25.02.25
22:52
Reuters
25. Feb (Reuters) - Es folgt der Börsen-Ticker zu wichtigen Kursbewegungen an den internationalen Finanzmärkten und ihren Ursachen:
23.45 Uhr - Die Aktien des Elektroauto-Startup Lucid(LCID.O) sind im nachbörslichen US-Handel bei Anlegern begehrt und klettern um 9,6 Prozent. Marktteilnehmer verweisen auf den Chefwechsel und die Quartalszahlen zur Begründung. Lucid-Chef Peter Rawlinson tritt zurück, der für das Tagesgeschäft zuständige Manager Marc Winterhoff wird den Posten vorübergehend übernehmen. Das Unternehmen prognostiziert für dieses Jahr eine Fahrzeugproduktion von etwa 20.000 Fahrzeugen, verglichen mit etwa 9000 Fahrzeugen im Jahr 2024. Lucid meldet für das vierte Quartal einen Umsatz von 234,5 Millionen Dollar und übertrifft damit die Erwartungen der Wall Street-Analysten, die mit 214,2 Millionen Dollar gerechnet hatten.
20.30 Uhr - Eine Untersuchung beim US-Krankenversicherer UnitedHealth(UNH.N) drückt die Aktie. Die Titel geben rund ein Prozent nach. Der US-Senator Chuck Grassley forderte am Montag in einem Brief an den UnitedHealth-Konzernchef Andrew Witty detaillierte Informationen über die Abrechnungspraktiken des Unternehmens an. Dabei zitierte er die jüngsten Erkenntnisse des "Wall Street Journal" (WSJ). Die Zeitung hatte zuletzt eine Reihe von Berichten veröffentlicht, in denen beschrieben wird, wie UnitedHealth die Abrechnungsregeln des staatlichen Versicherungsprogramms Medicare zu seinen Gunsten ausgenutzt habe. Sie berichtete ebenfalls zuerst über Grassleys Brief. "Wir begrüßen die Gelegenheit, Senator Grassley die Fakten darzulegen - insbesondere in Anbetracht der anhaltenden Desinformationskampagne des WSJ", teilte UnitedHealth mit.
19.30 Uhr - Der jüngste Quartalsbericht der US-Baumarktkette Home Depot(HD.N) kommt bei den Anlegern insgesamt gut an. Die Titel klettern um 4,6 Prozent. Das Unternehmen prognostizierte zwar für das laufende Jahr ein Umsatzwachstum unter den Expertenerwartungen. Allerdings meldete es für das vierte Quartal einen Anstieg des Umsatzes um 0,8 Prozent, während Analysten im Schnitt von einem Rückgang um 1,87 Prozent ausgegangen waren. Home Depot kämpft mit einer schwachen Nachfrage am Immobilienmarkt angesichts der hohen Zinsen.
18.40 Uhr - Ein Absatzeinbruch in Europa beschert der Tesla(TSLA.O)-Aktie einen Kursrutsch. Die Titel des Elektroautopioniers verlieren 8,5 Prozent auf 302,39 Dollar und sind so billig wie seit Anfang November nicht mehr. Damit bauen sie ihre Gewinne nach dem Wahlsieg von US-Präsident Donald Trump fast vollständig ab. Teslas Absatz in Europa sank im Januar um 45 Prozent, wie die jüngsten Daten der European Automobile Manufacturers Association (ACEA) zeigten. Die Verkäufe aller Elektrofahrzeuge in der Region schnellten indes im selben Monat um 37 Prozent in die Höhe.
16.35 Uhr - Eine enttäuschende Prognose lässt die Aktie der US-Donut-Kette Krispy Kreme(DNUT.O) einbrechen. Die Titel des Unternehmens aus North Carolina rutschen an der Wall Street um rund 25 Prozent ab und sind mit 6,84 Dollar so billig wie nie. Krispy Kreme erwartet 2025 angesichts einer schwächelnden Nachfrage ein bereinigtes Ergebnis von 4 bis 8 Cent je Aktie. Analysten waren im Schnitt von 30 Cent ausgegangen. Außerdem hat das Unternehmen nach eigenen Angaben angefangen, seine Franchisen in bestimmten Ländern zu prüfen und Managementteams umzustrukturieren, um die Profitabilität zu verbessern.
15.25 Uhr - Die langfristige Prognose von PayPal(PYPL.O) kommt bei den Anlegern gut an. Die Titel des Zahlungsdienstleisters aus Kalifornien klettern vor US-Handelsstart um drei Prozent. PayPal prognostizierte bis 2027 ein Wachstum der Transaktionsmarge im hohen einstelligen Bereich und ein bereinigtes Gewinnwachstum von mindestens elf bis 14 Prozent. Längerfristig dürften die Transaktionsmarge und das Gewinnwachstum um mehr als 10 und 20 Prozent steigen.
14.40 Uhr - Die US-Pharmafirma Eli Lilly(LLY.N) hat angefangen, höhere Dosen ihres Abnehmmittels Zepbound zu einem niedrigeren Preis zu verkaufen und stützt damit ihre Aktie. Die Papiere rücken vorbörslich um 1,5 Prozent vor. Das Unternehmen aus Indiana teilte mit, dass Patienten nun Ampullen mit 7,5 und 10 Milligramm von Zepbound für 499 Dollar pro Monat online kaufen könnten. Das sind fast 23 Prozent weniger als die 650 Dollar, die Eli Lilly zuvor für Zepbound-Autoinjektoren für Patienten berechnet hatte, deren Versicherung die Kosten für das Präparat nicht deckt. Lilly sucht nach Möglichkeiten, die Nachfrage nach Zepbound in diesem Jahr weiter anzukurbeln, um besser mit dem dänischen Rivalen Novo Nordisk(NOVOb.CO) konkurrieren zu können. Der US-Konzern hatte im August 2024 Ampullen mit den niedrigsten Dosen von Zepbound auf den Markt gebracht, um Lieferengpässen entgegenzuwirken. In den vergangenen drei Monaten erklärte die US-Arzneimittelbehörde den Engpass bei Zepbound und Novo Nordisks Wegovy für beendet.
13.50 Uhr - Ein enttäuschender Geschäftsbericht setzt die Aktie von Zoom(ZM.O) unter Druck. Die Titel des Videodienstleisters bröckeln im vorbörslichen Handel an der Wall Street um gut vier Prozent ab. Zoom erwartet 2026 einen Umsatz zwischen 4,79 und 4,80 Milliarden Dollar, Analysten hatten im Schnitt mit 4,81 Milliarden gerechnet. Hintergrund sei die Abkehr von hybriden Arbeitsmodellen in den USA. Jeremy Goldman, Direktor beim Analysehaus Emarketer, zeigt sich skeptisch. "Das Wachstum von Zoom hinkt dem der Konkurrenz hinterher", sagt der Experte. "Der Name ist seit fünf Jahren ein allgemein bekannter Begriff, und trotzdem fühlt es sich immer noch so an, als wäre das Unternehmen mehr durch seine Pandemie-Ära definiert als durch eine überzeugende Vision für die Zukunft."
09.25 Uhr - Nach dem Rückzug von Unilever(ULVR.L)-Chef Hein Schumacher kehren auch Aktionäre dem britischen Konsumgüterkonzern den Rücken. Die Titel fallen in London in der Spitze um mehr als drei Prozent auf den niedrigsten Wert seit mehr als einem halben Jahr. Schumacher werde im März im gegenseitigen Einvernehmen zurücktreten und Ende Mai das Unternehmen verlassen, teilte der Konzern mit. Sein Nachfolger werde Finanzvorstand Fernando Fernandez.
07.50 Uhr - Anleger ziehen sich aus Kryptowährungen zurück. Die größte Cyberdevise Bitcoin(BTC=) fällt in der Spitze um mehr als drei Prozent unter 91.000 Dollar und damit auf den niedrigsten Wert seit Mitte Januar. "Aus Furcht vor einem Handelsstreit zwischen den USA und wichtigen Handelspartnern ist der Bitcoin in der Nacht von Montag auf Dienstag kräftig unter die Räder gekommen", kommentierte Analyst Timo Emden von Emden Research. "Investoren fürchten, dass eine Eskalation des Handelsstreits die Inflation befeuern und somit die Zinssenkungsfantasien ausbremsen könnte."
(Zusammengestellt vom Reuters Marktteam. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)
25.02.25
22:52
Reuters
23.45 Uhr - Die Aktien des Elektroauto-Startup Lucid(LCID.O) sind im nachbörslichen US-Handel bei Anlegern begehrt und klettern um 9,6 Prozent. Marktteilnehmer verweisen auf den Chefwechsel und die Quartalszahlen zur Begründung. Lucid-Chef Peter Rawlinson tritt zurück, der für das Tagesgeschäft zuständige Manager Marc Winterhoff wird den Posten vorübergehend übernehmen. Das Unternehmen prognostiziert für dieses Jahr eine Fahrzeugproduktion von etwa 20.000 Fahrzeugen, verglichen mit etwa 9000 Fahrzeugen im Jahr 2024. Lucid meldet für das vierte Quartal einen Umsatz von 234,5 Millionen Dollar und übertrifft damit die Erwartungen der Wall Street-Analysten, die mit 214,2 Millionen Dollar gerechnet hatten.
20.30 Uhr - Eine Untersuchung beim US-Krankenversicherer UnitedHealth(UNH.N) drückt die Aktie. Die Titel geben rund ein Prozent nach. Der US-Senator Chuck Grassley forderte am Montag in einem Brief an den UnitedHealth-Konzernchef Andrew Witty detaillierte Informationen über die Abrechnungspraktiken des Unternehmens an. Dabei zitierte er die jüngsten Erkenntnisse des "Wall Street Journal" (WSJ). Die Zeitung hatte zuletzt eine Reihe von Berichten veröffentlicht, in denen beschrieben wird, wie UnitedHealth die Abrechnungsregeln des staatlichen Versicherungsprogramms Medicare zu seinen Gunsten ausgenutzt habe. Sie berichtete ebenfalls zuerst über Grassleys Brief. "Wir begrüßen die Gelegenheit, Senator Grassley die Fakten darzulegen - insbesondere in Anbetracht der anhaltenden Desinformationskampagne des WSJ", teilte UnitedHealth mit.
19.30 Uhr - Der jüngste Quartalsbericht der US-Baumarktkette Home Depot(HD.N) kommt bei den Anlegern insgesamt gut an. Die Titel klettern um 4,6 Prozent. Das Unternehmen prognostizierte zwar für das laufende Jahr ein Umsatzwachstum unter den Expertenerwartungen. Allerdings meldete es für das vierte Quartal einen Anstieg des Umsatzes um 0,8 Prozent, während Analysten im Schnitt von einem Rückgang um 1,87 Prozent ausgegangen waren. Home Depot kämpft mit einer schwachen Nachfrage am Immobilienmarkt angesichts der hohen Zinsen.
18.40 Uhr - Ein Absatzeinbruch in Europa beschert der Tesla(TSLA.O)-Aktie einen Kursrutsch. Die Titel des Elektroautopioniers verlieren 8,5 Prozent auf 302,39 Dollar und sind so billig wie seit Anfang November nicht mehr. Damit bauen sie ihre Gewinne nach dem Wahlsieg von US-Präsident Donald Trump fast vollständig ab. Teslas Absatz in Europa sank im Januar um 45 Prozent, wie die jüngsten Daten der European Automobile Manufacturers Association (ACEA) zeigten. Die Verkäufe aller Elektrofahrzeuge in der Region schnellten indes im selben Monat um 37 Prozent in die Höhe.
16.35 Uhr - Eine enttäuschende Prognose lässt die Aktie der US-Donut-Kette Krispy Kreme(DNUT.O) einbrechen. Die Titel des Unternehmens aus North Carolina rutschen an der Wall Street um rund 25 Prozent ab und sind mit 6,84 Dollar so billig wie nie. Krispy Kreme erwartet 2025 angesichts einer schwächelnden Nachfrage ein bereinigtes Ergebnis von 4 bis 8 Cent je Aktie. Analysten waren im Schnitt von 30 Cent ausgegangen. Außerdem hat das Unternehmen nach eigenen Angaben angefangen, seine Franchisen in bestimmten Ländern zu prüfen und Managementteams umzustrukturieren, um die Profitabilität zu verbessern.
15.25 Uhr - Die langfristige Prognose von PayPal(PYPL.O) kommt bei den Anlegern gut an. Die Titel des Zahlungsdienstleisters aus Kalifornien klettern vor US-Handelsstart um drei Prozent. PayPal prognostizierte bis 2027 ein Wachstum der Transaktionsmarge im hohen einstelligen Bereich und ein bereinigtes Gewinnwachstum von mindestens elf bis 14 Prozent. Längerfristig dürften die Transaktionsmarge und das Gewinnwachstum um mehr als 10 und 20 Prozent steigen.
14.40 Uhr - Die US-Pharmafirma Eli Lilly(LLY.N) hat angefangen, höhere Dosen ihres Abnehmmittels Zepbound zu einem niedrigeren Preis zu verkaufen und stützt damit ihre Aktie. Die Papiere rücken vorbörslich um 1,5 Prozent vor. Das Unternehmen aus Indiana teilte mit, dass Patienten nun Ampullen mit 7,5 und 10 Milligramm von Zepbound für 499 Dollar pro Monat online kaufen könnten. Das sind fast 23 Prozent weniger als die 650 Dollar, die Eli Lilly zuvor für Zepbound-Autoinjektoren für Patienten berechnet hatte, deren Versicherung die Kosten für das Präparat nicht deckt. Lilly sucht nach Möglichkeiten, die Nachfrage nach Zepbound in diesem Jahr weiter anzukurbeln, um besser mit dem dänischen Rivalen Novo Nordisk(NOVOb.CO) konkurrieren zu können. Der US-Konzern hatte im August 2024 Ampullen mit den niedrigsten Dosen von Zepbound auf den Markt gebracht, um Lieferengpässen entgegenzuwirken. In den vergangenen drei Monaten erklärte die US-Arzneimittelbehörde den Engpass bei Zepbound und Novo Nordisks Wegovy für beendet.
13.50 Uhr - Ein enttäuschender Geschäftsbericht setzt die Aktie von Zoom(ZM.O) unter Druck. Die Titel des Videodienstleisters bröckeln im vorbörslichen Handel an der Wall Street um gut vier Prozent ab. Zoom erwartet 2026 einen Umsatz zwischen 4,79 und 4,80 Milliarden Dollar, Analysten hatten im Schnitt mit 4,81 Milliarden gerechnet. Hintergrund sei die Abkehr von hybriden Arbeitsmodellen in den USA. Jeremy Goldman, Direktor beim Analysehaus Emarketer, zeigt sich skeptisch. "Das Wachstum von Zoom hinkt dem der Konkurrenz hinterher", sagt der Experte. "Der Name ist seit fünf Jahren ein allgemein bekannter Begriff, und trotzdem fühlt es sich immer noch so an, als wäre das Unternehmen mehr durch seine Pandemie-Ära definiert als durch eine überzeugende Vision für die Zukunft."
09.25 Uhr - Nach dem Rückzug von Unilever(ULVR.L)-Chef Hein Schumacher kehren auch Aktionäre dem britischen Konsumgüterkonzern den Rücken. Die Titel fallen in London in der Spitze um mehr als drei Prozent auf den niedrigsten Wert seit mehr als einem halben Jahr. Schumacher werde im März im gegenseitigen Einvernehmen zurücktreten und Ende Mai das Unternehmen verlassen, teilte der Konzern mit. Sein Nachfolger werde Finanzvorstand Fernando Fernandez.
07.50 Uhr - Anleger ziehen sich aus Kryptowährungen zurück. Die größte Cyberdevise Bitcoin(BTC=) fällt in der Spitze um mehr als drei Prozent unter 91.000 Dollar und damit auf den niedrigsten Wert seit Mitte Januar. "Aus Furcht vor einem Handelsstreit zwischen den USA und wichtigen Handelspartnern ist der Bitcoin in der Nacht von Montag auf Dienstag kräftig unter die Räder gekommen", kommentierte Analyst Timo Emden von Emden Research. "Investoren fürchten, dass eine Eskalation des Handelsstreits die Inflation befeuern und somit die Zinssenkungsfantasien ausbremsen könnte."
(Zusammengestellt vom Reuters Marktteam. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)