05.03.26
09:45
Reuters
Frankfurt, 05. Mrz (Reuters) - Es folgt der Börsen-Ticker zu wichtigen Kursbewegungen an den internationalen Finanzmärkten und ihren Ursachen:
10.37 Uhr - Trotz einer Steigerung bei Umsatz und Ebit geht es für die Aktien von Renk(R3NK.DE) bergab. Die Titel fallen um bis zu 4,2 Prozent und zählen damit zu den schwächsten MDax(.MDAXI)-Werten. Das Unternehmen sei für ein weiteres Wachstum gut positioniert, heißt es in einem Kommentar der Berenberg Bank. Die Prognose sei allerdings eher konservativ ausgefallen. Im laufenden Jahr erwartet Renk einen Umsatz von mehr als 1,5 Milliarden Euro und ein bereinigtes Ebit zwischen 255 und 285 Millionen Euro.
10.04 Uhr - Der Ausblick für 2026 macht Merck(MRCG.DE) zu schaffen. Die Aktien fallen im Dax(.GDAXI) nach anfänglichen Gewinnen zeitweise um 1,3 Prozent. Der Pharma- und Technologiekonzern stellt sich im laufenden Jahr wegen des Patentverlusts für ein wichtiges Medikament und starker Währungseffekte auf einen Ergebnisrückgang von bis zu zehn Prozent ein. Die Prognose für 2026 sei nicht gut, sagt ein Händler. Der unveränderte Dividendenvorschlag von 2,20 Euro je Aktie sei ebenfalls eine "leichte Enttäuschung" gewesen, fügt der Börsianer hinzu.
09.52 Uhr - Nach der Veröffentlichung der Unternehmensbilanz lassen Anleger die Aktien von DHL(DHLn.DE) fallen. Die Titel geben in der Spitze um 6,4 Prozent nach und sind damit schwächster Dax(.GDAXI)-Wert. Die Zahlen spalteten die Gemüter, sagt Andreas Lipkow von CMC Markets. DHL steigerte bei sinkenden Umsätzen den operativen Gewinn. Die Prognose für 2026 fällt aus Sicht eines Händlers wie erwartet aus. Der Bonner Konzern will ein operatives Ergebnis von über 6,2 Milliarden Euro erzielen. 2025 legte der operative Gewinn (Ebit) um 3,7 Prozent auf 6,1 Milliarden Euro zu.
09.45 Uhr - Aktien von Ströer(SAXG.DE) stürzen nach einem mauen Ausblick auf den tiefsten Stand seit knapp elf Jahren. Die Papiere tauchen um bis zu 8,8 Prozent auf 31,15 Euro ab. Der Blick auf 2026 sei enttäuschend, urteilen die Analysten von JP Morgan. Auch ein Händler bezeichnete die Prognosen als "uninspirierend". Das Management rechnet mit einem organischen Umsatzwachstum im niedrigen bis mittleren einstelligen prozentualen Bereich und einem weitgehend stabilen Ergebnis gegenüber dem Vorjahr für das bereinigte Ebitda. Die angepeilte Transformation weg von einem Werbeflächenvermarkter hin zu einem KI-gestützten Plattformanbieter sei zwar zu begrüßen, müsse aber noch näher erläutert werden, sagt JP Morgan. "Unserer Ansicht nach ist es schwer vorstellbar, dass der Markt diesen Weg schnell mitmacht, ohne dass es klare kurzfristige Belege für die Monetarisierung, die Akzeptanz durch die Kunden und die Margensteigerung gibt."
07.44 Uhr - Nach seinem kurzzeitigem Rücksetzer am Vortag geht es für die US-Währung wieder bergauf. Der Dollar-Index(.DXY) steigt um bis zu 0,4 Prozent auf 99,16 Punkte. Seit Beginn der US-Militäraktion gegen den Iran am Wochenende hat der Index 1,5 Prozent an Wert gewonnen. Kapital fließe in die klassische Krisenwährung, der Dollar übernehme wieder die Rolle des sicheren Hafens, sagt Maximilian Wienke von eToro. Schwindende Zinssenkungsspekulationen stützen den Dollar zusätzlich. Der sprunghafte Anstieg der Energiepreise infolge des Nahostkrieges hat die Befürchtung eines Wiederauflebens der Inflation geschürt. Händler preisen laut dem CME FedWatch-Tool derzeit nur noch eine 34-prozentige Wahrscheinlichkeit für eine Zinssenkung der US-Notenbank im Juni ein, verglichen mit fast 46 Prozent vor einer Woche. Das Nachsehen hat derzeit der Euro(EUR=). Die Gemeinschaftswährung kommt seit Wochenbeginn auf ein Minus von 1,8 Prozent. Am Donnerstag verliert sie bis zu 0,4 Prozent.
07.12 Uhr - Versorgungsängste wegen des Krieges in Nahost treiben den Ölpreis am Donnerstag erneut deutlich nach oben. Das Nordseeöl Brent(LCOc1) und das US-Öl WTI(CLc1) verteuern sich in der Spitze um mehr als vier Prozent auf 84,74 beziehungsweise 78,09 Dollar je Fass. Die Sorgen konzentrierten sich auf den Lieferfluss durch die Straße von Hormus, schrieben die Analysten der ANZ in einem Kommentar. Die Wasserstraße ist eine wichtige Transportader für rund ein Fünftel der weltweiten Öl- und LNG-Versorgung. Aktuell ist der Schiffsverkehr hier eingestellt. Iranische Streitkräfte haben Öltanker in oder nahe der Straße von Hormus angegriffen. Seit Wochenbeginn sind die Preise für Brent und WTI um jeweils mehr als 16 Prozent nach oben geschnellt.
(Zusammengestellt vom Reuters Marktteam. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)
05.03.26
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