26.03.25
10:07
Reuters
Frankfurt, 26. Mrz (Reuters) - Die Stimmung an den indonesischen Finanzmärkten bleibt trotz leichter Erholungstendenzen angespannt. Die Börse in Jakarta(.JKSE) stieg am Mittwoch um 3,8 Prozent auf den höchsten Stand seit über einer Woche, während die Landeswährung Rupiah(IDR=) in Sichtweite ihres Allzeittiefs mehr oder weniger auf der Stelle trat. Der Dollar verbilligte sich im Zuge dessen um 0,1 Prozent auf 16.575 Rupiah. Marktteilnehmer warnten, dass die Verschnaufpause nur von kurzer Dauer sein könnte.
Sorgen über die Wachstumsaussichten und die Haushaltsstabilität des Landes hatten an den Märkten zuletzt große Verkaufswellen ausgelöst. Der Aktienmarkt war zu Wochenbeginn auf den tiefsten Stand seit September 2021 gerauscht. Die Rupiah war auf ihren niedrigsten Stand seit der asiatischen Finanzkrise 1998 gestürzt, was die Zentralbank auf den Plan gerufen hatte. Die Währungshüter sind gezwungen, regelmäßig in den Markt einzugreifen, um den Kursrückgang zu bremsen. Seit Jahresbeginn hat die Devise drei Prozent abgewertet. "Die Stimmung ist sehr schlecht, egal, ob man Aktien oder die Rupiah betrachtet", sagte Pauline Ng, Leiterin der Aktienabteilung für südostasiatische Länder bei JPMorgan Asset Management.
Beim Amtsantritt der neuen Regierung unter Präsident Prabowo Subianto im Oktober hatten Marktteilnehmer eigentlich mit keinen großen Veränderungen gerechnet. Die Sorgen über Prabowos massive Sozialausgaben, Haushaltskürzungen und die Absage einer Steuererhöhung erschütterten dann aber das Vertrauen der Anleger. Auch die Einführung des neuen Staatsfonds Danantara Indonesia schürte Bedenken hinsichtlich einer möglichen politischen Einflussnahme.
(Bericht von Ankur Banerjee, geschrieben von Anika Ross. Bei Rückfragen wenden Sie sich an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)
26.03.25
10:07
Reuters
Frankfurt, 26. Mrz (Reuters) - Die Stimmung an den indonesischen Finanzmärkten bleibt trotz leichter Erholungstendenzen angespannt. Die Börse in Jakarta(.JKSE) stieg am Mittwoch um 3,8 Prozent auf den höchsten Stand seit über einer Woche, während die Landeswährung Rupiah(IDR=) in Sichtweite ihres Allzeittiefs mehr oder weniger auf der Stelle trat. Der Dollar verbilligte sich im Zuge dessen um 0,1 Prozent auf 16.575 Rupiah. Marktteilnehmer warnten, dass die Verschnaufpause nur von kurzer Dauer sein könnte.
Sorgen über die Wachstumsaussichten und die Haushaltsstabilität des Landes hatten an den Märkten zuletzt große Verkaufswellen ausgelöst. Der Aktienmarkt war zu Wochenbeginn auf den tiefsten Stand seit September 2021 gerauscht. Die Rupiah war auf ihren niedrigsten Stand seit der asiatischen Finanzkrise 1998 gestürzt, was die Zentralbank auf den Plan gerufen hatte. Die Währungshüter sind gezwungen, regelmäßig in den Markt einzugreifen, um den Kursrückgang zu bremsen. Seit Jahresbeginn hat die Devise drei Prozent abgewertet. "Die Stimmung ist sehr schlecht, egal, ob man Aktien oder die Rupiah betrachtet", sagte Pauline Ng, Leiterin der Aktienabteilung für südostasiatische Länder bei JPMorgan Asset Management.
Beim Amtsantritt der neuen Regierung unter Präsident Prabowo Subianto im Oktober hatten Marktteilnehmer eigentlich mit keinen großen Veränderungen gerechnet. Die Sorgen über Prabowos massive Sozialausgaben, Haushaltskürzungen und die Absage einer Steuererhöhung erschütterten dann aber das Vertrauen der Anleger. Auch die Einführung des neuen Staatsfonds Danantara Indonesia schürte Bedenken hinsichtlich einer möglichen politischen Einflussnahme.
(Bericht von Ankur Banerjee, geschrieben von Anika Ross. Bei Rückfragen wenden Sie sich an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)