15.01.26
10:20
Reuters
Frankfurt, 15. Jan (Reuters) - Es folgt der Börsen-Ticker zu wichtigen Kursbewegungen an den internationalen Finanzmärkten und ihren Ursachen:
11.10 Uhr - Ein mauer Ausblick des britischen Hausbaukonzerns Taylor Wimpey(TW.L) vergrault die Anleger. Die Aktien fallen um bis zu 5,2 Prozent auf den tiefsten Stand seit November. Die operative Gewinnmarge, die 2025 bei elf Prozent gelegen hatte, soll in diesem Jahr schrumpfen. Geschuldet sei dies dem schwächeren Auftragsbestand zu Beginn des Geschäftsjahres und niedrigeren Preisen bei Großaufträgen. Analysten hätten im Durchschnitt mit einer gewissen Margenerholung gerechnet, sagte Oli Creasey, Leiter der Immobilienanalyse bei Quilter Cheviot. "Die Prognose einer weiteren Verschlechterung entspricht nicht den Erwartungen des Marktes."
10.50 Uhr - Die Einstellung der Ermittlungen durch das US-Justizministerium in einem Geldwäscheskandal treibt die Aktien der Swedbank(SWEDa.ST) in die Höhe. Die Titel des schwedischen Finanzinstituts gewinnen bis zu 6,8 Prozent. Der Abschluss – und das Ausbleiben einer Geldstrafe – sei ein eindeutig positives Ergebnis, heißt es in einem Kommentar der Citi. Das US-Justizministerium gab keine Gründe an, warum die Ermittlungen eingestellt wurden. Die Swedbank geriet in einen regionalen Geldwäscheskandal, der seinen Ursprung bei der Danske Bank(DANSKE.CO) hatte.
09.57 Uhr - Der Rekordgewinn von TSMC(2330.TW) im vierten Quartal macht Anlegern Lust auf Tech-Aktien. Der weltgrößte Chip-Auftragsfertiger profitiert stark vom Boom bei Künstlicher Intelligenz. Der europäische Branchenindex(.SX8P) rückt um bis zu drei Prozent vor. Die Titel der niederländischen Chip-Firma ASML(ASML.AS) steigen in der Spitze um 7,6 Prozent auf einen Rekordwert von 1167 Euro. ASM International(ASMI.AS) springen um gut zehn Prozent in die Höhe, BE Semiconductor(BESI.AS) gewinnen 6,5 Prozent. Im MDax(.MDAXI) rücken Aixtron(AIXGn.DE) um 4,2 Prozent vor.
07.40 Uhr - Angesichts nachlassender Sorgen vor einem unmittelbaren US-Angriff auf den Iran gerät der Ölpreis ins Rutschen. Das Nordseeöl Brent(LCOc1) und das US-Öl WTI(CLc1) geben in der Spitze rund dreieinhalb Prozent auf 64,23 beziehungsweise 59,84 Dollar je Fass nach. An den vergangenen drei Handelstagen waren die Preise um gut fünf Prozent nach oben geschnellt. Anleger fürchten im Fall eines Militärschlags Versorgungsengpässse. US-Präsident Donald Trump hatte am Mittwoch erklärt, er sehe nach seinen Drohungen gegen den Iran einen Rückgang des gewaltsamen Vorgehens der iranischen Führung gegen Demonstranten. Hiroyuki Kikukawa von Nissan Securities geht davon aus, dass WTI vorerst im Bereich von 55 bis 65 Dollar gehandelt werden dürfte - auch wenn die geopolitischen Risiken hoch blieben und unvorhergesehene Ereignisse das Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage stören könnten.
(Zusammengestellt vom Reuters Marktteam)
15.01.26
10:20
Reuters
Frankfurt, 15. Jan (Reuters) - Es folgt der Börsen-Ticker zu wichtigen Kursbewegungen an den internationalen Finanzmärkten und ihren Ursachen:
11.10 Uhr - Ein mauer Ausblick des britischen Hausbaukonzerns Taylor Wimpey(TW.L) vergrault die Anleger. Die Aktien fallen um bis zu 5,2 Prozent auf den tiefsten Stand seit November. Die operative Gewinnmarge, die 2025 bei elf Prozent gelegen hatte, soll in diesem Jahr schrumpfen. Geschuldet sei dies dem schwächeren Auftragsbestand zu Beginn des Geschäftsjahres und niedrigeren Preisen bei Großaufträgen. Analysten hätten im Durchschnitt mit einer gewissen Margenerholung gerechnet, sagte Oli Creasey, Leiter der Immobilienanalyse bei Quilter Cheviot. "Die Prognose einer weiteren Verschlechterung entspricht nicht den Erwartungen des Marktes."
10.50 Uhr - Die Einstellung der Ermittlungen durch das US-Justizministerium in einem Geldwäscheskandal treibt die Aktien der Swedbank(SWEDa.ST) in die Höhe. Die Titel des schwedischen Finanzinstituts gewinnen bis zu 6,8 Prozent. Der Abschluss – und das Ausbleiben einer Geldstrafe – sei ein eindeutig positives Ergebnis, heißt es in einem Kommentar der Citi. Das US-Justizministerium gab keine Gründe an, warum die Ermittlungen eingestellt wurden. Die Swedbank geriet in einen regionalen Geldwäscheskandal, der seinen Ursprung bei der Danske Bank(DANSKE.CO) hatte.
09.57 Uhr - Der Rekordgewinn von TSMC(2330.TW) im vierten Quartal macht Anlegern Lust auf Tech-Aktien. Der weltgrößte Chip-Auftragsfertiger profitiert stark vom Boom bei Künstlicher Intelligenz. Der europäische Branchenindex(.SX8P) rückt um bis zu drei Prozent vor. Die Titel der niederländischen Chip-Firma ASML(ASML.AS) steigen in der Spitze um 7,6 Prozent auf einen Rekordwert von 1167 Euro. ASM International(ASMI.AS) springen um gut zehn Prozent in die Höhe, BE Semiconductor(BESI.AS) gewinnen 6,5 Prozent. Im MDax(.MDAXI) rücken Aixtron(AIXGn.DE) um 4,2 Prozent vor.
07.40 Uhr - Angesichts nachlassender Sorgen vor einem unmittelbaren US-Angriff auf den Iran gerät der Ölpreis ins Rutschen. Das Nordseeöl Brent(LCOc1) und das US-Öl WTI(CLc1) geben in der Spitze rund dreieinhalb Prozent auf 64,23 beziehungsweise 59,84 Dollar je Fass nach. An den vergangenen drei Handelstagen waren die Preise um gut fünf Prozent nach oben geschnellt. Anleger fürchten im Fall eines Militärschlags Versorgungsengpässse. US-Präsident Donald Trump hatte am Mittwoch erklärt, er sehe nach seinen Drohungen gegen den Iran einen Rückgang des gewaltsamen Vorgehens der iranischen Führung gegen Demonstranten. Hiroyuki Kikukawa von Nissan Securities geht davon aus, dass WTI vorerst im Bereich von 55 bis 65 Dollar gehandelt werden dürfte - auch wenn die geopolitischen Risiken hoch blieben und unvorhergesehene Ereignisse das Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage stören könnten.
(Zusammengestellt vom Reuters Marktteam)