Der Blick nach Deutschland und Europa:
Die Lage im Iran belastet die Märkte. Der DAX bricht um rund 3,4 Prozent ein, der EuroStoxx verliert 3,6 Prozent. Die Unsicherheit über eine weitere Eskalation und steigende Energiepreise sorgt für deutliche Risikoaversion.
Gewinner sind heute Mangelware. Die Deutsche Börse kann als einziger Werte im DAX um 2,4 Prozent zulegen. Laut Bloomberg wurde die Aktie von zwei Brokern neu zum Kauf empfohlen.
(Deutsche Börse)
Am härtesten trifft es Beiersdorf. Der Ausblick des Unternehmens, so die Nachrichtenagentur Bloomberg, enttäuscht die Anleger und die Aktie verliert 20 Prozent.
(Beiersdorf AG)
Blick in die USA:
Auch dort dominiert die geopolitische Lage das Geschehen. Der S&P 500 verliert rund 1,5 Prozent, ebenso der Nasdaq 100. Anleger reduzieren Risiken quer durch alle Anlageklassen. Die Rendite der zehnjährigen US-Staatsanleihen bewegt sich weiter über 4 Prozent.
Bei den Einzelwerten kann sich Best Buy mit einem Plus von 5,4 Prozent behaupten. Die Quartalszahlen wurden laut Bloomberg positiv aufgenommen.
(Best Buy)
Deutlich schwächer zeigt sich Albemarle. Der Spezialchemiekonzern verliert rund 10 Prozent.
(Albemarle)
Auch Asien gerät unter Druck: Der Nikkei fällt um 3 Prozent, der südkoreanische Kospi sogar um mehr als 7,2 Prozent.
Am Devisenmarkt gewinnt der US-Dollar weiter an Stärke. Kryptowährungen geben ebenfalls nach: Bitcoin verliert rund 2 Prozent, Ethereum 3,5 Prozent. Selbst die Edelmetalle können sich dem Abverkauf nicht entziehen. Gold fällt um 4,1 Prozent, Silber um 7,8 Prozent.
Crude Öl verteuert sich um weitere 6,4% und steigt auf 76,4 USD.
Morgen stehen zwar Quartalszahlen von Adidas, Bayer und Symrise an. Doch der bestimmende Faktor bleibt die Entwicklung im Nahen Osten und bei den Energiepreisen.
Fazit: Aktien weltweit deutlich unter Druck, steigende Renditen und ein fester Dollar zeigen klar: Risk-off ist das Thema des Tages.
