29.04.26
20:42
Reuters
| * Ölpreise ziehen wieder an | |
| * | Warten auf große Tech-Earnings |
| * | NXP Semiconductors mit Kurssprung |
| (Neu: Schlusskurse, Fed-Entscheidung) | |
| New York, 29. Apr (Reuters) - Unter dem Eindruck | |
| steigender Ölpreise hat der US-Aktienmarkt am Mittwoch im Minus | |
| geschlossen. Der US-Standardwerteindex Dow Jones(.DJI) verlor | |
| 0,6 Prozent auf 48.862 Punkte. Der technologielastige | |
| Nasdaq(.IXIC) notierte kaum verändert bei 24.673 Zählern und der | |
| breit gefasste S&P 500(.SPX) schloss kaum verändert bei 7136 | |
| Stellen. | |
Das Weiße Haus bestätigte einen Bericht, wonach Präsident Donald Trump Regierungsvertreter angewiesen hat, sich auf eine längere Blockade iranischer Häfen vorzubereiten. Dies deutet auf anhaltenden Angebotsdruck aufgrund des eingeschränkten Schiffsverkehrs in der wichtigen Straße von Hormus hin. "Heute geben die Ölpreise weitgehend die Richtung am Markt vor, da es nicht so aussieht, als ob es eine rasche Lösung für die Sperrung der Straße von Hormus geben wird", sagte Sam Stovall, Chef-Anlagestratege bei CFRA Research in New York.
Die US-Notenbank Fed hielt wie erwartet zum dritten Mal in Folge still und beließ den Leitzins in der Bandbreite von 3,50 bis 3,75 Prozent. Für Aufmerksamkeit sorgte die Uneinigkeit der Währungshüter im Offenmarktausschuss über den Begleittext zum Zinsentscheid: Drei Notenbanker waren nicht mit dem Ausblick auf künftige Zinsanpassungen einverstanden.
Mit Spannung wurden die Ergebnisse von Amazon(AMZN.O), Meta(META.O), Microsoft(MSFT.O) und der Google-Muttergesellschaft Alphabet(GOOGL.O) nach Börsenschluss erwartet. Anleger blicken besonders darauf, wie sich die hohen Investitionen in Künstliche Intelligenz (KI) auszahlen werden. Für Unruhe sorgte ein Medienbericht, wonach das auf KI spezialisierte Softwarehaus OpenAI seine internen Ziele für wöchentliche Nutzerzahlen und Umsatz verfehlt hat. Die Markterwartungen hinsichtlich des Wachstums der Tech-Konzerne seien "überaus optimistisch", sagte Ron Albahary, Chief Investment Officer bei Laird Norton Wetherby.
Auf den Einkaufszettel der Investoren standen nach einem positiven Ausblick die Papiere von NXP Semiconductors(NXPI.O) ganz oben. Die Titel gewannen 25,5 Prozent. Der Halbleiter-Hersteller hatte mitgeteilt, dank der Erholung bei Industrie- und Auto-Chips für das zweite Quartal einen Umsatz und Gewinn zu erwarten, die über den Schätzungen der Wall Street liegen.
Die Aktien von Visa(V.N) legten nach starken Geschäftszahlen 8,3 Prozent zu. Visa übertraf die Gewinnprognosen der Analysten, da der weltweit größte Zahlungsabwickler trotz anhaltender makroökonomischer Unsicherheit von einem stetigen Anstieg des Zahlungsvolumens profitierte.
Auch der Pharmakonzern Teva Pharmaceutical Industries(TEVA.N) übertraf die Wall-Street-Schätzungen für den Gewinn im ersten Quartal, unterstützt durch den Absatz seiner Markenmedikamente. Die Papiere gewannen 11,9 Prozent.
(Bericht von Niket Nishant, Utkarsh Hathi und Anika Ross, bearbeitet von Ralf Banser und Scot W. Stevenson Bei Rückfragen wenden Sie sich an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)
29.04.26
20:42
Reuters
New York, 29. Apr (Reuters) - Unter dem Eindruck steigender Ölpreise hat der US-Aktienmarkt am Mittwoch im Minus geschlossen. Der US-Standardwerteindex Dow Jones(.DJI) verlor 0,6 Prozent auf 48.862 Punkte. Der technologielastige Nasdaq(.IXIC) notierte kaum verändert bei 24.673 Zählern und der breit gefasste S&P 500(.SPX) schloss kaum verändert bei 7136 Stellen.
Das Weiße Haus bestätigte einen Bericht, wonach Präsident Donald Trump Regierungsvertreter angewiesen hat, sich auf eine längere Blockade iranischer Häfen vorzubereiten. Dies deutet auf anhaltenden Angebotsdruck aufgrund des eingeschränkten Schiffsverkehrs in der wichtigen Straße von Hormus hin. "Heute geben die Ölpreise weitgehend die Richtung am Markt vor, da es nicht so aussieht, als ob es eine rasche Lösung für die Sperrung der Straße von Hormus geben wird", sagte Sam Stovall, Chef-Anlagestratege bei CFRA Research in New York.
Die US-Notenbank Fed hielt wie erwartet zum dritten Mal in Folge still und beließ den Leitzins in der Bandbreite von 3,50 bis 3,75 Prozent. Für Aufmerksamkeit sorgte die Uneinigkeit der Währungshüter im Offenmarktausschuss über den Begleittext zum Zinsentscheid: Drei Notenbanker waren nicht mit dem Ausblick auf künftige Zinsanpassungen einverstanden.
Mit Spannung wurden die Ergebnisse von Amazon(AMZN.O), Meta(META.O), Microsoft(MSFT.O) und der Google-Muttergesellschaft Alphabet(GOOGL.O) nach Börsenschluss erwartet. Anleger blicken besonders darauf, wie sich die hohen Investitionen in Künstliche Intelligenz (KI) auszahlen werden. Für Unruhe sorgte ein Medienbericht, wonach das auf KI spezialisierte Softwarehaus OpenAI seine internen Ziele für wöchentliche Nutzerzahlen und Umsatz verfehlt hat. Die Markterwartungen hinsichtlich des Wachstums der Tech-Konzerne seien "überaus optimistisch", sagte Ron Albahary, Chief Investment Officer bei Laird Norton Wetherby.
NXP MIT KURSSPRUNG - VISA ÜBERZEUGT MIT QUARTALSERGEBNIS
Auf den Einkaufszettel der Investoren standen nach einem positiven Ausblick die Papiere von NXP Semiconductors(NXPI.O) ganz oben. Die Titel gewannen 25,5 Prozent. Der Halbleiter-Hersteller hatte mitgeteilt, dank der Erholung bei Industrie- und Auto-Chips für das zweite Quartal einen Umsatz und Gewinn zu erwarten, die über den Schätzungen der Wall Street liegen.
Die Aktien von Visa(V.N) legten nach starken Geschäftszahlen 8,3 Prozent zu. Visa übertraf die Gewinnprognosen der Analysten, da der weltweit größte Zahlungsabwickler trotz anhaltender makroökonomischer Unsicherheit von einem stetigen Anstieg des Zahlungsvolumens profitierte.
Auch der Pharmakonzern Teva Pharmaceutical Industries(TEVA.N) übertraf die Wall-Street-Schätzungen für den Gewinn im ersten Quartal, unterstützt durch den Absatz seiner Markenmedikamente. Die Papiere gewannen 11,9 Prozent.
(Bericht von Niket Nishant, Utkarsh Hathi und Anika Ross, bearbeitet von Ralf Banser und Scot W. Stevenson Bei Rückfragen wenden Sie sich an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)