr - Der US-Dollar steuert angesichts der militärischen Eskalation im Nahen Osten auf den größten Wochengewinn seit mehr als einem Jahr zu. Der Dollar-Index (=USD), der die Währung zu einem Korb wichtiger Devisen misst, liegt am Freitag im asiatischen Handel kaum verändert und legt auf Wochensicht 1,4 Prozent zu. Dies wäre der stärkste Anstieg seit November 2024. Der Euro (EUR=) gerät im Gegenzug unter Druck und verliert auf Wochensicht 1,7 Prozent. Auslöser für die Dollar-Stärke ist die Flucht der Anleger in sichere Häfen nach den jüngsten Luftschlägen der USA und Israels gegen den Iran. Die Sorge vor einer Ausweitung des Konflikts hat die Ölpreise und damit die Inflationserwartungen in die Höhe getrieben, was die US-Währung zusätzlich stützt.
07.47 Uhr - Die Aktien von Lanxess (LXSG.DE) geraten im frühen Handel bei Lang & Schwarz ins Rutschen. Die Papiere verlieren mehr als fünf Prozent. Der Konzern hatte am Donnerstag erklärt, dass Advent die von Lanxess im September 2025 angedienten gesamten Lanxess-Anteile an dem Kunststoff-Gemeinschaftsunternehmen Envalior in diesem Jahr nicht übernehmen wird. Advent berufe sich dabei auf seinen vertraglich festen Finanzierungsvorbehalt, hieß es in der Mitteilung.
07.19 Uhr - Nach dem zuletzt rasanten Ölpreisanstieg ist am Freitag Durchatmen angesagt. Das Nordseeöl Brent (LCOc1) verbilligt sich in der Spitze um 2,6 Prozent auf 83,16 Dollar je Fass. Das US-Öl WTI (CLc1) wird mit 78,24 Dollar je Fass zeitweise 3,4 Prozent niedriger gehandelt. Wegen der Furcht vor langfristigen Lieferstörungen durch den Krieg in Nahost hatten sich Brent und WTI in dieser Woche um gut 16 beziehungsweise 19 Prozent verteuert. Anleger hoffen nun auf Maßnahmen der US-Regierung, um den Ölpreisanstieg zu begrenzen. Ein Beamter des Weißen Hauses brachte am Donnerstag mögliche Maßnahmen am Öl-Future-Markt ins Spiel, ohne jedoch Einzelheiten zu nennen. Das US-Finanzministerium erteilte außerdem Ausnahmegenehmigungen für Unternehmen, um mit dem Kauf von sanktioniertem russischem Öl auf Tankern zu beginnen und so die Lieferengpässe zu verringern.
(Zusammengestellt vom Reuters Marktteam. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)