24.02.26
15:01
Reuters
24. Feb (Reuters) - Nach dem Rücksetzer zum Wochenstart geht die Wall Street auf Stabilisierungskurs. Der Dow-Jones-Index(.DJI) legte in den ersten Handelsminuten am Dienstag leicht auf 48.925 Punkte zu, nachdem er am Montag 1,7 Prozent eingebüßt hatte. Auch der breiter gefasste S&P 500 und der Index der Technologiebörse Nasdaq(.IXIC) zeigten sich zur Eröffnung weitgehend stabil, nach einem Minus von jeweils rund einem Prozent am Vortag. Anhaltende Sorgen über die US-Zollpolitik und die Auswirkungen von Künstlicher Intelligenz (KI) bremsten jedoch eine deutlichere Erholung.
Zu den größten Gewinnern gehörten nach einem weiteren Multimilliarden-Auftrag zur Lieferung von KI-Prozessoren die Aktien von Advanced Micro Devices(AMD.O), die um rund acht Prozent zulegten. Der Chiphersteller teilte mit, er habe mit dem Facebook-Mutterkonzern Meta(META.O) einen Vertrag über die Lieferung von KI-Chips im Wert von bis zu 60 Milliarden Dollar über fünf Jahre geschlossen. Auch die Papiere der Baumarktkette Home Depot(HD.N) stiegen um rund vier Prozent, nachdem das Unternehmen die Schätzungen für das vierte Quartal übertroffen und seine Jahresprognosen bekräftigt hatte.
Besonders im Fokus stand der Software-Sektor, der am Montag um 4,3 Prozent eingebrochen war und seit Jahresbeginn fast ein Viertel seines Wertes verloren hat. Anleger befürchten, dass KI etablierte Geschäftsmodelle bedroht. Die Geschäftszahlen von Branchengrößen wie Salesforce(CRM.N) und Intuit(INTU.O) in dieser Woche werden daher mit Spannung erwartet. Allen voran fiebern Anleger den am Mittwoch anstehenden Zahlen des KI-Vorreiters Nvidia(NVDA.O) entgegen. Im Vorfeld gaben die Aktien des Chipherstellers am Dienstag mehr als ein Prozent nach.
Im weiteren Tagesverlauf richten sich die Blicke auf die Rede zur Lage der Nation von US-Präsident Donald Trump sowie auf Auftritte von mindestens sechs Vertretern der US-Notenbank Fed. Anleger erhoffen sich davon Hinweise auf den weiteren geldpolitischen Kurs. Derzeit wird erwartet, dass die Fed die Zinsen auf ihrer Sitzung im März unverändert lassen wird.
(Bericht von Shashwat Chauhan, Ragini Mathur, geschrieben von Stefanie Geiger, redigiert von . Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte)
24.02.26
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