04.03.25
12:33
Reuters
Frankfurt, 04. Mrz (Reuters) - Es folgt der Börsen-Ticker zu wichtigen Kursbewegungen an den internationalen Finanzmärkten und ihren Ursachen:
13.30 Uhr - Ein Absatzrückgang bei in China gefertigten Fahrzeugen setzt Tesla(TSLA.O) unter Druck. Die Papiere des US-Elektroautopioniers geben im vorbörslichen Handel an der Wall Street 2,6 Prozent nach. Der US-Konzern verkaufte im Januar und Februar 93.926 in China gefertigte Fahrzeuge – ein Minus von 28,7 Prozent im Jahresvergleich, wie Daten des Branchenverbands China Passenger Car Association (CPCA) zeigen. Dabei sank der Februar-Absatz mit 30.688 Autos auf den tiefsten Stand seit August 2022. Tesla ist in der Volksrepublik einem starken lokalen Preiswettbewerb ausgesetzt: Der chinesische Rivale BYD(1211.HK)(002594.SZ) verzeichnete etwa im vergangenen Monat einen Anstieg der Verkäufe um 90,4 Prozent auf 614.679 Fahrzeuge. Zudem exportiert Tesla seine in China gefertigten E-Autos in andere Märkte – etwa nach Europa, wo die Verkäufe im Januar um 45 Prozent einbrachen.
12.30 Uhr - Die Aussetzung der US-Militärhilfe für die Ukraine drückt die Aktien polnischer Unternehmen. Der Warschauer Leitindex Wig20(.WIG20) gibt 2,6 Prozent nach. Am stärksten unter Druck stehen die Titel im Finanzsektor. Die Banken Alior(ALRR.WA), PKO(PKO.WA) und Pekao(PEO.WA) verlieren jeweils rund 3,5 Prozent. Aus den Depots fliegen auch die Papiere des Modekonzerns LPP(LPPP.WA), die um gut drei Prozent abrutschen. "Die polnischen Marktteilnehmer ziehen sich zurück, weil die geopolitischen Risiken und Gefahren zunehmen - und zwar auch direkt um unser Land herum", erläutert Jakub Szkopek, Analyst bei der zentral- und osteuropäischen Bankengruppe Erste Group.
11.15 Uhr - Die Aussicht auf eine Produktionssteigerung des Ölkartells Opec+ drückt die Preise am Ölmarkt. Die Nordsee-Rohölsorte Brent(LCOc1) und die US-Sorte WTI(CLc1) verbilligen sich um jeweils mehr als ein Prozent auf 70,67 und 67,62 Dollar je Fass (159 Liter). Die Organisation erdölexportierender Länder hat angekündigt, an der geplanten Erhöhung der Ölförderung im April um 138.000 Barrel pro Tag festzuhalten. Dies wird die erste Produktionssteigerung der Opec+ seit 2022 sein. "Obwohl diese Entscheidung lediglich darauf abzielt, frühere Produktionskürzungen schrittweise aufzuheben, hat sie dennoch Sorgen über ein mögliches Überangebot am Ölmarkt geschürt", sagte Darren Lim, Rohstoffstratege beim Broker Phillip Nova. Für schlechte Stimmung am Ölmarkt sorge zugleich das Inkrafttreten neuer US-Zölle sowie der vorübergehende Stopp der US-Militärhilfen für die Ukraine.
(Zusammengestellt vom Reuters Marktteam. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)
04.03.25
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