03.03.26
12:48
Reuters
03. Mrz (Reuters) - Es folgt der Börsen-Ticker zu wichtigen Kursbewegungen an den internationalen Finanzmärkten und ihren Ursachen:
13.40 Uhr - Nach dem pessimistischen Ausblick von Schaeffler(SHA0n.DE) äußern sich die Experten von JP Morgan (JPM) vorsichtig. Die Aktien des fränkischen Auto- und Industriezulieferers brechen nach Bekanntgabe der Jahresprognose um fast 20 Prozent ein. Der Umsatz soll sich mit 22,5 bis 24,5 Milliarden Euro auf dem Niveau des Vorjahres bewegen, für das bereinigte Ebit gilt eine Spanne von 3,5 bis 5,5 Prozent. "Produktionskürzungen, Lageranpassungen und ein Beitrag des E-Mobilitätsgeschäfts, der geringer ausfällt als erwartet, könnten zu weiteren Korrekturen der Gewinnerwartungen nach unten führen", schreiben die JPM-Experten. Zugleich verweisen sie auf Handelskonflikte, eine konjunkturelle Schwäche in Europa sowie die Unklarheit über die weitere Entwicklung beim Geschäft mit E-Fahrzeugen.
10.15 Uhr - Der Dax(.GDAXI) rutscht weiter ab. Nach einem schwachen Handelsauftakt baut der deutsche Leitindex die Verluste auf bis zu 3,2 Prozent aus und fällt auf 23.859 Punkte. Parallel ziehen die Ölpreise weiter an. Rohöl der Sorte Brent(LCOc1) verteuert sich um knapp fünf Prozent auf bis zu 81,55 Dollar je Barrel. Der europäische Gaspreis-Future klettert um mehr als 30 Prozent auf 56,50 Euro je Megawattstunde. "Insbesondere Europa hat sich durch die Energiepolitik der vergangenen Jahre ins Aus manövriert", konstatierte Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst beim Broker CMC Markets. "Die hohe Abhängigkeit von Öl und Gas aus den USA und Ländern aus dem Nahen Osten wird mit der aktuellen Entwicklung zu einem großen Problem."
08.55 Uhr - Die Ausweitung des Konflikts im Nahen Osten nach den Angriffen Israels und der USA auf den Iran treibt die Gaspreise weiter an. Der europäische Future verteuert sich um gut 20 Prozent auf 52,00 Euro je Megawattstunde. Zum Wochenauftakt hatte der Preis um rund ein Drittel zugelegt. "Dieser Anstieg, ausgelöst durch knappe Lager und den LNG-Stopp Katars, weckt böse Erinnerungen an die Preissteigerungen des Jahres 2022", sagte Jochen Stanzl, Chefmarktanalyst der Consorsbank. Die nach Katars Lieferstopp noch verfügbare Menge an LNG werde knapper und damit steige der Preis. "Niemand will eine zweite Welle an Inflation, nachdem die Auswirkungen der ersten noch nicht ganz überwunden waren."
08.05 Uhr - Ein schwacher Ausblick für das Geschäftsjahr 2026 schickt die Aktien von SMA Solar(S92G.DE) auf Talfahrt. Die Papiere des Solartechnik-Herstellers fallen im Frankfurter Frühhandel um 5,1 Prozent. Für 2026 stellte das Unternehmen ein operatives Ergebnis (Ebitda) zwischen 50 und 180 Millionen Euro in Aussicht. Damit liege die Mitte der Spanne deutlich unter den Analystenerwartungen von 159 Millionen Euro, sagte ein Händler. Das belaste die Aktien, auch wenn die Zahlen für das Geschäftsjahr 2025 in Ordnung sind.
(Zusammengestellt vom Reuters Marktteam. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)
03.03.26
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