06.03.26
04:08
Reuters
Singapur/Tokio, 06. Mrz (Reuters) - Die asiatischen Aktienmärkte haben sich zum Wochenschluss nach schweren Verlusten stabilisiert. Der Krieg im Nahen Osten und die Sorge vor einer hartnäckigen Inflation hatten die Börsen zuvor auf den stärksten Wochenverlust seit Jahren gedrückt. Der japanische Nikkei-Index(.N225) legte am Freitag 0,1 Prozent auf 55.351,26 Punkte zu. Der breiter gefasste Topix(.TOPX) blieb bei 3.699,01 Zählern nahezu unverändert. Die Börse in Shanghai(.SSEC) gewann 0,3 Prozent auf 4.118,68 Stellen, während der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen(.CSI300) um 0,2 Prozent auf 4.656,81 Punkte stieg.
In Japan stand vor allem die Entwicklung der Energiepreise im Fokus der Anleger. Der Nikkei(.N225) steuert auf einen Wochenverlust von rund 6,5 Prozent zu. "Die größte Sorge der Märkte ist der Anstieg der Rohölpreise", sagte Shota Sando, Aktienmarktanalyst am Tokai Tokyo Intelligence Laboratory. "Wenn klar wird, dass die Ölpreise wahrscheinlich nicht auf die 100 Dollar pro Barrel zusteuern, würde das wahrscheinlich ein Gefühl der Erleichterung bringen und zur Stabilisierung der Stimmung beitragen."
Zu den Verlierern in Tokio zählten die Aktien des Uhren- und Rechnerherstellers Casio Computer(6952.T), die um 5,8 Prozent nachgaben. Das Unternehmen wird aus dem Nikkei-Index entfernt. Auch die Papiere des Kabelherstellers Fujikura(5803.T) fielen um 6,6 Prozent. Auf der Gewinnerseite standen hingegen Software-Werte wie Shift(3697.T) und Baycurrent(6532.T), die jeweils mehr als sechs Prozent zulegten und damit dem positiven Trend an der US-Technologiebörse Nasdaq folgten. Devisen Am Devisenmarkt zeigte sich der Dollar befestigt, gestützt durch seine Rolle als sicherer Hafen in unsicheren Zeiten. Die US-Währung gewann geringfügig auf 157,49 Yen(JPY=) und legte 0,1 Prozent auf 6,9009 Yuan(CNY=) zu. Zum Schweizer Franken rückte der Dollar etwas auf 0,7803 Franken(CHF=) vor. Der Euro(EUR=) notierte nahezu unverändert bei 1,1617 Dollar. Ölpreise Die Ölpreise gaben am Freitag nach, steuerten aber auf den größten Wochengewinn seit Februar 2022 zu. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent verbilligte sich um 1,0 Prozent auf 84,52 Dollar. Der Preis für US-Öl der Sorte WTI fiel um 1,2 Prozent auf 80,00 Dollar. Der Konflikt im Nahen Osten hatte die Preise im Wochenverlauf stark angetrieben und Sorgen vor einer neuen Inflationswelle geschürt. Wall Street Die US-Börsen hatten am Donnerstag schwächer geschlossen und damit eine negative Vorgabe für den Handel in Asien geliefert. Der Dow-Jones-Index(.DJI) der Standardwerte verlor 1,6 Prozent auf 47.954,74 Punkte. Der breiter gefasste S&P 500(.SPX) gab 0,6 Prozent auf 6.830,71 Zähler nach. Der technologielastige Nasdaq(.IXIC) schloss mit einem Minus von 0,3 Prozent bei 22.748,99 Stellen.
(Bericht von Rae Wee und Satoshi Sugiyama, geschrieben von Alexandra Falk. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)
06.03.26
04:08
Reuters
Singapur/Tokio, 06. Mrz (Reuters) - Die asiatischen Aktienmärkte haben sich zum Wochenschluss nach schweren Verlusten stabilisiert. Der Krieg im Nahen Osten und die Sorge vor einer hartnäckigen Inflation hatten die Börsen zuvor auf den stärksten Wochenverlust seit Jahren gedrückt. Der japanische Nikkei-Index(.N225) legte am Freitag 0,1 Prozent auf 55.351,26 Punkte zu. Der breiter gefasste Topix(.TOPX) blieb bei 3.699,01 Zählern nahezu unverändert. Die Börse in Shanghai(.SSEC) gewann 0,3 Prozent auf 4.118,68 Stellen, während der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen(.CSI300) um 0,2 Prozent auf 4.656,81 Punkte stieg.
In Japan stand vor allem die Entwicklung der Energiepreise im Fokus der Anleger. Der Nikkei(.N225) steuert auf einen Wochenverlust von rund 6,5 Prozent zu. "Die größte Sorge der Märkte ist der Anstieg der Rohölpreise", sagte Shota Sando, Aktienmarktanalyst am Tokai Tokyo Intelligence Laboratory. "Wenn klar wird, dass die Ölpreise wahrscheinlich nicht auf die 100 Dollar pro Barrel zusteuern, würde das wahrscheinlich ein Gefühl der Erleichterung bringen und zur Stabilisierung der Stimmung beitragen."
Zu den Verlierern in Tokio zählten die Aktien des Uhren- und Rechnerherstellers Casio Computer(6952.T), die um 5,8 Prozent nachgaben. Das Unternehmen wird aus dem Nikkei-Index entfernt. Auch die Papiere des Kabelherstellers Fujikura(5803.T) fielen um 6,6 Prozent. Auf der Gewinnerseite standen hingegen Software-Werte wie Shift(3697.T) und Baycurrent(6532.T), die jeweils mehr als sechs Prozent zulegten und damit dem positiven Trend an der US-Technologiebörse Nasdaq folgten.
Devisen Am Devisenmarkt zeigte sich der Dollar befestigt, gestützt durch seine Rolle als sicherer Hafen in unsicheren Zeiten. Die US-Währung gewann geringfügig auf 157,49 Yen(JPY=) und legte 0,1 Prozent auf 6,9009 Yuan(CNY=) zu. Zum Schweizer Franken rückte der Dollar etwas auf 0,7803 Franken(CHF=) vor. Der Euro(EUR=) notierte nahezu unverändert bei 1,1617 Dollar.
Ölpreise Die Ölpreise gaben am Freitag nach, steuerten aber auf den größten Wochengewinn seit Februar 2022 zu. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent verbilligte sich um 1,0 Prozent auf 84,52 Dollar. Der Preis für US-Öl der Sorte WTI fiel um 1,2 Prozent auf 80,00 Dollar. Der Konflikt im Nahen Osten hatte die Preise im Wochenverlauf stark angetrieben und Sorgen vor einer neuen Inflationswelle geschürt.
Wall Street Die US-Börsen hatten am Donnerstag schwächer geschlossen und damit eine negative Vorgabe für den Handel in Asien geliefert. Der Dow-Jones-Index(.DJI) der Standardwerte verlor 1,6 Prozent auf 47.954,74 Punkte. Der breiter gefasste S&P 500(.SPX) gab 0,6 Prozent auf 6.830,71 Zähler nach. Der technologielastige Nasdaq(.IXIC) schloss mit einem Minus von 0,3 Prozent bei 22.748,99 Stellen.
(Bericht von Rae Wee und Satoshi Sugiyama, geschrieben von Alexandra Falk. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)