04.11.24
12:47
Reuters
Frankfurt, 04. Nov (Reuters) - Die Hoffnung auf höhere Kalipreise gibt K+S(SDFGn.DE) Auftrieb. Die Aktien des Düngemittel- und Salzherstellers stiegen am Montag in der Spitze um zehn Prozent auf ein Vier-Monats-Hoch von 12,36 Euro und waren damit mit Abstand größte MDax(.MDAXI)-Gewinner. Ein Händler verwies auf einen Medienbericht, wonach es zu möglichen Kali-Produktionskürzungen bei Konkurrenten kommen könnte. K+S wollte sich dazu nicht äußern.
Nach Angaben der staatlichen belarussischen Nachrichtenagentur Belta prüft der Präsident von Belarus, Alexander Lukaschenko, wegen der niedrigen Preise eine Kürzung der Kaliproduktion um rund 10 Prozent. Der heimische Anbieter Belaruskali, einer der weltweit größten Produzenten, solle einen solchen Schritt mit den russischen Düngemittelherstellern koordinieren.
Mit dem Beginn des Kriegs in der Ukraine waren Düngemittel knapper und teurer geworden; die Preise für Kali stiegen auf Rekordstände. Doch seit 2023 waren die Preise auf Talfahrt. K+S rechnet deshalb für dieses Jahr mit einem weiteren Ergebnisrückgang, ging zuletzt aber davon aus, dass der Kalipreis für den Rest des Jahres stabil bleibt.
(Bericht von Patricia Weiß und Daniela Pegna. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)
04.11.24
12:47
Reuters
Frankfurt, 04. Nov (Reuters) - Die Hoffnung auf höhere Kalipreise gibt K+S(SDFGn.DE) Auftrieb. Die Aktien des Düngemittel- und Salzherstellers stiegen am Montag in der Spitze um zehn Prozent auf ein Vier-Monats-Hoch von 12,36 Euro und waren damit mit Abstand größte MDax(.MDAXI)-Gewinner. Ein Händler verwies auf einen Medienbericht, wonach es zu möglichen Kali-Produktionskürzungen bei Konkurrenten kommen könnte. K+S wollte sich dazu nicht äußern.
Nach Angaben der staatlichen belarussischen Nachrichtenagentur Belta prüft der Präsident von Belarus, Alexander Lukaschenko, wegen der niedrigen Preise eine Kürzung der Kaliproduktion um rund 10 Prozent. Der heimische Anbieter Belaruskali, einer der weltweit größten Produzenten, solle einen solchen Schritt mit den russischen Düngemittelherstellern koordinieren.
Mit dem Beginn des Kriegs in der Ukraine waren Düngemittel knapper und teurer geworden; die Preise für Kali stiegen auf Rekordstände. Doch seit 2023 waren die Preise auf Talfahrt. K+S rechnet deshalb für dieses Jahr mit einem weiteren Ergebnisrückgang, ging zuletzt aber davon aus, dass der Kalipreis für den Rest des Jahres stabil bleibt.
(Bericht von Patricia Weiß und Daniela Pegna. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)