02.03.26
13:33
Reuters
02. Mrz (Reuters) - Es folgt der Börsen-Ticker zu wichtigen Kursbewegungen an den internationalen Finanzmärkten und ihren Ursachen:
14.30 Uhr - Die Eskalation des Konflikts zwischen den USA und dem Iran gibt Rüstungsaktien dies- und jenseits des Atlantiks Auftrieb. Zu den größten Gewinnern gehört der britische Konzern BAE Systems(BAES.L), dessen Aktie um mehr als fünf Prozent zulegt. Die Londoner dürften laut JP Morgan am stärksten von einem möglichen Anstieg der US-Rüstungsausgaben profitieren, da das Unternehmen etwa die Hälfte seines Umsatzes in den USA erzielt. Im vorbörslichen US-Handel gewinnen Kratos(KTOS.O), RTX(RTX.N) und Lockheed Martin(LMT.N) knapp fünf bis knapp sechs Prozent. Die Papiere europäischer Konkurrenten wie Hensoldt(HAGG.DE), Leonardo(LDOF.MI) und Renk(R3NK.DE) legen unterdessen um jeweils rund 3,5 Prozent zu. Die Aktie von Rheinmetall(RHMG.DE) kann ihre Gewinne hingegen nicht halten: Nach einem Kurssprung von sechs Prozent drücken Gewinnmitnahmen das Plus auf rund ein halbes Prozent. Der Konflikt dürfte den Fokus der Anleger auf Raketenabwehrsysteme lenken, wovon Zulieferer wie Rheinmetall profitieren würden, sagt Citigroup-Analyst Charles J. Armitage.
14.05 Uhr - Nach der Eskalation des Nahost-Konflikts steuern die europäischen Bankaktien auf den größten Tagesverlust seit der Einführung der historisch hohen US-Zölle im April 2025 zu. Der Branchenindex(.SX7P) rutscht um 3,5 Prozent ab und gehört damit zu den größten Verlierern im breit gefassten europäischen Index Stoxx 600(.STOXX). Besonders stark unter Druck stehen die britischen Institute angesichts ihres umfangreichen Geschäfts im Nahen Osten: HSBC(HSBA.L), Barclays(BARC.L) und Standard Chartered(STAN.L) verbilligen sich an der Börse in London um knapp fünf bis knapp sechs Prozent. Andere Geldhäuser wie die Deutsche Bank(DBKGn.DE), BNP Paribas(BNPP.PA), Banco Bilbao(BBVA.MC) und die Commerzbank(CBKG.DE) büßen zwischen gut drei und mehr als vier Prozent ein. Auch der europäische Index für die Versicherungsbranche(.SXIP) gibt fast zwei Prozent nach. In den USA verlieren Großbanken wie Bank of America(BAC.N) und Citigroup(C.N) im vorbörslichen Handel zwischen rund zwei und drei Prozent.
13.40 Uhr - Die Eskalation des Konflikts im Nahen Osten hat die Aktien europäischer Luxusgüterkonzerne auf Talfahrt geschickt. Der Branchenindex(.STXLUXP) fällt um fast vier Prozent. Am stärksten unter Druck geraten unter anderem die Aktien der Schweizer Unternehmen Richemont(CFR.S) und Swatch(UHR.S), die in Zürich um jeweils mehr als 5,5 Prozent abrutschen. An der Börse in Paris verlieren LVMH(LVMH.PA), Hermes(HRMS.PA) und Kering(PRTP.PA) zwischen rund 3,5 und knapp fünf Prozent. In Mailand geht es für Brunello Cucinelli(BCU.MI), Salvatore Ferragamo(SFER.MI) und Moncler(MONC.MI) um knapp drei bis 3,5 Prozent nach unten. Händler begründeten die Verluste mit der Erwartung eines Rückgangs der Nachfrage nach Reisen sowie mit einer Flucht der Investoren in als sicher geltende Anlagen. Das zentrale Problem sei derzeit, dass weder Dauer noch Ausmaß des Konflikts absehbar seien, schrieben die Analysten des Brokerhauses Vontobel.
10.15 Uhr - Spekulationen auf höhere Frachtraten und knappe Kapazitäten lassen Anleger bei Aktien europäischer Reedereien zugreifen. Die Papiere von Maersk(MAERSKb.CO) und Hapag-Lloyd(HLAG.DE) legen um sieben beziehungsweise vier Prozent zu. Beide Container-Reedereien haben Schiffsdurchfahrten in der Straße von Hormus bis auf Weiteres ausgesetzt. Am Sonntag begannen sie, auch den Suezkanal und die Meerenge Bab al-Mandab zu meiden und leiten ihre Schiffe nun wieder um Afrika herum. Dies verknappt die Transportkapazitäten und schürt Erwartungen an steigende Frachtraten. Auch die Aktien der nordischen Tanker-Reedereien Torm(TRMDa.CO) und Frontline(FRO.OL) legen um rund fünf Prozent zu.
08.15 Uhr - Die Angriffe auf den Iran lassen Anleger zu als sicher angesehenen Anlagen greifen. Das treibt den Goldpreis(XAU=) um 2,5 Prozent auf 5410 Dollar je Feinunze. Australische Minen-Betreiber(.AXMM) waren ebenfalls gefragt. Ein entsprechender Branchenindex steigt den siebten Handelstag in Folge. Im Gesamtjahr hat er mehr als 20 Prozent zugelegt. Die Aktien von Evolution Mining(EVN.AX) und Northern Star Resources(NST.AX) legen um mehr als sechs beziehungsweise gut fünf Prozent zu.
07.44 Uhr - Die Eskalation im Nahen Osten lässt Aktien aus der Reisebranche einbrechen. Der Touristikkonzern TUI(TUI1n.DE) büßt im vorbörslichen Handel bei Lang & Schwarz rund elf Prozent ein. Lufthansa(LHAG.DE)-Aktien rutschen ebenfalls gut elf Prozent ab. Wegen des Konflikts im Nahen Osten ist der Ölpreis nach oben geschossen. Lufthansa hat bis zum 8. März zahlreiche Flüge in die Region gestrichen; auch Reiseveranstalter haben Angebote in der Region abgesagt.
(Zusammengestellt vom Reuters Marktteam. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)
02.03.26
13:33
Reuters
14.30 Uhr - Die Eskalation des Konflikts zwischen den USA und dem Iran gibt Rüstungsaktien dies- und jenseits des Atlantiks Auftrieb. Zu den größten Gewinnern gehört der britische Konzern BAE Systems(BAES.L), dessen Aktie um mehr als fünf Prozent zulegt. Die Londoner dürften laut JP Morgan am stärksten von einem möglichen Anstieg der US-Rüstungsausgaben profitieren, da das Unternehmen etwa die Hälfte seines Umsatzes in den USA erzielt. Im vorbörslichen US-Handel gewinnen Kratos(KTOS.O), RTX(RTX.N) und Lockheed Martin(LMT.N) knapp fünf bis knapp sechs Prozent. Die Papiere europäischer Konkurrenten wie Hensoldt(HAGG.DE), Leonardo(LDOF.MI) und Renk(R3NK.DE) legen unterdessen um jeweils rund 3,5 Prozent zu. Die Aktie von Rheinmetall(RHMG.DE) kann ihre Gewinne hingegen nicht halten: Nach einem Kurssprung von sechs Prozent drücken Gewinnmitnahmen das Plus auf rund ein halbes Prozent. Der Konflikt dürfte den Fokus der Anleger auf Raketenabwehrsysteme lenken, wovon Zulieferer wie Rheinmetall profitieren würden, sagt Citigroup-Analyst Charles J. Armitage.
14.05 Uhr - Nach der Eskalation des Nahost-Konflikts steuern die europäischen Bankaktien auf den größten Tagesverlust seit der Einführung der historisch hohen US-Zölle im April 2025 zu. Der Branchenindex(.SX7P) rutscht um 3,5 Prozent ab und gehört damit zu den größten Verlierern im breit gefassten europäischen Index Stoxx 600(.STOXX). Besonders stark unter Druck stehen die britischen Institute angesichts ihres umfangreichen Geschäfts im Nahen Osten: HSBC(HSBA.L), Barclays(BARC.L) und Standard Chartered(STAN.L) verbilligen sich an der Börse in London um knapp fünf bis knapp sechs Prozent. Andere Geldhäuser wie die Deutsche Bank(DBKGn.DE), BNP Paribas(BNPP.PA), Banco Bilbao(BBVA.MC) und die Commerzbank(CBKG.DE) büßen zwischen gut drei und mehr als vier Prozent ein. Auch der europäische Index für die Versicherungsbranche(.SXIP) gibt fast zwei Prozent nach. In den USA verlieren Großbanken wie Bank of America(BAC.N) und Citigroup(C.N) im vorbörslichen Handel zwischen rund zwei und drei Prozent.
13.40 Uhr - Die Eskalation des Konflikts im Nahen Osten hat die Aktien europäischer Luxusgüterkonzerne auf Talfahrt geschickt. Der Branchenindex(.STXLUXP) fällt um fast vier Prozent. Am stärksten unter Druck geraten unter anderem die Aktien der Schweizer Unternehmen Richemont(CFR.S) und Swatch(UHR.S), die in Zürich um jeweils mehr als 5,5 Prozent abrutschen. An der Börse in Paris verlieren LVMH(LVMH.PA), Hermes(HRMS.PA) und Kering(PRTP.PA) zwischen rund 3,5 und knapp fünf Prozent. In Mailand geht es für Brunello Cucinelli(BCU.MI), Salvatore Ferragamo(SFER.MI) und Moncler(MONC.MI) um knapp drei bis 3,5 Prozent nach unten. Händler begründeten die Verluste mit der Erwartung eines Rückgangs der Nachfrage nach Reisen sowie mit einer Flucht der Investoren in als sicher geltende Anlagen. Das zentrale Problem sei derzeit, dass weder Dauer noch Ausmaß des Konflikts absehbar seien, schrieben die Analysten des Brokerhauses Vontobel.
10.15 Uhr - Spekulationen auf höhere Frachtraten und knappe Kapazitäten lassen Anleger bei Aktien europäischer Reedereien zugreifen. Die Papiere von Maersk(MAERSKb.CO) und Hapag-Lloyd(HLAG.DE) legen um sieben beziehungsweise vier Prozent zu. Beide Container-Reedereien haben Schiffsdurchfahrten in der Straße von Hormus bis auf Weiteres ausgesetzt. Am Sonntag begannen sie, auch den Suezkanal und die Meerenge Bab al-Mandab zu meiden und leiten ihre Schiffe nun wieder um Afrika herum. Dies verknappt die Transportkapazitäten und schürt Erwartungen an steigende Frachtraten. Auch die Aktien der nordischen Tanker-Reedereien Torm(TRMDa.CO) und Frontline(FRO.OL) legen um rund fünf Prozent zu.
08.15 Uhr - Die Angriffe auf den Iran lassen Anleger zu als sicher angesehenen Anlagen greifen. Das treibt den Goldpreis(XAU=) um 2,5 Prozent auf 5410 Dollar je Feinunze. Australische Minen-Betreiber(.AXMM) waren ebenfalls gefragt. Ein entsprechender Branchenindex steigt den siebten Handelstag in Folge. Im Gesamtjahr hat er mehr als 20 Prozent zugelegt. Die Aktien von Evolution Mining(EVN.AX) und Northern Star Resources(NST.AX) legen um mehr als sechs beziehungsweise gut fünf Prozent zu.
07.44 Uhr - Die Eskalation im Nahen Osten lässt Aktien aus der Reisebranche einbrechen. Der Touristikkonzern TUI(TUI1n.DE) büßt im vorbörslichen Handel bei Lang & Schwarz rund elf Prozent ein. Lufthansa(LHAG.DE)-Aktien rutschen ebenfalls gut elf Prozent ab. Wegen des Konflikts im Nahen Osten ist der Ölpreis nach oben geschossen. Lufthansa hat bis zum 8. März zahlreiche Flüge in die Region gestrichen; auch Reiseveranstalter haben Angebote in der Region abgesagt.
(Zusammengestellt vom Reuters Marktteam. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)