20.02.26
16:19
Reuters
Frankfurt, 20. Feb (Reuters) - Es folgt der Börsen-Ticker zu wichtigen Kursbewegungen an den internationalen Finanzmärkten und ihren Ursachen:
17.00 Uhr - Anleger der vom US-Zollhammer besonders getroffenen Einzelhandelsaktien atmen nach dem Veto des Obersten Gerichtshofs auf. Aktien des Sportbekleidungsgiganten Nike (NKE.N) steigen um ein Prozent, Deckers Outdoor(DECK.N) und Birkenstock(BIRK.N) um je rund zwei Prozent, Under Armour(UAA.N) um drei Prozent. Titel der Supermarktkette Target(TGT.N) legen um zwei Prozent zu, Aktien des Möbelherstellers RH(RH.N) um zehn Prozent, die Titel von Wayfair(W.N) gewinnen acht Prozent. Die Luxusmarken Ralph Lauren(RL.N), Capri Holdings(CPRI.N) und Tapestry(TPR.N) steigen um je zwei Prozent, ebenso wie die Aktien der Kosmetikunternehmen Estee Lauder(EL.N), Coty(COTY.N) und Elf Beauty(ELF.N).
14.40 Uhr - Die Futures auf die US-Aktienindizes fallen nach mauen Wirtschaftsdaten. Die Terminkontrakte auf den Dow Jones, S&P 500 und Nasdaq(YMc1)(NQc1)(ESc1) verlieren zwischen 0,2 und 0,4 Prozent. Das BIP-Wachstum verlangsamte sich im vierten Quartal deutlicher als erwartet, während die Inflation im Dezember mehr anzog als gedacht. Der Dollar-Index(.DXY) legt etwas zu und steht bei 97,957 Punkten. Die Rendite der zehnjährigen US-Staatsanleihen zieht auf 4,069 Prozent von zuvor 4,060 Prozent an.
14.15 Uhr - Höhere Gewinnausschüttungen beim italienischen Versicherer Unipol(UNPI.MI) locken Anleger an. Die Aktien steigen in Mailand um bis zu 6,7 Prozent auf den höchsten Stand seit sechseinhalb Wochen. Nach einem Gewinnwachstum von 36,8 Prozent im Geschäftsjahr soll eine Dividende von 1,12 Euro je Aktie gezahlt werden, ein Anstieg um 31,8 Prozent. Unipol sieht sich außerdem auf Kurs, die im Rahmen des Plans für die Jahre 2025 bis 2027 festgelegten Ziele zu übertreffen.
10.59 Uhr - Die Angst vor einer militärischen Auseinandersetzung zwischen den USA und Iran schiebt den europäischen Gaspreis weiter an. Der europäische Future verteuert sich in der Spitze um knapp vier Prozent auf 34,15 Euro je Megawattstunde. Am Mittwoch war er bereits um mehr als elf Prozent nach oben geschnellt. Experten zufolge fürchten Investoren mögliche Störungen bei den Lieferungen von verflüssigtem Erdgas (LNG) durch die Straße von Hormus. "Die Risiken für das europäische LNG-Angebot kommen ausgerechnet zu einer Zeit, in der die Lagerfüllstände bereits niedrig sind", sagt Jochen Stanzl von der Consorsbank. "Niedrige Gasspeicher lassen kaum Spielraum für zusätzliche Belastungsproben." Laut Daten von Gas Infrastructure Europe waren die Gasspeicher in der EU zuletzt zu 32,5 Prozent gefüllt, im Vergleich zu 43,3 Prozent zum gleichen Zeitpunkt im Vorjahr. US-Präsident Donald Trump erhöhte zuletzt den Druck auf den Iran und drängt Teheran zu einer zügigen Einigung im Atomstreit.
10.45 Uhr - Eine angehobene Prognose und ein überraschend hoher Dividendenvorschlag geben dem französischen Industriegase-Konzern Air Liquide(AIRP.PA) Rückenwind. Die Papiere verteuern sich um fast vier Prozent und sind damit die größten Gewinner im französischen Leitindex Cac 40(.FCHI). Air Liquide stellte eine weitere Verbesserung seiner Profitabilität in Aussicht: Nach der erwarteten Steigerung der operativen Marge um einen Prozentpunkt im laufenden Jahr soll sie 2027 um einen weiteren Prozentpunkt zulegen. Zudem schlug der Konzern für 2025 eine Dividende von 3,70 Euro je Aktie vor, nachdem Analysten 3,39 Euro prognostiziert hatten. Die Experten von JPMorgan bezeichneten die Zahlen als "beruhigend". Industriegase gelten als widerstandsfähiger als die europäische Chemiebranche insgesamt, die unter einer schwachen Nachfrage und hohen Energiekosten leidet.
10.25 Uhr - Überraschend starke Geschäftszahlen beflügeln die Aktien des italienischen Modekonzerns Moncler(MONC.MI). Die Papiere des Luxusjacken-Herstellers stiegen an der Mailänder Börse um rund 10,5 Prozent. Moncler verzeichnete 2025 einen Betriebsgewinn (Ebit) von 913,4 Millionen Euro und übertraf damit die Erwartungen der Experten, die im Schnitt mit 868 Millionen gerechnet hatten. Über den Prognosen lag auch der Umsatz. Die Analysten von Bernstein verwiesen unter anderem auf höhere Absatzmengen bei Monclers Kernkollektion, eine stärkere Nachfrage nach der Herren-Modemarke Stone Island und die erneute Kooperation mit dem britischen Label JW Anderson.
09.20 Uhr - Vor der Veröffentlichung einer Reihe von US-Daten macht der Greenback weiter Boden gut. Der Dollar-Index(.DXY) markiert mit 98,078 Punkten ein frisches Ein-Monats-Hoch. Er rückt um 0,2 Prozent vor. Aus den USA erwartet die Investoren am Nachmittag die erste Schätzung zum US-BIP. Der auch anstehende US-PCE-Index, der die persönlichen Ausgaben der Konsumenten beleuchtet, gilt als wichtiges Inflationsmaß für die US-Notenbank Fed. Anleger erhoffen sich von den Zahlen Rückschlüsse auf den Zinspfad der Fed in den kommenden Monaten. Zuletzt haben sich die Zinssenkungserwartungen in den USA leicht abgeschwächt. Die jüngsten US-Daten hätten mehrheitlich überzeugt und Äußerungen diverser Fed-Vertreter sowie das letzte Sitzungs-Protokoll machten deutlich, dass es die Zentralbank nicht eilig habe, die Zinsen zu senken, resümieren die Analysten der Helaba. Für die US-Währung ging es daher auf Wochensicht bergauf, der Dollar-Index legte um mehr als ein Prozent zu. Auftrieb erhielt der Greenback, der in Krisenzeiten gern als sicherer Hafen angesteuert wird, auch von den Spannungen zwischen USA und dem Iran. US-Präsident Donald Trump erhöhte zuletzt den Druck auf den Iran und drängt Teheran zu einer zügigen Einigung im Atomstreit. Anleger fürchten mögliche militärische Schritte der USA.
08.00 Uhr - Nach einer Hochstufung legen ThyssenKrupp(TKAG.DE) im frühen Frankfurter Handel zu. Die Aktien(TKAG.F) steigen um 3,4 Prozent und sind damit stärkster MDax(.MDAXI)-Wert. Die Analysten von Jefferies haben die Titel auf "Buy" von "Hold" gesetzt.
07.59 Uhr - Folgende Aktien werden am Freitag mit einem Dividendenabschlag gehandelt:
| Deutsche | Schlusskurs | Dividende |
| Unternehmen | ||
| Angaben in Euro | ||
| Infineon | 45,84 | 0,35 |
| Technologies | ||
| AG(IFXGn.DE) |
07.22 Uhr - Die Angst vor einer Eskalation zwischen den USA und Iran treibt die Ölpreise auf den höchsten Stand seit fast sieben Monaten. Das Nordseeöl Brent(LCOc1) und das US-Öl WTI(CLc1) verteuerten sich jeweils um knapp ein Prozent auf 72,34 beziehungsweise 67 Dollar je Fass. Auf Wochensicht haben die Notierungen sechseinhalb Prozent zugelegt. US-Präsident Donald Trump erhöhte zuletzt den Druck auf den Iran und dringt Teheran zu einer zügigen Einigung im Atomstreit. Er nannte in diesem Zusammenhang eine Frist von zehn Tagen, ohne näher darauf einzugehen. Die Spannungen werden durch militärische Muskelspiele auf beiden Seiten verschärft. Anleger fürchten, dass mögliche Störungen des Schiffsverkehrs in der Straße von Hormus zur Versorgungsengpässen am Ölmarkt führen könnten. Dies versetze die Märkte in Alarmbereitschaft, sagt Priyanka Sachdeva von Phillip Nova.
(Zusammengestellt vom Reuters Marktteam. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)
20.02.26
16:19
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17.00 Uhr - Anleger der vom US-Zollhammer besonders getroffenen Einzelhandelsaktien atmen nach dem Veto des Obersten Gerichtshofs auf. Aktien des Sportbekleidungsgiganten Nike (NKE.N) steigen um ein Prozent, Deckers Outdoor(DECK.N) und Birkenstock(BIRK.N) um je rund zwei Prozent, Under Armour(UAA.N) um drei Prozent. Titel der Supermarktkette Target(TGT.N) legen um zwei Prozent zu, Aktien des Möbelherstellers RH(RH.N) um zehn Prozent, die Titel von Wayfair(W.N) gewinnen acht Prozent. Die Luxusmarken Ralph Lauren(RL.N), Capri Holdings(CPRI.N) und Tapestry(TPR.N) steigen um je zwei Prozent, ebenso wie die Aktien der Kosmetikunternehmen Estee Lauder(EL.N), Coty(COTY.N) und Elf Beauty(ELF.N).
14.40 Uhr - Die Futures auf die US-Aktienindizes fallen nach mauen Wirtschaftsdaten. Die Terminkontrakte auf den Dow Jones, S&P 500 und Nasdaq(YMc1)(NQc1)(ESc1) verlieren zwischen 0,2 und 0,4 Prozent. Das BIP-Wachstum verlangsamte sich im vierten Quartal deutlicher als erwartet, während die Inflation im Dezember mehr anzog als gedacht. Der Dollar-Index(.DXY) legt etwas zu und steht bei 97,957 Punkten. Die Rendite der zehnjährigen US-Staatsanleihen zieht auf 4,069 Prozent von zuvor 4,060 Prozent an.
14.15 Uhr - Höhere Gewinnausschüttungen beim italienischen Versicherer Unipol(UNPI.MI) locken Anleger an. Die Aktien steigen in Mailand um bis zu 6,7 Prozent auf den höchsten Stand seit sechseinhalb Wochen. Nach einem Gewinnwachstum von 36,8 Prozent im Geschäftsjahr soll eine Dividende von 1,12 Euro je Aktie gezahlt werden, ein Anstieg um 31,8 Prozent. Unipol sieht sich außerdem auf Kurs, die im Rahmen des Plans für die Jahre 2025 bis 2027 festgelegten Ziele zu übertreffen.
10.59 Uhr - Die Angst vor einer militärischen Auseinandersetzung zwischen den USA und Iran schiebt den europäischen Gaspreis weiter an. Der europäische Future verteuert sich in der Spitze um knapp vier Prozent auf 34,15 Euro je Megawattstunde. Am Mittwoch war er bereits um mehr als elf Prozent nach oben geschnellt. Experten zufolge fürchten Investoren mögliche Störungen bei den Lieferungen von verflüssigtem Erdgas (LNG) durch die Straße von Hormus. "Die Risiken für das europäische LNG-Angebot kommen ausgerechnet zu einer Zeit, in der die Lagerfüllstände bereits niedrig sind", sagt Jochen Stanzl von der Consorsbank. "Niedrige Gasspeicher lassen kaum Spielraum für zusätzliche Belastungsproben." Laut Daten von Gas Infrastructure Europe waren die Gasspeicher in der EU zuletzt zu 32,5 Prozent gefüllt, im Vergleich zu 43,3 Prozent zum gleichen Zeitpunkt im Vorjahr. US-Präsident Donald Trump erhöhte zuletzt den Druck auf den Iran und drängt Teheran zu einer zügigen Einigung im Atomstreit.
10.45 Uhr - Eine angehobene Prognose und ein überraschend hoher Dividendenvorschlag geben dem französischen Industriegase-Konzern Air Liquide(AIRP.PA) Rückenwind. Die Papiere verteuern sich um fast vier Prozent und sind damit die größten Gewinner im französischen Leitindex Cac 40(.FCHI). Air Liquide stellte eine weitere Verbesserung seiner Profitabilität in Aussicht: Nach der erwarteten Steigerung der operativen Marge um einen Prozentpunkt im laufenden Jahr soll sie 2027 um einen weiteren Prozentpunkt zulegen. Zudem schlug der Konzern für 2025 eine Dividende von 3,70 Euro je Aktie vor, nachdem Analysten 3,39 Euro prognostiziert hatten. Die Experten von JPMorgan bezeichneten die Zahlen als "beruhigend". Industriegase gelten als widerstandsfähiger als die europäische Chemiebranche insgesamt, die unter einer schwachen Nachfrage und hohen Energiekosten leidet.
10.25 Uhr - Überraschend starke Geschäftszahlen beflügeln die Aktien des italienischen Modekonzerns Moncler(MONC.MI). Die Papiere des Luxusjacken-Herstellers stiegen an der Mailänder Börse um rund 10,5 Prozent. Moncler verzeichnete 2025 einen Betriebsgewinn (Ebit) von 913,4 Millionen Euro und übertraf damit die Erwartungen der Experten, die im Schnitt mit 868 Millionen gerechnet hatten. Über den Prognosen lag auch der Umsatz. Die Analysten von Bernstein verwiesen unter anderem auf höhere Absatzmengen bei Monclers Kernkollektion, eine stärkere Nachfrage nach der Herren-Modemarke Stone Island und die erneute Kooperation mit dem britischen Label JW Anderson.
09.20 Uhr - Vor der Veröffentlichung einer Reihe von US-Daten macht der Greenback weiter Boden gut. Der Dollar-Index(.DXY) markiert mit 98,078 Punkten ein frisches Ein-Monats-Hoch. Er rückt um 0,2 Prozent vor. Aus den USA erwartet die Investoren am Nachmittag die erste Schätzung zum US-BIP. Der auch anstehende US-PCE-Index, der die persönlichen Ausgaben der Konsumenten beleuchtet, gilt als wichtiges Inflationsmaß für die US-Notenbank Fed. Anleger erhoffen sich von den Zahlen Rückschlüsse auf den Zinspfad der Fed in den kommenden Monaten. Zuletzt haben sich die Zinssenkungserwartungen in den USA leicht abgeschwächt. Die jüngsten US-Daten hätten mehrheitlich überzeugt und Äußerungen diverser Fed-Vertreter sowie das letzte Sitzungs-Protokoll machten deutlich, dass es die Zentralbank nicht eilig habe, die Zinsen zu senken, resümieren die Analysten der Helaba. Für die US-Währung ging es daher auf Wochensicht bergauf, der Dollar-Index legte um mehr als ein Prozent zu. Auftrieb erhielt der Greenback, der in Krisenzeiten gern als sicherer Hafen angesteuert wird, auch von den Spannungen zwischen USA und dem Iran. US-Präsident Donald Trump erhöhte zuletzt den Druck auf den Iran und drängt Teheran zu einer zügigen Einigung im Atomstreit. Anleger fürchten mögliche militärische Schritte der USA.
08.00 Uhr - Nach einer Hochstufung legen ThyssenKrupp(TKAG.DE) im frühen Frankfurter Handel zu. Die Aktien(TKAG.F) steigen um 3,4 Prozent und sind damit stärkster MDax(.MDAXI)-Wert. Die Analysten von Jefferies haben die Titel auf "Buy" von "Hold" gesetzt.
07.59 Uhr - Folgende Aktien werden am Freitag mit einem Dividendenabschlag gehandelt:
Infineon Technologies AG (IFXGn.DE)
07.22 Uhr - Die Angst vor einer Eskalation zwischen den USA und Iran treibt die Ölpreise auf den höchsten Stand seit fast sieben Monaten. Das Nordseeöl Brent(LCOc1) und das US-Öl WTI(CLc1) verteuerten sich jeweils um knapp ein Prozent auf 72,34 beziehungsweise 67 Dollar je Fass. Auf Wochensicht haben die Notierungen sechseinhalb Prozent zugelegt. US-Präsident Donald Trump erhöhte zuletzt den Druck auf den Iran und dringt Teheran zu einer zügigen Einigung im Atomstreit. Er nannte in diesem Zusammenhang eine Frist von zehn Tagen, ohne näher darauf einzugehen. Die Spannungen werden durch militärische Muskelspiele auf beiden Seiten verschärft. Anleger fürchten, dass mögliche Störungen des Schiffsverkehrs in der Straße von Hormus zur Versorgungsengpässen am Ölmarkt führen könnten. Dies versetze die Märkte in Alarmbereitschaft, sagt Priyanka Sachdeva von Phillip Nova.
(Zusammengestellt vom Reuters Marktteam. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)